{"status":"available","doknr":"CEBGH-BGH_Strafsenat-1_NA_2013-01-10_1_StR_475_12_NA_NA_0","ecli":null,"court":"BGH","senate":"1. Strafsenat","decided":"2013-01-10","aktenzeichen":"1 StR 475/12","doktyp":"Beschluss","leitsatz":null,"text_plain":"BUNDESGERICHTSHOF\nBESCHLUSS\n1 StR 475/12\n\nvom\n10. Januar 2013\nin der Strafsache\ngegen\n\nwegen bandenmäßiger unerlaubter Ausfuhr von Betäubungsmitteln\nin nicht geringer Menge u.a.\n\nhier: Anhörungsrüge\n\nDer 1. Strafsenat des Bundesgerichtshofs hat am 10. Januar 2013 beschlossen:\n\nDie Anhörungsrüge des Verurteilten vom 10. Dezember 2012\ngegen den Senatsbeschluss vom 22. November 2012 wird auf\nseine Kosten zurückgewiesen.\n\nGründe:\n\n1 Das Landgericht hat den Angeklagten durch Urteil vom 6. März 2012\nwegen bandenmäßiger unerlaubter Ausfuhr von Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge in 134 Fällen in Tatmehrheit mit 23.891 Fällen der vorsätzlichen\nunerlaubten Ausfuhr von Betäubungsmitteln zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von\nvier Jahren und drei Monaten verurteilt. Die Revision des Angeklagten gegen\ndieses Urteil hat der Bundesgerichtshof mit Beschluss vom 22. November 2012\nals unbegründet verworfen.\n\n2 Mit der Anhörungsrüge beanstandet der Angeklagte, der Senat habe\nsich nicht mit dem Vorbringen beschäftigt, \"dass die beteiligten Apotheker alle\neine Versanderlaubnis und Betäubungsmittelerlaubnis nach hatten [sic] und die\nvom Landgericht im angefochtenen Urteil geforderte besondere Erlaubnis nicht\nerforderlich ist, da diese von der allgemeinen Betäubungsmittel- und Versanderlaubnis des Angeklagten gedeckt ist\".\n\n3 Die Anhörungsrüge versagt, denn die Entscheidung des Senats verletzt\nnicht den Anspruch des Angeklagten auf rechtliches Gehör. Aufgrund der erhobenen Sachrüge war der Senat zu einer umfassenden Prüfung des Urteils gehalten. Diese Prüfung beinhaltete die vom Angeklagten bereits im Revisions-\n\nverfahren vorgebrachte Erwägung zur Erforderlichkeit der Erlaubnisse nach\n§§ 3, 11 BtMG. Umstände, zu denen der Angeklagte im Revisionsverfahren\nnicht gehört worden wäre, trägt er nicht vor.\n\nNack Wahl Graf\n\nJäger Sander","source":"ce-bgh","source_url":"https://doi.org/10.5281/zenodo.15153244","url":"https://recht.nulegal.eu/rechtsprechung/bgh/2013-01-10/1-str-475-12","cited_norms":[{"jurabk":"BtMG 1981","ref":"§ 3","ref_norm":"3","n":1},{"jurabk":"BtMG 1981","ref":"§ 11","ref_norm":"11","n":1}],"authoritative_source":"https://doi.org/10.5281/zenodo.15153244","attribution":{"source":"Bundesgerichtshof","source_url":"https://doi.org/10.5281/zenodo.15153244","license":"Creative Commons Zero (CC0 1.0)","license_url":"https://creativecommons.org/publicdomain/zero/1.0/","notice":"Amtliche Entscheidung des Bundesgerichtshofs. 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