{"status":"available","doknr":"CEBGHSTR-BGH_Strafsenat-1_NA_1952-01-28_1_StR_269_52_NA_NA_NA","ecli":null,"court":"BGH","senate":"1. Strafsenat","decided":"1952-01-28","aktenzeichen":"1 StR 269/52","doktyp":null,"leitsatz":null,"text_plain":"- ' Li} ii\n\n1 Str 269/52\n\nnn |\n\neg\nrn\n\n® %\nSE\n\nwi\n\n2514 0°0\n\nInWVamen des Volkes\n\nzu BIAREE\n“ ne\n\nee\nnn er ce LEE\n\nIn der Strafsache\n\ngegen\n\nden Kraftfahrer Jose? B ED zus : EB: zerren an EB 1304 in vB,\n\n2.2t. in Untersuchungshaft,\nwegen liordes\n\nhat der 1, Ferienstrafsenat des Bundesgerichtshofs in der\nSitzung vom 25, Juli 1952, an der teilgenommen haben:\n\nregen ar\n\nSenatspräsident Dr. Groß\nals Vorsitzender,\nDundesrichter Dr. Teetz\nBundesrichter Dr. Geier\nDundesrichter Dr, Hülle\nDundesrichter Dr. Jagusch\nals beisitzende Richter,\nStaatsanwalt 0) j\nals Vertreter der Bundesanwaltschaft,\nJustizangestellter >\nals Urkundsbeamter der Geschäftsstelle,\n\n \"\"\n\n\\ > tu\ner ' Yu\nune ritn 2 en BL f\n\nPos Veen\" FR Ze E\n“\n\n_ -\n\nfür Recht erkannt:\n\nDie Revision des Angeklagten gegen das Urteil des\nSchwurgerichts Lüünchen I vom 28. Januar 1952 wird\nverworfen. Er hat die Kosten des Techtsmittels zu\ntragen.\n\nVon Rechts wegen\n\npre\n\n2\n\n2.\n\ngerände:\n\nu -—\n\nDer «“ngeklagte, deutscher Staatsangehöriger, hat\n1947 in iiien den Kaufrann Te. un ihn zu berauben,\nin den Garten seines daralizgen auses gelockt, den Ahnunsslosen hinterrücks mit einer bereitgelegten Flasche\nniedergeschlagen und dann erdrosselt. Die Leiche verbarg\ner im Keller, Kurz nach der Tötung nchn er aus der Hosentasche des Cetöteten 220 Schillinge an sich, etwa.\n18 Stunden später weitere 3 000 Schillinge. Dann entfloh er. Die Verurteilung wegen l:ordes in Teteinheit\nmit schwerem Raube (§ 5 211, 250 Zbs 1 ür 1, 73 St@B) ist\nnicht zu beanstanden, Die Revision des \\ngeklagten ist\noffensichtlich unbegründet,\n\nTach § 3 SteB var des deutsche Strafrecht anzuwenden.\nDas Schwurgericht hat die Kordnerlmale \"aus !abgier\" und\n\"heimtückisch\" töten im Dinklang nit der ständigen Techtsprechung des Zundesgerichtshofs angewandt (BCISt 2, 60).\nZu Unrecht will die Revision die heimtückische Tötung\nauf Fülle beschränken, in denen der Täter das Opfer \"arglos genacht\" oder doch in seiner Arglosigk zeit bestärkt habe. Die hier nicht zu bezweifelnde bewusste Zusnutzung\nder Arg- und Vehrlosigkeit genügt aber zur heimtiickischen\n\nTötung. = . RE\nEbenso kann sich der Angeklagte zur Abwehr des Habgiervorwurfs nicht auf wirtschaftliche Hotlage ‘berufen:\nDass es ihm, nachden ihn seine geschiedene Dhefrau nicht\nmehr erhalten wollte, wirtschaftlich schlecht ging, hat“\ndas Schwurgericht nicht verkannt. Wenn es dennoch zur\nÜberzeugung gelangt ist, dass der Angeklagte die Tötung\nbegangen hat, um mit der recht hohen Summe, die er bei\n\nEur\nBT u\nBa ,\nr, ..\n\nNe\n4\n\nFR\n“ Dur Pa ET\nv a2\n. s\n\na\n\nf\n\nPN)\nFa\n\nee\n\n%\n7\nan\n\nx\n\n24\n\naKy\nSe\nLE 2\n\nun\n\nBE R\n\nN\n»\n\n14\nch\n\nPR)\n..\n\nvr\n\\\nur\n\n3 hr\n\n- 3 -\n\nVW veriutete, seine Auswanderung zu bezahlen, dass\ner also selbst um den Treis fremden Lebens nach Geld\ngertrebt habe (OGMSt 1, 51, 136, 366), so ist das rechtlich nicht zu beenstanden und erfüllt das kierkmal der\nWebgier, wie es im § 211 StCB3 zu verstehen ist. Tach\n\nden Urteilsfeststellungen hat der /ngeklagte im übrigen\nauch vorsätzlich getötet, um eine andere Straftat, nämlich den Raub an TB. zu erköglichen (DCHSt 4 StR\n740/51 von 6. Dezenber 1951). Die lechprüfung des Urteils\nlässt auch sonst keinen Rechtsverstoss erkennen.\n\nGroß? Dr. Peetz Dr. Geier\nHülle Jagusch\n\nPER\n“\n\n%\n\nEN Ze Zr\nen\n\nDirt Zen\n\n„\nzre‘\nSara.\n\na\n\n>\nwe\n\n-\n\nPe\n\n—\n\nx\nwe.\nwe\n\n.. .\nPassen.\n\nrien Fr\n\nPP Zu","source":"ce-bgh-str","source_url":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","url":"https://recht.nulegal.eu/rechtsprechung/bgh/1952-01-28/1-str-269-52","cited_norms":[],"authoritative_source":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","attribution":{"source":"Bundesgerichtshof","source_url":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","license":"Creative Commons Zero (CC0 1.0)","license_url":"https://creativecommons.org/publicdomain/zero/1.0/","notice":"Amtliche Entscheidung des Bundesgerichtshofs (§ 5 UrhG). Bereitgestellt über den Datensatz »Entscheidungen des Bundesgerichtshofs in Strafsachen aus dem 20. Jahrhundert« von Seán Fobbe und Tilko Swalve, https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377, veröffentlicht unter Creative Commons Zero (CC0 1.0). Der Text wurde per Texterkennung (OCR) aus Scans des Gerichts gewonnen; die Erkennungsqualität schwankt."},"source_info":{"name":"nu:legal Deutsches Recht","operator":"Nulegal GmbH","terms":"https://recht.nulegal.eu/nutzungsbedingungen","url":"https://recht.nulegal.eu/rechtsprechung/bgh/1952-01-28/1-str-269-52","upstream":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","retrieved":"2026-08-21 23:11:03.787723+00:00"}}