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# Oberverwaltungsgericht Nordrhein-Westfalen, Beschluss vom 14.01.2016 – 18 B 631/15

ECLI:DE:OVGNRW:2016:0114.18B631.15.00

## Tenor

Die Beschwerde wird zurückgewiesen.

Der Antragsteller trägt die Kosten des Beschwerdeverfahrens.

Der Streitwert wird auch für das Beschwerdeverfahren auf 2.500,- EUR festgesetzt

## Gründe

**Rn. 2**

Die Beschwerde hat keinen Erfolg. Die dargelegten Gründe, auf deren Prüfung der Senat gemäß § 146 Abs. 4 Satz 6 VwGO beschränkt ist, rechtfertigen keine Änderung des angefochtenen Beschlusses.

**Rn. 3**

Das Beschwerdevorbringen stellt die Einschätzung des Verwaltungsgerichts, dem geltend gemachten Anspruch auf Erteilung einer Aufenthaltserlaubnis nach § 38a AufenthG stehe entgegen, dass der Antragsteller die allgemeine Erteilungsvoraussetzung des § 5 Abs. 1 Nr. 1 AufenthG nicht erfülle, weil der Lebensunterhalt nicht sichergestellt sei, nicht durchgreifend in Frage. Ausweislich der in den Verwaltungsvorgängen enthaltenen Fax-Sendeprotokolle ist die Stellenbeschreibung vom 9. Dezember 2014, die der Antragsteller mit Schriftsatz seiner Prozessbevollmächtigten vom 7. Januar 2015 der Antragsgegnerin übersandt hat, am 5. März 2015 zusammen mit dem am selben Tage unterzeichneten Anfrageformular an die Bundesagentur für Arbeit weitergeleitet worden, die ihrerseits am 12. März 2015 unter Bezugnahme auf eine „Zustimmungsanfrage vom 5. März 2015“ ihre ablehnende Entscheidung der Antragsgegnerin übermittelt hat. Die Auffassung der Beschwerde, die Entscheidung der Bundesagentur sei unmaßgeblich, weil bereits zuvor die Zustimmungsfiktion des § 36 Abs. 2 BeschV eingetreten sei, trifft nicht zu. Ausgehend von dem insoweit eindeutigen Wortlaut der Gesetzesfassung ist für den Beginn der Zwei-Wochen-Frist maßgeblich die Übermittlung der Zustimmungsanfrage durch die „zuständige Stelle“ an die Bundesagentur, nicht aber die Einreichung der Unterlagen durch den Ausländer bei der Ausländerbehörde. Dieses Wortlautverständnis entspricht auch der Absicht des Verordnungsgebers, der zu der inhaltsgleichen Vorgängervorschrift des § 14a Abs. 1 BeschVerfV ausdrücklich ausgeführt hat, dass die Frist mit dem Zeitpunkt beginnt, zu dem die Ausländerbehörde der Bundesagentur für Arbeit die Antragsunterlagen übermittelt.

**Rn. 4**

Vgl. BT-Drs. 17/9236 S. 17.

**Rn. 5**

Die Kostenentscheidung folgt aus § 154 Abs. 2 VwGO. Die Festsetzung des Streitwertes beruht auf den §§ 47 Abs. 1, 53 Abs. 2 Nr. 1, 52 Abs. 1 und 2 GKG.

**Rn. 6**

Der Beschluss ist unanfechtbar.

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Zitiervorschlag: Oberverwaltungsgericht Nordrhein-Westfalen, Beschluss vom 14.01.2016 – 18 B 631/15, ECLI:DE:OVGNRW:2016:0114.18B631.15.00

Datenquelle: Open Legal Data, abgerufen 09.07.2026

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Nicht-amtliche Fassung — maßgeblich ist die Ausfertigung des Gerichts

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