{"status":"available","doknr":"CEBGHSTR-BGH_Strafsenat-1_NA_1953-06-23_1_StR_770_52_NA_NA_NA","ecli":null,"court":"BGH","senate":"1. Strafsenat","decided":"1953-06-23","aktenzeichen":"1 StR 770/52","doktyp":null,"leitsatz":null,"text_plain":"2344 068\n\n1_StR 710/52\n\nIn Name n des Volkes\nIn der Strafsache\ngegen\n\nden Molkereifachmann Karl-Heinz Sch aus Da; |\ngeboren am &D. En @EBB in ED (Na) , F\n\nwegen Verbrechens gegen KRG Nr 10\n\nhat der 1, Strafsenat des Bundesgerichtshofs in. der Sit-\n. zung vom 23. Juni 1953, an der teilgenommen haben:\n\nBundesrichter Dr. Pestz\nals Vorsitzender,\n\nBundesrichter Mantel\nBundesrichter Glanzmann\nBundesrichter Dr. Heimann-Trosien\n\nBundesrichter Dr. Schalscha\nals beisitzende. Richter,\n\nBundesanwalt @MEMEB in der Verhandlung,\n\nAmtsgerichtsrat EEE bei der Verkündung\nals Vertreter der Bundesanwaltschaft,\n\nJustizangestellter\nals Urkundsbeamter der Geschäftsstelle,\n\nfür Recht erkamt:\n\nAuf die Revision des Angeklagten wird das Urteil\n‘ des Landgerichts in Frankenthal vom 13. September\n1951 mit den Feststellungen aufgehoben und die Sache zu neuer Verhandlung und Entscheidung, auch,\nüber die Kosten des Rechtsmittels, zurückverwiesen, und zwar an das Schwurgericht in Frankenthal.\n\nVon Rechts wegen\n\nN\n\n- Gründe;\n\nDie Verurteilung des Angeklagten wegen Verbrechens\ngegen die Menschlichkeit kann nicht bestehen bleiben,\nda nach der VO Nr 171 des Hohen Kommissars der Französischen Republik vom 31. August 1951 (AB1 1951 § 1133)\ndie deutschen Gerichte nicht mehr zur Ausübung der Gerichtsbarkeit für die Fälle des Art II § 1 c KRG 10 ermächtigt sind,\n\nDie Handlung des Angeklagten ist nunmehr ausschließ- N\n\nlich nach deutschem Strafrecht zu beurteilen, Er kann\nsich einer Freiheitsberaubung schuldig gemacht haben.\nDie bisherigen Feststellungen reichen jedoch zu einer\n\n- abschliessenden Beurteilung seines Verschuldens durch\ndas Revisionsgericht, insbesondere nach der inneren\nTatseite nicht aus, Das Urteil muss daher mit den Feststellungen aufgehoben werden, ohne dass es eines näheren Eingehens auf die Rügen des Beschwerdeführers bedarf, ng\n\nNach § 80 Abs 1 GVG ist die Sache an das Schwurgericht zurückzuverweisen, da auch zu prüfen ist, ob\nder Angeklagte sich etwa nach Abs 3 des § 239 StGB schul-\n_ dig gemacht hat.\n\nHinsichtlich der Gesichtspunkte, die für die. neue\nVerhandlung und Entscheidung von Bedeutung \"sind, wird\n\nauf BGHSt 3, 110 f, 4, 66 f Bezug genommen,\n\nDr. Peetz \"Mantel “ @lanzmann\nDr. Heimann-Trosien Dr. Schalscha\n\nEr\nE2\nPa\n’\n>\nı\n%\nx.\nEd\n$\n*\n2\n“\n“,\nio\n\nSan\n\ner rn\n\nPe\n\n5 zus;\nN .\n\ner men ame\n\nem ma","source":"ce-bgh-str","source_url":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","url":"https://recht.nulegal.eu/rechtsprechung/bgh/1953-06-23/1-str-770-52","cited_norms":[{"jurabk":"StGB","ref":"§ 239","ref_norm":"239","n":1}],"authoritative_source":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","attribution":{"source":"Bundesgerichtshof","source_url":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","license":"Creative Commons Zero (CC0 1.0)","license_url":"https://creativecommons.org/publicdomain/zero/1.0/","notice":"Amtliche Entscheidung des Bundesgerichtshofs (§ 5 UrhG). Bereitgestellt über den Datensatz »Entscheidungen des Bundesgerichtshofs in Strafsachen aus dem 20. Jahrhundert« von Seán Fobbe und Tilko Swalve, https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377, veröffentlicht unter Creative Commons Zero (CC0 1.0). Der Text wurde per Texterkennung (OCR) aus Scans des Gerichts gewonnen; die Erkennungsqualität schwankt."},"source_info":{"name":"nu:legal Deutsches Recht","operator":"Nulegal GmbH","terms":"https://recht.nulegal.eu/nutzungsbedingungen","url":"https://recht.nulegal.eu/rechtsprechung/bgh/1953-06-23/1-str-770-52","upstream":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","retrieved":"2026-08-21 23:11:53.192162+00:00"}}