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# Landgericht Münster, Beschluss vom 31.03.2023 – 16 O 1226/21

ECLI:DE:LGMS:2023:0331.16O1226.21.00

## Tenor

wird der Kostenfestsetzungsbeschluss vom 16.09.2022 im Wege der Abhilfe dahingehend abgeändert, dass von den Klägern an Kosten 834,68 EUR - in Buchstaben: achthundertvierunddreißig Euro und achtundsechzig Cent - nebst Zinsen in Höhe von fünf Prozentpunkten über dem Basiszinssatz seit dem 13.07.2022 an die Streithelferin zu erstatten sind.

Die Kosten des Rechtsmittelverfahrens trägt die Streithelferin.

## Gründe

**Rn. 2**

1. Gerichtskosten I. Instanz

**Rn. 3**

Eine Ausgleichung von Gerichtskosten findet nicht statt.

**Rn. 4**

2. Außergerichtliche Kosten I. Instanz

**Rn. 5**

Folgende Beträge wurden zur Ausgleichung angemeldet:

**Rn. 6**

A. Streithelfer - Seite: 3.736,60 Euro

**Rn. 7**

Absetzung:

**Rn. 8**

Gemäß Vorbemerkung 3 Abs. 5 VV RVG ist die Verfahrensgebühr für einvorangegangenes selbständiges Beweisverfahren auf die Verfahrensgebühr desanschließenden streitigen Verfahrens anzurechnen, so dass hier dieVerfahrensgebühr aus dem selbstständigen Beweisverfahren 010 OH 5/19vollständig abzusetzen war. Die Verfahrensgebühr für das selbständigeBeweisverfahren ist bereits mit Kostenfestsetzungsbeschluss vom 07.07.2021(010 OH 5/19) festgesetzt worden. Die für die Anrechnung erforderlicheIdentität ist gegeben (vgl. Gerold/Schmidt/Müller-Rabe Vorbemerkung 3 VVRVG, Rn. 361). Die angemeldeten Umsatzsteuerbeträge waren nicht zuberücksichtigen, weil die Erklärung, zur Vorsteuerabzugsberechtigung voneiner solchen ausgeht.

**Rn. 9**

Insgesamt also abzusetzen: 2.219,00 Euro

**Rn. 10**

B. Die ausgleichsfähigen Kosten betragen somit:

**Rn. 11**

Streithelfer - Seite: 1.517,60 Euro

**Rn. 12**

Ausgleichsfähige Kosten insgesamt: 1.517,60 Euro

**Rn. 13**

Von den ausgleichsfähigen Kosten tragen die Kläger 55%: 834,68 Euro

**Rn. 14**

Abzüglich der eigenen Kosten der Kläger: 0,00 Euro

**Rn. 15**

Erstattungsanspruch der Streithelferin gegen die Kläger: 834,68 Euro

**Rn. 16**

3. Ergebnis I. Instanz

**Rn. 17**

Erstattungsanspruch der Streithelferin

**Rn. 18**

gegen die Kläger: 834,68 Euro

**Rn. 19**

Die Abänderung beruht auf der sofortigen Beschwerde der Kläger vom 26.09.2022.

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Zitiervorschlag: Landgericht Münster, Beschluss vom 31.03.2023 – 16 O 1226/21, ECLI:DE:LGMS:2023:0331.16O1226.21.00

Datenquelle: Open Legal Data, abgerufen 09.07.2026

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Nicht-amtliche Fassung — maßgeblich ist die Ausfertigung des Gerichts

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