{"status":"available","doknr":"CEBGHSTR-BGH_Strafsenat-1_NA_1952-08-08_1_StR_334_52_NA_NA_NA","ecli":null,"court":"BGH","senate":"1. Strafsenat","decided":"1952-08-08","aktenzeichen":"1 StR 334/52","doktyp":null,"leitsatz":null,"text_plain":"jas Nachschlagewerk!\n\n; für die Antliche Sammlung! 2314 025\n\nmn m nn —- u u\nnn nn nn en m me urrrumihe diended Miet ir am am ar mm pm mann urn mehr nenn din rn anrr ern n\n\n2: stro 8§ 22 ür 4, 338 ür 2\n\n;ssatz: Von der Ausübung des Richteramtes ist nach § 22 Ur 4\n+PO ein Richter auch denn ausgeschlossen, wenn er in\nder Sache als Beamter der Staatsamwaltschaft nur die\n\nvon dem nicht zeichnungsberechtigten Sachbearbeiter entworfenen Verfügungen über die Rücknahme des Steckbriefs %\ngegen den .ngeklagten und aie Fücknahmenachricht an das 2\n\n\" F8\n\nStrafregister in Vertretung des zuständigen Abteilungsleiters unterzeichnet hat (im Anschluss an ReSt 7, 236;\n28, 53; 57. 275)»\n\n\\zeichen: 1 StR 334/52\nil vom 8. August 1952 iG in Stuttgart\n\ne. “\nu ent\n\nDen\n\nı StR 334/52\n\nnn — —\n\nIn Namen des Volkes\n\nTr EDIT ARENA,\n\nIn der Strafsache\n\ngegen B, :\n\nden Arbeiter Gregorius U «u ‚ zuletzt ohne\nfesten Wohnsitz, geboren an (Ep 1325 in SC /Gelizien,\n\n2.2t. in Untersuchungshaft,\nwegen schweren Raubs u.a.\n\nhat der 1. Ferienstrafsenat des Bundesgerichtshofs in der\nSitzung vom 8. August 1952, an der teilgenommen haben:\n\nSenatspräsident Richter\nals Vorsitzender,\nBundesrichter Dr, Peetz\nBundesrichter lientel\nBundesrichter Krumme\nZundesrichter Dr, Augustin\nals beisitzende Richter,\n\nOberstaatsanwalt Dr. 0)\n\nals Vertreter der 3undesanwaltschaft,\n\nJustizangestellter |\nals Urkundsbeanter der Geschäftsstelle,\n\nfür Recht erkannt:\n\nAuf die Revision des Ängeklagten wird das Urteil des\nLandgerichts in Stuttgart vom 10, Lärz 1952 samt den\nFeststellungen aufgehoben und die Sache zu neuer Ver- u ve\nhandlung und Entscheidung, auch über die Kosten des SE\nRechtsmittels, an das Landgericht zurückverwiesen,\n\nVon kechts wegen\n\nnd\n\nGründe:\n\nnn an nn nn ne\n\nDie auf § 338 Nr 2 in Verb, mit § 22 Ir 4 StPO gestützte Verfahrensrüge ist begründet,\n\nBei dem angefochtenen Urteil hat als Vorsitzender\nder Strafkamner: der Landgerichtsdirektor W. mitgewirkt,\nder in der Seche vorher als Beanter der Staatsanwaltschaft tätig gewesen und daher nach § 22 Ur 4 StPO von\nder Ausübung des Richteramtes in dieser Sache ausgeschlossen war. Er hatte zwar nur die von dem nicht zeichnungsberechtigten Sachbearbeiter entworfenen Verfügungen\nüber die Rücknahme des Steckbriefs gegen den Angeklagten\n(B1 7 di) und die Kücknahmenachrichten an die beiden Auslandsstrafregister in Berlin (Bl 27 di) in Vertretung\ndes zuständigen Abteilungsleiters unterzeichnet, Aber\nauch diese Handlungen bedeuten eine \"Tätigkeit in der\nSache\" i,S. des § 22 Nr 4 StPO. Diese Vorschrift soll\ndas Ansehen der Rechtspflege selbst gegen den Schein\neines Verdachts der Parteilichkeit schützen; sie umfasst\ndaher jede Art von amtlicher Tätigkeit in der Sache,\ngleichgültig ob es sich um sachliche oder förmliche, wesentliche oder untergeordnete Amtsgeschäfte handelt, und.\ngleichgültig, ob der Beante die Sache selbst bearbei= ,\ntet:oder eine von einem anderen Beamten entworfene Verfügung unterzeichnet hat, RGSt 7, 236; 28, 53; 57; 275.\n\nHiernach ist der zwingende Revisionsgrund des\n§ 338 ir 2 StPO gegeben, Das Urteil muss demgemäss aufgehoben und die Sache zu neuer Verhandlung und Entscheidung an das Landgericht zurückverwiesen werden.\n\n. \" Kar La .L -\nrare ”\n> Marlzeanı Yk\n- ARE. WE.\n\nNA ana.\n\nwo.\nEIERN NETTER TE\n\nei,\n\nnk\nart\n\nx\n\n}\nN eirnmen\n\n[4\n\nBA\nT, vr\nRZ\n\nFB.\nEn “un\n\nen\n\nee,\n\n* N ur\nBR er )\nFi;\nTER U 4\n\n:. = 5 -\n\nrh\n\ns\n\nw. Da die Verfahrensrüge Erfolg hat, braucht auf die\nA Sachbeschvwerde, die sich im übrigen in unzulässigen\n\n5 B Ansriifen gegen die Beweiswürdigsung erschöpft, nicht\n\n5 . eingegangen zu werden,\n\n: Richter Dr. Peetz Mantel\n\nDER\n\nee).\ns\n\nBis Krumne Dr. Augustin\nKae\n\ner u\nai\n\nDE ER\nun.\n\nEu\n=\n\nAA \\g Au F\n\nPi\nBr:\n\nv\nAi\nun","source":"ce-bgh-str","source_url":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","url":"https://recht.nulegal.eu/rechtsprechung/bgh/1952-08-08/1-str-334-52","cited_norms":[{"jurabk":"StPO","ref":"§ 22","ref_norm":"22","n":1}],"authoritative_source":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","attribution":{"source":"Bundesgerichtshof","source_url":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","license":"Creative Commons Zero (CC0 1.0)","license_url":"https://creativecommons.org/publicdomain/zero/1.0/","notice":"Amtliche Entscheidung des Bundesgerichtshofs (§ 5 UrhG). Bereitgestellt über den Datensatz »Entscheidungen des Bundesgerichtshofs in Strafsachen aus dem 20. Jahrhundert« von Seán Fobbe und Tilko Swalve, https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377, veröffentlicht unter Creative Commons Zero (CC0 1.0). Der Text wurde per Texterkennung (OCR) aus Scans des Gerichts gewonnen; die Erkennungsqualität schwankt."},"source_info":{"name":"nu:legal Deutsches Recht","operator":"Nulegal GmbH","terms":"https://recht.nulegal.eu/nutzungsbedingungen","url":"https://recht.nulegal.eu/rechtsprechung/bgh/1952-08-08/1-str-334-52","upstream":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","retrieved":"2026-08-21 23:11:21.458326+00:00"}}