{"status":"available","doknr":"CEBGHSTR-BGH_Strafsenat-1_NA_1952-10-07_1_StR_382_52_NA_NA_NA","ecli":null,"court":"BGH","senate":"1. Strafsenat","decided":"1952-10-07","aktenzeichen":"1 StR 382/52","doktyp":null,"leitsatz":null,"text_plain":"2314 055 762\n\nStR 382.52\n\na nn rn\n\n\"BKazendes Ti LE8228\n\nin dor Strafsache\ngegen.\n\nden Vertreter Ihann B DB cu: BB: sort zevoren\n\nwegen versuchter schwerer Unzwucht zwischen Määrern\n\nhat der ı. Strafsenat des Bundesgerichtshcefs In der Sitzung\nvom 7. Oktober 1952, an der teilgenrmmen haben:\n\nSenatspräsident Richter\nais Vorsitzender,\nBundesrichter Dr. Peeatz\nBunäesrichter Mantei\nBundesrichter Dr. Geier\nBundesrichter Dr. Jagusch\nals beisitzende Richter,\n\nBundesanwalt 1\n\nals Vertreier der Bundesanwaıtschaft,\n\nJustizangesteliter U)\nals Urkundsbeamter der Geschäftsstelle,\n\nfür Recht erkannt:\n\nAuf die Revision des Angeklagten wird das Urteil\ndes Landgerichts Nürnberg-Fürth vom 26, März 1952 im\nStrafausspruch samt den Feststellungen aufgehoben und\ndie Sache insoweit zur neuen Yerhandlung und Entscheidung, auch über die Kosten des Rechtsmittels, an das\nLandgericht zurückverwiesen, In übrigen wird die Revi-\n\nsion verworfen.\n\nYon Rechis wegen\n\nLa CA” 2 0}\n\na ea N ET ER NEEEH e .Eap -_ntenaten DEE En\n\nnenn nn Te Dad ale\n\nnr ne er\n\nw—— he ne\n\n2\n\nGrünäa:\n\nMn an ge Hut ur mn m me man bus a\n\nDer Schuidspruch nach den $$ !75 a, 43 StGB lässt keinen Rechtsverstoss erkennen, Auch die Ausführungen, mit\ndenen das Landgericht einen Vollrausch des Angeklagten bei\nder Tat und die \" Anwendbarkait des § 51 Abs i StGB verneint,\nsind bei dem festgestellSen Sachverhalt, der ein recht zielstrebiges Verhalten dss Angeklagten zeigt, nicht zu beanstanden. Das Lendgericht hai den Zinwand des Angeklagten,\nvöllig betrunken gewesen zu sein, gerrüft und hält ihn in\nunangreifbarer Beweiswürdigung für widerlegt. Daran ist das\nRevisionsgericht gebunden, Die Notwendigkeit, der Frage der\nYolltrunkenheit von Amts wegen noch weiter nachzugehen, brauchte sich dem Landgericht nach dem Inhalt der Aussage des vom\nAngeklagten belästigsen a] nicht aufzudrängen.\n\nNach den Urteilsfeststellungen und der mitgeteilten\nEinlassung des Angeklagten kann dieser pei der Tat aber\nbeschränkt zurechnungsfähig gewesen sein, § 51 Abs 2 Si.\nDer von ihm angegriffene ] hat ihn für angetrunken\ngehalten; die Wirtin MM] konnte die Frage, ob er beirunken war, \"nicht sicher beantworten\", Dies kann für Angetrunkenheit sprechen, Op diese derart war, dass sie die\n\nuam un. 100m\n\n“er\n\n= on.\n\nAnwendung des § 51 Abs 2 StGB rechtfertigt, ist ungeprüft\ngeblishen. Dadurch kann der Angeklagte \"eschrert sein, Ter\nStrafausspruch war daher aufzuheben.\n\nRichter Dr. Peeats Mantel\n\nDr. Geier Jagusch","source":"ce-bgh-str","source_url":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","url":"https://recht.nulegal.eu/rechtsprechung/bgh/1952-10-07/1-str-382-52","cited_norms":[{"jurabk":"StGB","ref":"§ 51","ref_norm":"51","n":1}],"authoritative_source":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","attribution":{"source":"Bundesgerichtshof","source_url":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","license":"Creative Commons Zero (CC0 1.0)","license_url":"https://creativecommons.org/publicdomain/zero/1.0/","notice":"Amtliche Entscheidung des Bundesgerichtshofs (§ 5 UrhG). Bereitgestellt über den Datensatz »Entscheidungen des Bundesgerichtshofs in Strafsachen aus dem 20. Jahrhundert« von Seán Fobbe und Tilko Swalve, https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377, veröffentlicht unter Creative Commons Zero (CC0 1.0). Der Text wurde per Texterkennung (OCR) aus Scans des Gerichts gewonnen; die Erkennungsqualität schwankt."},"source_info":{"name":"nu:legal Deutsches Recht","operator":"Nulegal GmbH","terms":"https://recht.nulegal.eu/nutzungsbedingungen","url":"https://recht.nulegal.eu/rechtsprechung/bgh/1952-10-07/1-str-382-52","upstream":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","retrieved":"2026-08-21 23:11:25.123891+00:00"}}