{"status":"available","doknr":"CEBGHSTR-BGH_Strafsenat-1_NA_1951-02-22_1_StR_386_51_NA_NA_NA","ecli":null,"court":"BGH","senate":"1. Strafsenat","decided":"1951-02-22","aktenzeichen":"1 StR 386/51","doktyp":null,"leitsatz":null,"text_plain":"1 StR 386/51 2303 0°0\n\nIn jliamen des Volkes\n\nIn der Strafsuche gegen\nden Cirtnerzehil?en Konrad EEE zus CH,\ngeboren arı EEE 1927 in EN\n\nwegen .otzucht\n\nhet der 1. btrafsenat des Bundesgerichtshofs in der\nuitzung vom 18. Septerber 1951, an der teilgenommen\nnabens\n\nBenatspräsident Kichter\nals Vorsitzender,\nZunäesrichter Lr. Teeiz\nBundesrichter uantel\nBundesrichter Dr. Geier\nBundesrichter (Cianzmenn\nals beisitzende Kichter,\nCberstertzu:velt m\nals Vertreter der Bundesanvaltschalt,\nJustissekreir ERRB\n\nals Urkundsbeamter der Geschäftsstclla.,\nZür Recht erkannt:\n\nDie Nevision der Staatsanvwaltschartt gegen\nGas Urteil des Landgerichts Türnberg-Fürth\nvom 22. Februar 1951 wird verworfen.\n\n»ie Xosten des Rechtsmittels hat die Staatskasse zu tragen.\n\nVon Reckis wegen\n\n§ 2\n\nEn u\n\nds un W\n\nDem angexiagien ist in dem äröffnungsbeschiuss\nzur Last gelegi, sich eines Verbreciens der „.otsucht\nnach § 17 ı7 £i63 schuldig gemacht zu haber. ur soll am\nAbend des le. Januer 195: die Arbeiterin 3runkilde\nSCEEEB a: den ieg zu inrer vohrung in TEE üurch\nGevalt zur Tuiding des aussereheilcnen Beiuchla?s\ngerötigT napen.\n\nDas Lendgericht net den Angekiagien Zruigesprocker, weil es den innerer Tatbestand der otsucht\nnicht als nachgewiesen eraci.seie.\n\nvie \\evision der Stastisanwalischart, üle sich Kiergegen wendet und üle Verletzung des sachlichen Hecnis\nrigt, ist unbegrürdes.\n\nüs kann inr richt zugegeven weräe::, dass üle\n»treiismner rechssirrig zu noise arloräerunger an üls\nGevrinkung der su »iner Soiiläsrmuch essrcionenden\nrichterilcgen Üperseugung gesveilt nude. „ie üle Inteilsgründe zeigen, hat sie den Angeklagten nicht\ndeskuib freigesprochen, weil sie die \"abstrainie\" dglic2xelt des Irrsums nicht ausschliessen konnte md\neine \"vor nleuand arzweilelpare\"! GewissneitT ansirepie,\nsondern weil sie bei sorgfüitiger Prüfung wud abvägung der Beweisiatsschen des Falles rici:is Gie volie\nSberzeugung von der Schuld des Angekiagien gevionnen\nhatte. Jie Feststellungen des Urteils sinä !n sicuh\nwidersprucäasfrei. Dasjenige tatsächiiche Vorbringen\nder evis ionebezründung, das nicht aus dem ürteii erni-\n\n2\n\nncmnmen ist, „nuss unberiicksichtist bleiven. Es spricht\nnichts dafür, dass Cie Strafkammer, die eine Gewalierweräung susdricklicn Zeststeiit und äle Zinzclneiten der Cevaltanwendung beschreibt, üle Cioser IJeurteilung zugrunde lisgenden Tatsachen bei der Früfung\ndes inneren latbsstandes nicht berücksichilg;t KEtie,.\nDie Würdigung der vsychologischen Wirkung, üle das\nVerhslien er SER zu? den anzeirurksnen Angelllagten\ngehabt hoben kenn, läcst nirgenäs einen VYerstoss gegen\neligeneine Lrfalirungssätse erkennen. Der Schluss,\n\ncie Äusserung des Angeklagten \"Sei ruhig, sonst\n\nhört Dich jemand\" spreche Gafür, dass er nicht an\n\nGle ernstliche Absicht Ger SM ;ieupie, Iii?e\nnerbseizurvien, ist derkgosetzlich nickt unmöglich.\n„bensowerig ist der „Ardigrnug, Gle das Turhalten des\nAngeklagten hack Ger Det Ziiv die frage seiner vechulä\ngefunfer nat, ein Verstoss gegen Denlisosetze oder\n\ndie Lebenserfahrung zu entnehmen.\n\nzie !levision war daher mit der (ostenlolge des\n9 475 Abs 1 ir 1 £E%?0 zu verwerfen.\n„ie Antscneidung entspricht dem Artraxe des Überbundesarwelts.\nRichter Yr. Peeiz baintal\nIr. Geier Glanzmar.n","source":"ce-bgh-str","source_url":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","url":"https://recht.nulegal.eu/rechtsprechung/bgh/1951-02-22/1-str-386-51","cited_norms":[],"authoritative_source":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","attribution":{"source":"Bundesgerichtshof","source_url":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","license":"Creative Commons Zero (CC0 1.0)","license_url":"https://creativecommons.org/publicdomain/zero/1.0/","notice":"Amtliche Entscheidung des Bundesgerichtshofs (§ 5 UrhG). Bereitgestellt über den Datensatz »Entscheidungen des Bundesgerichtshofs in Strafsachen aus dem 20. Jahrhundert« von Seán Fobbe und Tilko Swalve, https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377, veröffentlicht unter Creative Commons Zero (CC0 1.0). Der Text wurde per Texterkennung (OCR) aus Scans des Gerichts gewonnen; die Erkennungsqualität schwankt."},"source_info":{"name":"nu:legal Deutsches Recht","operator":"Nulegal GmbH","terms":"https://recht.nulegal.eu/nutzungsbedingungen","url":"https://recht.nulegal.eu/rechtsprechung/bgh/1951-02-22/1-str-386-51","upstream":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","retrieved":"2026-08-21 23:10:37.221882+00:00"}}