{"status":"available","doknr":"CEBGHSTR-BGH_Strafsenat-1_NA_1952-01-29_1_StR_714_51_NA_NA_NA","ecli":null,"court":"BGH","senate":"1. Strafsenat","decided":"1952-01-29","aktenzeichen":"1 StR 714/51","doktyp":null,"leitsatz":null,"text_plain":"7%\n\nN | 2332 057\n\nIm Namen des Volkes\nIn der Strafsache j\ngegen\n\nden Maler Martin FT EEE zus TEEEEEEED,\ngeboren am WB. ED ED ir ei.\n\n2.2t. in Untersuchufgshaft,\n\nwegen Diebstahls\n\nhat der 1. Strafsenat des Bundesgerichtshofs in der\nSitzung vom 29. Januar 1952, an der teilgenommen\nhaben; j\n\nSenatspräsident Richter\nals Vorsitzender,\nBundesrichter Dr, Peetz\nBundesrichter Mantel\nBundesrichter Dr. Geier\nBundesrichter Dr. Jagusch\n: als beisitzende Richter,\n\nBundesanwalt\nals Vertreter der Bundesanwaltschaft,\n\nJustizangestellter\nals Urkundsbeamter der Geschäftsstelle,\n%\n\nfür Recht erkannt: *\n\nAuf die Revision der Staatsanwaltschaft wird\n\ndas Urteil des bandgerichts in Braunschweig\n\nvom 21. August 1951 unter Streichung der. Worte\n\n\"jm strafschärfenden Rückfall\" im Strafausspruch mit\nden ihm zugrunde liegenden Feststellungen aufgehoben. In diesem Umfange wird die Sache zu neuer\nVerhandlung und Entscheidung, auch über die Kosten\n\ndes Rechtsmittels, an das Landgericht zurückverwie- .\n\nJen. 2.\nVon Rechts wegen\n\n. .\nnu een.\n\n[2\nFi ge . Fr . s\nee A ae nn\n\nDas Landgericht hat als Berufungsgericht\nden Angeklagten wegen Diebstahls im Rückfall\nzu einer Gefängnisstrafe von einem Jahr und drei\nMonaten verurteilt. Als Rückfallsvoraussetzung\nhat es eine Verurteilung durch ein britisches\nMilitärgericht herangezogen. Die Staatsanwaltschaft\nhat zugunsten des Angeklagten Revision eingelegt,\nweil kein Rückfall vorliege. Das Oberlandesgericht 5\nhat die Sache gemäss § 121 Abs 2 GVG dem Bundesgerichts- #8\nhof vorgelegt. u:\n\nDie ihrem Inhalte nach auf den.Strafausspruch\nbeschränkte Revision ist begründet, Der Senat schliesst\nsich der Entscheidung des 3. Strafsenats 3 StR 785/51\nvom 25. Oktober 1951 an, wonach die Voraussetzungen\ndes Rückfalls nur durch Urteile deutscher Gerichte\nbegründet werden. Da die Strafe aus § 244 StGB entnommen ist und: das Landgericht ausdrücklich ausgesprochen hat, dass es auf eine mildere Strafe erkamt hätte, wenn kein Rückfall gegeben wäre, war das Urteil\nim Strafausspruch nit den ‘zugrunde liegenden Feststellungen aufzuheben, j\n\nm\n\nDie »ntscheidung entspricht dem Antrag des\nOberbundesanwalts. . .\n\nRichter Mantel\n\nmit dem Vermerk, dass\nBundesrichter Dr. Peetz\n\ndurch Erkrankung verhindert ist,\nseine Unterschrift beizufügen,\n\nDr, Geier Jagusch]\n\ner Netrkchc. ZET\n\nn","source":"ce-bgh-str","source_url":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","url":"https://recht.nulegal.eu/rechtsprechung/bgh/1952-01-29/1-str-714-51","cited_norms":[{"jurabk":"StGB","ref":"§ 244","ref_norm":"244","n":1},{"jurabk":"GVG","ref":"§ 121","ref_norm":"121","n":1}],"authoritative_source":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","attribution":{"source":"Bundesgerichtshof","source_url":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","license":"Creative Commons Zero (CC0 1.0)","license_url":"https://creativecommons.org/publicdomain/zero/1.0/","notice":"Amtliche Entscheidung des Bundesgerichtshofs (§ 5 UrhG). Bereitgestellt über den Datensatz »Entscheidungen des Bundesgerichtshofs in Strafsachen aus dem 20. Jahrhundert« von Seán Fobbe und Tilko Swalve, https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377, veröffentlicht unter Creative Commons Zero (CC0 1.0). Der Text wurde per Texterkennung (OCR) aus Scans des Gerichts gewonnen; die Erkennungsqualität schwankt."},"source_info":{"name":"nu:legal Deutsches Recht","operator":"Nulegal GmbH","terms":"https://recht.nulegal.eu/nutzungsbedingungen","url":"https://recht.nulegal.eu/rechtsprechung/bgh/1952-01-29/1-str-714-51","upstream":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","retrieved":"2026-08-21 23:11:04.026015+00:00"}}