{"status":"available","ecli":null,"court":"BGH","senate":"2. Zivilsenat","decided":"2014-06-02","aktenzeichen":"II ZR 61/14","doktyp":"Beschluss","leitsatz":null,"text_plain":"BUNDESGERICHTSHOF\nBESCHLUSS\nII ZR 61/14\n\nvom\n\n2. Juni 2014\n\nin dem Rechtsstreit\n\nDer II. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat am 2. Juni 2014 durch den\nVorsitzenden Richter Prof. Dr. Bergmann und den Richter Prof. Dr Strohn, die\nRichterinnen Caliebe und Dr. Reichart sowie den Richter Sunder\n\nbeschlossen:\n\nDie Beschwerde des Klägers gegen die Nichtzulassung der\nRevision in dem Beschluss des 8. Zivilsenats des\nOberlandesgerichts München vom 16. Januar 2014 wird auf\nseine Kosten als unzulässig verworfen.\n\nStreitwert: 18.837,04 €\n\nGründe:\n\n1 I. Die Nichtzulassungsbeschwerde des Klägers ist unzulässig, weil die\ngemäß § 26 Nr. 8 EGZPO erforderliche Mindestbeschwer von 20.000 € nicht\nerreicht wird. Von dem mit dem Klageantrag zu 1 geltend gemachten Zahlungsanspruch ist der darin enthaltene Betrag von 11.862,47 € für entgangenen Gewinn abzuziehen, da es sich dabei um eine Nebenforderung der eingeklagten\nHauptforderung auf Rückzahlung des investierten Kapitals handelt, die den\nStreitwert nicht erhöht und bei der Bemessung der mit der Revision geltend zu\nmachenden Beschwer nicht zu berücksichtigen ist (BGH, Beschluss vom 8. Mai\n2012 - XI ZR 261/10, ZIP 2012, 1579 Rn. 14; Beschluss vom 15. Januar 2013\n- XI ZR 370/11, juris; Beschluss vom 27. Juni 2013 - III ZR 143/12, WM 2013,\n1504 Rn. 6 f.; Beschluss vom 27. November 2013 - III ZR 423/12, juris Rn. 1;\nBeschluss vom 18. Dezember 2013 - III ZR 65/13, juris Rn. 2; Beschluss vom\n\n18. Februar 2014 - II ZR 191/12, juris Rn. 5 ff.). Zu dem danach verbleibenden\nZahlungsantrag von 17.303,16 € ist lediglich noch der Betrag für den Klageantrag zu 2 von 1.533,88 € hinzuzurechnen. Der mit dem Klageantrag zu 3 begehrten Feststellung des Annahmeverzugs kommt bei der Bemessung der Beschwer neben der im Klageantrag zu 1 verfolgten Zug-um-Zug-Verurteilung keine eigenständige wirtschaftliche Bedeutung zu. Die Frage des Annahmeverzugs ist lediglich ein rechtlich unselbständiges Element der umstrittenen Leistungsverpflichtung und deshalb mit dieser wirtschaftlich identisch (vgl. BGH,\nBeschluss vom 6. Juli 2010 - XI ZB 40/09, WM 2010, 1673 Rn. 16; Beschluss\nvom 27. Juni 2013 - III ZR 143/12, WM 2013, 1504 Rn. 10).\n\n2 II. Im Übrigen wäre die Beschwerde des Klägers auch unbegründet, weil\nkeiner der im Gesetz (§ 543 Abs. 2 ZPO) vorgesehenen Gründe vorliegt, nach\ndenen der Senat die Revision zulassen darf. Der Rechtsstreit der Parteien hat\n\nweder grundsätzliche Bedeutung, noch erfordert er eine Entscheidung des Revisionsgerichts zur Fortbildung des Rechts oder zur Sicherung einer einheitlichen Rechtsprechung. Der Senat hat die Verfahrensrügen geprüft und für nicht\ndurchgreifend erachtet.\n\nBergmann Strohn Caliebe\n\nReichart Sunder\n\nVorinstanzen:\nLG München I, Entscheidung vom 19.09.2013 - 22 O 21070/12 -\nOLG München, Entscheidung vom 16.01.2014 - 8 U 4295/13 -","source":null,"source_url":null,"url":"https://recht.nulegal.eu/rechtsprechung/bgh/2014-06-02/ii-zr-61-14","cited_norms":[{"jurabk":"ZPO","ref":"§ 543","ref_norm":"543","n":1},{"jurabk":"ZPOEG","ref":"§ 26","ref_norm":"26","n":1}],"authoritative_source":null,"attribution":null,"source_info":{"name":"nu:legal Deutsches Recht","operator":"Nulegal GmbH","terms":"https://recht.nulegal.eu/nutzungsbedingungen","attribution":"Source: nu:legal – recht.nulegal.eu","license_url":"https://recht.nulegal.eu/license","url":"https://recht.nulegal.eu/rechtsprechung/bgh/2014-06-02/ii-zr-61-14","retrieved":"2026-10-24 07:57:32.946157+00:00"},"card":{"id":"bgh/2014-06-02/ii-zr-61-14","court":"BGH","court_id":"bgh","court_as_stated":"BGH","panel":"2. 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