{"status":"available","ecli":null,"court":"BGH","senate":"5. Strafsenat","decided":"2015-05-19","aktenzeichen":"5 StR 20/15","doktyp":"Beschluss","leitsatz":null,"text_plain":"BUNDESGERICHTSHOF\nBESCHLUSS\n5 StR 20/15\n\nvom\n19. Mai 2015\nin der Strafsache\ngegen\n\nwegen ausbeuterischer Zuhälterei u.a.\n\nhier: Anhörungsrüge\n\nDer 5. Strafsenat des Bundesgerichtshofs hat am 19. Mai 2015 beschlossen:\n\nDie Anhörungsrüge des Verurteilten gegen das Urteil des Senats\nvom 14. April 2015 wird auf seine Kosten zurückgewiesen.\n\nGründe:\n\n1 Das Landgericht Bremen hat den Angeklagten wegen ausbeuterischer\nZuhälterei in fünf tateinheitlich zusammentreffenden Fällen und wegen gefährlicher Körperverletzung zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von vier Jahren verurteilt.\nFerner hat es eine Entscheidung nach § 111i Abs. 2 StPO getroffen. Die Revision des Verurteilten hat der Senat mit Urteil vom 14. April 2015 verworfen.\nGegen das Urteil hat der Verurteilte mit Schriftsatz seines Verteidigers vom\n4. Mai 2015 die Gehörsrüge nach § 356a StPO erhoben und beantragt, das\nUrteil des Senats aufzuheben, das Verfahren in den vorherigen Stand zurückzuversetzen, das Urteil des Landgerichts Bremen aufzuheben und das Verfahren an dieses zurückzuverweisen.\n\n2 Die Anhörungsrüge (§ 356a StPO) ist unbegründet. Eine Verletzung des\nrechtlichen Gehörs liegt nicht vor. Der Senat hat zum Nachteil des Verurteilten\nweder Tatsachen oder Beweisergebnisse verwertet, zu denen dieser nicht gehört worden ist, noch hat er bei seiner Entscheidung zu berücksichtigendes\nVorbringen übergangen. Der Verteidiger hatte in der Hauptverhandlung die\nMöglichkeit, sich zu allen tatsächlichen und rechtlichen Gesichtspunkten zu äußern (§ 351 Abs. 2 StPO). Davon hat er Gebrauch gemacht. Der Senat hat\nsämtliche Argumente bedacht.\n\nSander Schneider König\n\nBerger Feilcke","source":null,"source_url":null,"url":"https://recht.nulegal.eu/rechtsprechung/bgh/2015-05-19/5-str-20-15","cited_norms":[{"jurabk":"StPO","ref":"§ 356a","ref_norm":"356a","n":2},{"jurabk":"StPO","ref":"§ 351","ref_norm":"351","n":1},{"jurabk":"StPO","ref":"§ 111i","ref_norm":"111i","n":1}],"authoritative_source":null,"attribution":null,"source_info":{"name":"nu:legal Deutsches Recht","operator":"Nulegal GmbH","terms":"https://recht.nulegal.eu/nutzungsbedingungen","attribution":"Source: nu:legal – recht.nulegal.eu","license_url":"https://recht.nulegal.eu/license","url":"https://recht.nulegal.eu/rechtsprechung/bgh/2015-05-19/5-str-20-15","retrieved":"2026-10-24 07:56:13.981417+00:00"},"card":{"id":"bgh/2015-05-19/5-str-20-15","court":"BGH","court_id":"bgh","court_as_stated":"BGH","panel":"5. Strafsenat","date":"2015-05-19","dockets":["5 StR 20/15"],"decision_type":"Beschluss","ecli":null,"ids":{"ecli":null},"cite_as":"BGH, Beschluss vom 19.05.2015 – 5 StR 20/15","url":"https://recht.nulegal.eu/rechtsprechung/bgh/2015-05-19/5-str-20-15","headnotes":[],"leitsatz_status":"not_captured","tenor":{"text":"Die Anhörungsrüge des Verurteilten gegen das Urteil des Senats\nvom 14. April 2015 wird auf seine Kosten zurückgewiesen.","basis":"court_formula","source":null},"tenor_status":"held","cited_norms":[{"id":"StPO/356a","law":"StPO","abbreviation":"StPO","ref":"356a","label":"§ 356a StPO","mentions":2},{"id":"StPO/351","law":"StPO","abbreviation":"StPO","ref":"351","label":"§ 351 StPO","mentions":1},{"id":"StPO/111i","law":"StPO","abbreviation":"StPO","ref":"111i","label":"§ 111i StPO","mentions":1}],"cited_norms_basis":"extracted_from_text","normenkette":null,"proceeding":{"entries":[],"has_records":false,"note":"No Verfahrensgang record names this decision. That says nothing about whether earlier or later decisions exist."},"fundstellen":[],"provenance":{"source":null,"source_url":null,"retrieved_at":"2026-10-24T07:56:13.981417+00:00","text_quality":"native","attribution":null},"ai_summary":null,"ai_summary_available":false}}