{"status":"available","doknr":"CEBGHSTR-BGH_Strafsenat-1_NA_1952-02-29_1_StR_868_51_NA_NA_NA","ecli":null,"court":"BGH","senate":"1. Strafsenat","decided":"1952-02-29","aktenzeichen":"1 StR 868/51","doktyp":null,"leitsatz":null,"text_plain":"2525 087\n\n1 StR 868/51\n\nIm Namen des Volkes\n\nIn der Strefsache\ngegen\n\nden Kunstmaler Benedikt S ep zus Ag; _\ndort geboren am . mn GEB,\n\nwegen Beihilfe zur Hehlerei u.a.\nhat der 1. Strafsenat des Bundesgerichtshofs in der\n\nSitzung vom 29. Februar 1952, an der- teilgenommen haben:\n\nSenatspräsident Richter\nals Vorsitzender,\n\nBundesrichter Mantel\nBundesrichter Dr. Geier\nBundesrichter Glanzmann'\nBundesrichter Dr. Jagusch\n\nals beisitzende Richter,\nBundesanwalt >\n\nais Vertreter der Bundesanwaltschaft,\nJustizangestellter >\n\nels Urkundsbeamter der Geschäftsstelle,\n\nfür Recht erkannt:\n\nAuf die Revision des Angeklagten wird das Urteil des Landgerichts in Augsburg vom 24. Februar\n1951, soweit er wegen \"eines fortgesetzten Verbrechens\nder Beihilfe zu einem Verbrechen der fortgesetzten\ngewerbsmässigen Sachhehlerei\" verurteilt ist, im\nSchuldspruch dahin berichtigt, dass der Angeklagte\nwegen eines fortgesetzten Vergehens der Beihilfe\nzur Hehlerei verurteilt ist; im Strafausspruch hierzu und hinsichtlich der Gesamtstrafe wird das Urteil\naufgehoben. In diesem Umfang wird die Sache zur neuen\nVerhandlung und Entscheidung, auch über die Kosten\n\ndes Rechismittels, an das Irndgericht zurückverwiesen.\n\nIm übrigen wird die Revision verworfen.\n\nVon Rechts wegen\n\nnr Nee Te, N\n“ naar “\n\nPar rege Pt nd nme,\nERS\n\nvar wnmam\n\nur\n\nen en gen mn we N nem\n\nson\n\nsum nen 1m\n\nm\n1.\n\nPP ERNL. DR aD TrRmee Te\n\n..\n\nEr ame\npa\n\nFIR\nN ..\n\n2.\n\neErüände:\n\n1. Das Landgericht hat die Mutter des Angeklagten, die\nim grossen Umfang gestohlene Ware erworben hatte, wegen\nfortgesetzter gewerbsmässiger Hehlerei verurteilt. &s hat\nrechtlich bedenkenfrei festgestellt, dass ihr der Angeklagte Beihilfe geleistet hat. Dass er an der Tat seiner\nMutter selbst ein unmittelbares wirtschaftsliches _nteresse gehabt habe, hat das Lendgericht nicht angenormen..\nDas ürteil ergibt, dass er persönlich weder gewerbs- noch\ngewohnheitsmässig gehandelt hat. Gewerbs- und Gewohnheitsmässigkeit sind persönliche Eigenschaften des Täters im Sinne des § 50 StGB, die die Strafbarkeit erhöhen (ReSt 25, 266; 26, 3; 72, 225, BGH 1 StR 512/51\n\nvom 20. November 1951 und 4 StR 594a/51 vom 3. J-muar\n1952). Da sie bei dem Angeklagten nicht gegeben sind,\ndurfte er, wie auch die Revision ausführt, nicht aus\n\n§ 260 StGB bestraft werden; er ist nach den Feststellungen\ndes Irndgerichts mur der Beihilfe zur Hehlerei §§ 259,\n\n49 StGB schuldig. Das kevisionsgericht kenn den Schuldspruch entsprechend berichtigen (RGSt 71, 72). Da die\nStrafe dem § 250 StGB entnommen ist, müssen der Straf-\n\n- ausspruch und die Gesamtstrafe aufgehoben werden.\n\n2: Die Verurteilung wegen Begünstigung lässt keinen\nRechtsirrtum erkennen. Das Tun des Angeklagten kann,\nentgegen der Auffassung der Revision, nicht als persönliche Begünstigung eines Ängehörigen (§ 257 Abs 2 StcB)\nstraflos bleiben. Denn das Inndgericht hat festgestellt, -\ndass er nicht seiner Hutter, sondern den Dieben und zwar\n\n. «\non\n\nBra ag a A ea.\na a ee\n\nn rmen a\n\n..\nBi\n\nni ng nee wre a,\nn Luc -\n\nDt\n\nFIRST}\na a\n\nrer\n\n«\nu\na.\n\n_ . Fe\n.%\na m un un tunen\n\ner\n\nve\nf\n\nu\n\nPage See et\n\nwin m\n\nVe bald nn it\n\nen ?\n«\n\n- 3 _\n\nzur Sicherung ihrer Tatvorteile Beistand geleistet\n\nhat. Dass diese Beurteilung auf unvollständiger oder\nsonst rechtlich bedenklicher Würdigung beruhe, ist dem\nUrteil nicht zu entnehmen. Die Revision war daher insoweit zu verwerfen.\n\nRichter Mantel Dr. Geier\n\nGlanzmann Jagusch _","source":"ce-bgh-str","source_url":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","url":"https://recht.nulegal.eu/rechtsprechung/bgh/1952-02-29/1-str-868-51","cited_norms":[{"jurabk":"StGB","ref":"§ 49","ref_norm":"49","n":1},{"jurabk":"StGB","ref":"§ 50","ref_norm":"50","n":1},{"jurabk":"StGB","ref":"§ 250","ref_norm":"250","n":1},{"jurabk":"StGB","ref":"§ 259","ref_norm":"259","n":1},{"jurabk":"StGB","ref":"§ 260","ref_norm":"260","n":1}],"authoritative_source":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","attribution":{"source":"Bundesgerichtshof","source_url":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","license":"Creative Commons Zero (CC0 1.0)","license_url":"https://creativecommons.org/publicdomain/zero/1.0/","notice":"Amtliche Entscheidung des Bundesgerichtshofs (§ 5 UrhG). Bereitgestellt über den Datensatz »Entscheidungen des Bundesgerichtshofs in Strafsachen aus dem 20. 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