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# Oberlandesgericht Köln, Beschluss vom 03.07.2023 – 14 UF 42/23

ECLI:DE:OLGK:2023:0703.14UF42.23.00

## Tenor

1. Auf die Beschwerde der Antragsgegnerin vom 23.12.2022 wird der Be-

schluss des Amtsgerichts – Familiengericht - Bergisch Gladbach vom

18.11.2022 (26b F 24/22) teilweise abgeändert und zur Klarstellung ins-

gesamt wie folgt neu gefasst:

Der Antragsgegnerin wird aufgegeben, dem Antragsteller halb-

jährlich spätestens am Freitag der der Zeugnisausgabe nachfol-

genden Kalenderwoche Folgendes zu übersenden:

• das jeweils aktuelle Halbjahreszeugnis bzw. nach Beendigung der

Schule zusätzlich Belege über den aktuellen Stand der Ausbil-

dung,

• ein aktuelles Passfoto oder ein vergleichbares Foto in Halbpor-

traitform (Oberkörper/Kopf frontal) von N.,

eine Auflistung der erfolgten Arztbesuche unter Benennung der

aufgesuchten Ärzte inkl. deren Kontaktdaten unter Angabe des

Besuchsgrundes,

• einen zusammenhängen, nicht sich in Stichpunkten erschöpfen-

den Bericht über die aktuellen Freizeitaktivitäten (Sport, Compu-

terspiele, sonstiges Freizeitverhalten, Art der Treffen mit Freunden

ohne deren Namensnennung) und die erfolgten Urlaube (Land

und Region),

einen zusammenhängenden, nicht in Stichpunkten verfassten Be-

richt über sonstige relevante Umstände, die von erheblicher Be-

deutung im Sinne des § 1628 BGB sind.

2. Die Gerichtskosten des Beschwerdeverfahrens tragen die beteiligten Kin-

deseltern je zur Hälfte. Außergerichtliche Kosten werden nicht erstattet.

3. Der Verfahrenswert für das Beschwerdeverfahren wird auf 4.000,00 € fest-

gesetzt.

## Gründe

**Rn. 2**

I.

**Rn. 3**

Die Kindeseltern leben seit Mai 2020 getrennt und sind seit Anfang 2022 geschieden.

**Rn. 4**

Der verfahrensbetroffene Jugendliche N. lebt seit der Trennung im Haushalt der Kin-

**Rn. 5**

desmutter. Der letzte Kontakt zwischen Vater und Sohn fand im Sommer 2020 statt;

**Rn. 6**

seitdem finden keine Umgangskontakte statt; N. lehnt auch weiteren Kontakt ab.

**Rn. 7**

Ende März 2022 ist der Kindesvater von Leverkusen in die Nähe von Leipzig gezogen.

**Rn. 8**

Erstinstanzlich hat der Antragsteller die monatliche Übersendung von Fotos und die

**Rn. 9**

monatliche Vorlage eines Entwicklungsberichts zur schulischen Entwicklung, zu sport-

**Rn. 10**

lichen Aktivitäten, zur gesundheitlichen Entwicklung und zu sozialen Kontakten des

**Rn. 11**

Sohnes verlangt.

**Rn. 12**

Mit angegriffenem Beschluss vom 18.11.2022 hat das Amtsgericht die Antragsgegne-

**Rn. 13**

rin verpflichtet, dem Antragsteller vierteljährlich ein aktuelles Foto des gemeinsamen

**Rn. 14**

Kindes und halbjährlich die Zeugnisse zu übersenden sowie halbjährlich unter Attest-

**Rn. 15**

vorlage Auskunft zu erteilen über den Gesundheitszustand, die sportlichen Aktivitäten,

**Rn. 16**

die sozialen Kontakte des Sohnes und Aktivitäten besonderer Art . Den weitergehen-

**Rn. 17**

den Antrag hat das Amtsgericht zurückgewiesen.

**Rn. 18**

Hiergegen richtet sich die Beschwerde der Antragsgegnerin vom 23.12.2022, mit der

**Rn. 19**

die vollumfängliche Aufhebung des Antrages verlangt worden ist. Es fehle bereits an

**Rn. 20**

einem berechtigten Interesse des Antragstellers, Zeugnisse würden bereits dem Kin-

**Rn. 21**

desvater übermittelt. Auch hätten Fotos von N. übersandt werden können, wenn der

**Rn. 22**

Kindesvater den mehrfachen Aufforderungen nachgekommen wäre, die Fotos von N.

**Rn. 23**

nicht in sozialen Medien/ Netzwerken zu veröffentlichen. Atteste könnten nicht vorge-

**Rn. 24**

legt werden, da sich die Ärzte zur Ausstellung dieser außer Stande sähen. Außerdem

**Rn. 25**

sei der Kindesvater ja sorgeberechtigt; er könne sich selber an die Ärzte wenden.

**Rn. 26**

Der Antragsteller hat erneut versichert, Fotos des Sohnes nicht zu veröffentlichen. Er

**Rn. 27**

hat weiter den letzten Bericht der Antragsgegnerin vorlegt, der neben einem Foto von

**Rn. 28**

N., auf dem er mehrere Meter weit weg steht, folgenden Text enthält:

**Rn. 29**

„sportliche Aktivitäten: ab und an Fahrrad fahren und wandern/spazieren

**Rn. 30**

soziale Kontakte: Familie, Nachbarn, Bekannte, Schüler und Lehrpersonal

**Rn. 31**

Aktivitäten besonderer Art: Martinszug und Martinssingen“

**Rn. 32**

Der Senat hat das Jugendamt um einen Bericht gebeten, der mit Schreiben vom

**Rn. 33**

04.05.2023 vorgelegt worden ist. Der Senat hat zudem N. ebenso wie die übrigen

**Rn. 34**

Beteiligten am 29.06.2023 angehört. Die Beteiligten beantragen aufgrund der erfolgten

**Rn. 35**

Erörterungen übereinstimmend eine dem Kindeswohl entsprechenden Entscheidung.

**Rn. 36**

II.

**Rn. 37**

1. Die gemäß §§ 58 ff FamFG zulässig eingelegte Beschwerde ist im Wesentlichen

**Rn. 38**

unbegründet.

**Rn. 39**

a. Nach § 1686 BGB kann jeder Elternteil vom anderen Elternteil bei berechtigtem

**Rn. 40**

Interesse Auskunft über die persönlichen Verhältnisse des Kindes verlangen, soweit

**Rn. 41**

dies dem Wohl des Kindes nicht widerspricht. Ein berechtigtes Interesse ist in der Re-

**Rn. 42**

gel schon aufgrund der grundrechtlich geschützten Elternstellung anzunehmen. Daher

**Rn. 43**

wird in Rechtsprechung und Literatur die Frage danach gestellt, unter welchen Vor-

**Rn. 44**

aussetzungen das berechtigte Interesse fehlen kann. Dies ist vor allem dann anzuneh-

**Rn. 45**

men, wenn der Elternteil sich die Information selbst beschaffen kann, ohne dabei dem

**Rn. 46**

Kind, sich selbst bzw. dem Verhältnis zwischen ihm und seinem Kind Nachteile zuzu-

**Rn. 47**

fügen. Von einem berechtigten Interesse ist daher auszugehen, wenn der Elternteil

**Rn. 48**

keine zumutbare Möglichkeit hat, Informationen über die persönlichen Verhältnisse zu

**Rn. 49**

erlangen. Maßgeblich dafür ist nicht, ob der die Auskunft begehrende Elternteil ein

**Rn. 50**

Umgangsrecht oder ein Sorgerecht hat oder nicht. Umgangs- und Sorgerecht können

**Rn. 51**

es faktisch ermöglichen, bestimmte Auskünfte zu erlangen. Diese Möglichkeit kann

**Rn. 52**

aber auch ohne Bestehen eines solchen Rechts gegeben sein. Vielmehr ist maßgeb-

**Rn. 53**

lich, ob es dem Elternteil und dem Kind zumutbar ist, dass die Informationen direkt

**Rn. 54**

vom Kind übermittelt werden. Bei einer – zumindest zeitlich – weniger gut ausgepräg-

**Rn. 55**

ten Eltern-Kind-Beziehung sollte diese nicht dadurch (zusätzlich) belastet werden,

**Rn. 56**

dass der Elternteil gezwungen ist, sein Kind über dessen schulischen Leistungen oder

**Rn. 57**

körperlichen und geistigen Gesundheitszustand auszufragen. An einem berechtigten

**Rn. 58**

Interesse fehlt es auch, soweit sich der Elternteil die Auskünfte bzw. einen Teil der

**Rn. 59**

Auskünfte unschwer von Dritten beschaffen kann. Voraussetzung dafür ist, dass der

**Rn. 60**

Dritte zur Weitergabe der Informationen befugt ist. Ist der Elternteil Inhaber der recht-

**Rn. 61**

lichen Sorge, dürfte dies im Regelfall möglich sein (BeckOGK/Tillmanns, 1.3.2022,

**Rn. 62**

BGB § 1686 Rn. 14-17).

**Rn. 63**

Ein Informationsanspruch besteht hingegen dann nicht, wenn Kindeswohlgesichts-

**Rn. 64**

punkte dem entgegenstehen. Mit fortschreitendem Alter nimmt die Fähigkeit des Kin-

**Rn. 65**

des zu, eigenverantwortlich zu entscheiden und zu handeln. Das Kind bringt damit

**Rn. 66**

seine Grundrechtsträgerschaft aus Art. 1 Abs. 1 GG, Art. 2 Abs. 1 GG zunehmend

**Rn. 67**

selbst zur Geltung. Dies gilt nicht nur für die dort festgeschriebene Menschenwürde

**Rn. 68**

und das Recht auf freie Entfaltung der Persönlichkeit, sondern auch für das aus letz-

**Rn. 69**

terem Recht abzuleitende Recht auf informationelle Selbstbestimmung. Das bedeutet

**Rn. 70**

nicht, dass das Kind ab einem gewissen Alter den Auskunftsanspruch vollständig blo-

**Rn. 71**

ckieren könnte. Zu berücksichtigen ist aber, dass mit dem Zeitpunkt der Erlangung der

**Rn. 72**

Volljährigkeit der Anspruch ohnehin völlig entfällt. Es widerspräche dem Kindeswohl

**Rn. 73**

des heranwachsenden Minderjährigen, wenn Daten übermittelt würden, die der Min-

**Rn. 74**

derjährige als „sensibel“ empfindet und die er nicht weiterreichen will. Dies gilt einmal

**Rn. 75**

für Daten, die der heranwachsende Minderjährige nicht übermittelt wissen will und die

**Rn. 76**

auch aus der „objektiven“ Sicht eines Erwachsenen sensibel sind (vgl. hierzu auch

**Rn. 77**

OLG Köln Beschluss vom 28.06.2016 – 10 UF 21/15, BeckRS 2016, 105803, kritisch

**Rn. 78**

besprochen, da sehr eng). Spricht sich ein älteres Kind gegen die Erteilung der bean-

**Rn. 79**

tragten Auskünfte aus, so rechtfertigt dies auf jeden Fall dann die Zurückweisung des

**Rn. 80**

Antrags, wenn in der Willensbekundung eine deutliche Ablehnung des Elternteils durch

**Rn. 81**

das Kind wegen eines sexuellen Missbrauchs liegt (OLG Bamberg ZKJ 2022, 261, 262

**Rn. 82**

f.). Auch im Übrigen bedarf es einer genaueren Ermittlung der Gründe für den ableh-

**Rn. 83**

nenden Kindeswillen (Jokisch NZFam 2022, 797).

**Rn. 84**

b. Diese Grundsätze zugrunde gelegt besteht der geltend gemachten Informationsan-

**Rn. 85**

spruch im tenorierten Umfang.

**Rn. 86**

Der Antragsteller hat ein berechtigtes Interesse daran, über wesentliche Grundzüge

**Rn. 87**

im Leben seines noch minderjährigen Sohnes informiert zu werden. Dadurch, dass

**Rn. 88**

keinerlei Kontakt zwischen ihm und seinem Sohn und auch nicht zur Kindesmutter

**Rn. 89**

besteht, ist er selbst über die grundlegenden Lebensbedingungen seines Sohnes nicht

**Rn. 90**

informiert. Er hat auch keinerlei Möglichkeit, sich diese Informationen selber zu be-

**Rn. 91**

schaffen. Dass er noch Inhaber des Sorgerechts ist, ändert daran schon deshalb

**Rn. 92**

nichts, da er sich z.B. erst dann Auskünfte bei einem Arzt selber holen kann, wenn er

**Rn. 93**

weiß, ob und wenn ja bei welchem Arzt N. war. Entsprechend ist die Antragsgegnerin

**Rn. 94**

verpflichtet, diese grundlegenden, das Leben des gemeinsamen Sohnes umreißenden

**Rn. 95**

Umstände dem Antragsteller im tenorierten Umfang mitzuteilen. Der Senat betont in

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diesem Zusammenhang, dass die nach der amtsgerichtlichen Entscheidung erstellte

**Rn. 97**

Auskunft der Antragsgegnerin hierzu unzureichend ist, da sie so allgemein gehalten

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ist, dass eine grundlegende Information über die Lebenswirklichkeit des gemeinsamen

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Kindes hierdurch nicht erfolgt. Vielmehr muss die Gesamtheit der mitzuteilenden Tat-

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sachen ein Lebensbild von N. skizzieren. Nur so kann der Antragsteller sich von dem

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körperlichen und geistigen Befinden des Kindes und seiner Entwicklung fortlaufend

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persönlich überzeugen, einer - weiteren - Entfremdung vorbeugen und seinem

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Liebesbedürfnis Rechnung tragen.

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Kindeswohlgesichtspunkte stehen dem Informationsanspruch im tenorierten Umfang

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nicht entgegen. Der Senat hat sich ausführlich mit N. unterhalten. Hier ist deutlich

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geworden, dass N. zwar keinen persönlichen Kontakt zum Antragsteller wünscht. In-

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formationen an den Antragsteller hat er jedoch im Wesentlich abgelehnt, weil jeder

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seiner Elternteile den anderen - wörtlich - „fertig machen“ will und ihn dafür „benutzen“

**Rn. 109**

würde. N. hat sehr deutlich gemacht, dass er nicht weiter gleichsam als Spielball für

**Rn. 110**

Konflikte seiner Eltern benutzt werden will und keine Informationen preisgeben wollte,

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weil er hoffte, so „in Ruhe leben“ zu können. Diesen Umstand hat er mehrmals betont

**Rn. 112**

und klar gesagt, seine Eltern „sollen ihre Konflikte endlich lassen, damit ich in Ruhe

**Rn. 113**

leben kann“. Diese Motivation für die Informationsverweigerung hat sich widergespie-

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gelt, als der Senat mit N. für einzelne Lebensbereiche geklärt hat, wie unangenehm

**Rn. 115**

ihm diesbezüglich eine Weitergabe grundlegender Informationen an den Antragsteller

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wäre. Auf einer Skala von „0“ (kein Problem) bis „10“ (großes Problem) lag die Zeug-

**Rn. 117**

nisübersendung bei „2“, das Übersenden eines Passfotos und Informationen zu Hob-

**Rn. 118**

bies und Sozialverhalten (selbst genannte Beispiel: Fahrradfahren im Wald, Schwim-

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men gehen im Sommer, abends mit Freunden treffen, Spielen des PC-Spieles „Land-

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wirtschaftssimulator“) bei „3“, Urlaub bei „5“, Informationen zu Mädchen bei „10“. Hier

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ist deutlich geworden, dass es N. nicht um einen kompletten Informationsausschluss

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des Antragstellers ging, auch wenn er keinen persönlichen Kontakt wünscht, sondern

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um Befriedung der Gesamtsituation.

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Der Senat hat den Informationsanspruch des Antragstellers entsprechend der alters-

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typischen Persönlichkeitssensibilität von N. ausgestaltet, indem über tatsächliche

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Umstände Auskünfte zu erteilen sind, nicht aber über solche, die seine emotionale

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Verfasstheit oder seinen Intimbereich betreffen. Da der Antragsteller diesen Wunsch

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von N. gut respektieren konnte, hat er auch keine weitergehenden Auskünfte begehrt.

**Rn. 129**

2. Die Kostenentscheidung beruht auf § 81 Abs. 1 S. 1 FamFG. Die Festsetzung des

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Verfahrenswertes ergibt sich aus §§ 45, 40 FamGKG.

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Zitiervorschlag: Oberlandesgericht Köln, Beschluss vom 03.07.2023 – 14 UF 42/23, ECLI:DE:OLGK:2023:0703.14UF42.23.00

Quelle: Open Legal Data, abgerufen 09.07.2026

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Nicht-amtliche Fassung — maßgeblich ist die Ausfertigung des Gerichts

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