nu:legal · recht.nulegal.eu

# Landgericht Mönchengladbach, Beschluss vom 19.01.2011 – 3 O 444/08

ECLI:DE:LGMG:2011:0119.3O444.08.00

## Tenor

sind auf Grund des Urteils des Oberlandesgerichts Düsseldorf vom 15.10.2010 (Ak­ten­zei­chen I-17 U 113/09) von der Beklagten 3.642,27 Euro - dreitausendsechshundertzweiundvierzig Euro und siebenundzwanzig Cent - an Kosten beider Instanzen nebst Zin­sen in Höhe von fünf Pro­zent­punk­ten über dem Ba­sis­zins­satz nach § 247 BGB seit dem 11.11.2010 an die Klägerin zu er­stat­ten.

Die Be­rech­nung der au­ßer­ge­richt­li­chen Kos­ten ist bei­ge­fügt bzw. be­reits ü­ber­sandt.

Der die­ser Kos­ten­fest­set­zung zugrun­de liegen­de Ti­tel ist vor­läu­fig vollstreck­bar.

**Rn. 1**

3 O 444/08

Landgericht Mönchengladbach

Kostenfestsetzungsbeschluss

**Rn. 2**

In dem Rechtsstreit

**Rn. 3**

der …………………….., ………………., ……………………….,

**Rn. 4**

Klägerin,

**Rn. 5**

Prozessbevollmächtigter: Rechtsanwalt …….., ……………….., ………………..,

**Rn. 6**

g e g e n

**Rn. 7**

die …………………………….., ………………………….., ………………………….., …………………………………,

**Rn. 8**

Beklagte,

**Rn. 9**

Prozessbevollmächtigte: Rechtsanwälte ……………, ……………….., ……………..,

**Rn. 10**

sind auf Grund des Urteils des Oberlandesgerichts Düsseldorf vom 15.10.2010 (Ak­ten­zei­chen I-17 U 113/09) von der Beklagten 3.642,27 Euro - dreitausendsechshundertzweiundvierzig Euro und siebenundzwanzig Cent - an Kosten beider Instanzen nebst Zin­sen in Höhe von fünf Pro­zent­punk­ten über dem Ba­sis­zins­satz nach § 247 BGB seit dem 11.11.2010 an die Klägerin zu er­stat­ten.

**Rn. 11**

Die Be­rech­nung der au­ßer­ge­richt­li­chen Kos­ten ist bei­ge­fügt bzw. be­reits ü­ber­sandt.

**Rn. 12**

Der die­ser Kos­ten­fest­set­zung zugrun­de liegen­de Ti­tel ist vor­läu­fig vollstreck­bar.

## Gründe

**Rn. 14**

1. Ge­richts­kos­tenDie Gerichtskosten beider Instanzen sind bereits ausgeglichen; es hat sich ein Erstattungsanspruch der Klägerin gegen die Beklagte in Höhe von 1.010,39 Euro ergeben. (1. Instanz: 830,25 Euro; 2. Instanz: 180,14 Euro)Auf die beigefügten Abschriften der Gerichtskostenberechnungen wird Bezug genommen.

**Rn. 15**

2. Au­ßer­ge­richt­li­che Kos­tenFolgende Beträge wurden zur Ausgleichung angemeldet:A. Kläger - Seite: 5.596,33 EuroB. Beklagten - Seite: 6.261,45 EuroC. Die ausgleichsfähigen Kosten betragen somit:Kläger - Seite: 5.596,33 EuroBeklagten - Seite: 6.261,45 EuroAusgleichsfähige Kosten insgesamt: 11.857,78 EuroVon den ausgleichsfähigen Kosten trägt die Klägerin 25 %: 2.964,45 EuroAbzüglich der eigenen Kosten der Klägerin: 5.596,33 EuroErstattungsanspruch der Klägeringegen die Beklagte: 2.631,88 Euro

**Rn. 16**

3. ZusammenfassungErstattungsanspruch Gerichtskosten der Klägeringegen die Beklagte: 1.010,39 EuroErstattungsanspruch außergerichtliche Kosten der Klägeringegen die Beklagte: 2.631,88 EuroGesamter Erstattungsanspruch der Klägeringegen die Beklagte: 3.642,27 Euro

**Rn. 17**

Auf Klägerseite wurden 451,01 Euro abgesetzt.

**Rn. 18**

Hierbei handelt es sich um die anzurechnende hälftige 0,65 Geschäftsgebühr nach dem seinerzeitigen Streitwert von 26.250,00 Euro. (379,00 Euro zzgl. 19 %)

**Rn. 19**

Die Anrechnung war vorzunehmen, da durch das zweitinstanzliche Urteil bzgl. dieses Anteiles bereits ein Titel vorliegt.

**Rn. 20**

Dies gilt nach hier vertretener Auffassung auch für den Zessionar eines Anspruches wie in der hier vorliegenden Konstellation.

**Rn. 21**

Zur Begründung wird auf die zutreffenden Ausführungen des Beklagtenvertreters im Schriftsatz vom 07.12. und 13.01.2011 verwiesen. Diesen schließt sich das Gericht nach eigener Würdigung vollinhaltlich an.

**Rn. 22**

Mönchengladbach, 19.01.2011Landgericht………………..Rechtspflegerin

**Rn. 23**

Aus­ge­fer­tigt

**Rn. 24**

………………….., Justizobersekretärals Urkundsbeamter der Ge­schäfts­stel­le

**Rn. 25**

Hin­wei­se:

Aus die­sem Be­schluss kann ohne wei­te­res die Zwangs­vollstre­ckung be­trie­ben wer­den, wenn die fest­ge­setz­ten Kos­ten nicht in­ner­halb von zwei Wo­chen seit der Zu­stel­lung dieses Beschlusses ge­zahlt wer­den.

Die Ge­richts­kas­se ist zur Ent­ge­gen­nah­me der Zah­lung nicht be­fugt.

Ist die zugrun­de liegen­de Ent­schei­dung nur ge­gen Si­cher­heit vor­läu­fig vollstreck­bar, muss die/der Be­rech­tig­te vor Be­ginn der Zwangs­vollstre­ckung nach­wei­sen, dass sie/er die Si­cher­heit geleistet hat oder dass die ge­richt­li­che Ent­schei­dung rechts­kräf­tig ge­wor­den ist.

---

Zitiervorschlag: Landgericht Mönchengladbach, Beschluss vom 19.01.2011 – 3 O 444/08, ECLI:DE:LGMG:2011:0119.3O444.08.00

Datenquelle: Open Legal Data, abgerufen 09.07.2026

Entscheidungstext bereitgestellt über Open Legal Data (openlegaldata.io), lizenziert unter der Open Database License (ODbL) v1.0.

Nicht-amtliche Fassung — maßgeblich ist die Ausfertigung des Gerichts

Quelle: nu:legal – recht.nulegal.eu · Aufbereitung unter CC BY 4.0 (recht.nulegal.eu/lizenz) · Ein Dienst der Nulegal GmbH

Crawlen und Zitieren sind ausdrücklich erlaubt. Vorbehalten ist allein die massenhafte Nutzung zu Trainingszwecken für KI-Systeme (§ 44b Abs. 3 UrhG); hierfür ist unsere Zustimmung erforderlich.

Source: nu:legal – recht.nulegal.eu · Curated layer under CC BY 4.0 (recht.nulegal.eu/license) · Operated by Nulegal GmbH, Potsdam.

Crawling and citation are permitted. Only bulk use for AI training is reserved (Section 44b(3) UrhG) and requires our consent.

Dieses Dokument: https://recht.nulegal.eu/rechtsprechung/lg-moenchengladbach/2011-01-19/3-o-444-08

---

nu:legal · recht.nulegal.eu · Nicht-amtliche Fassung. Maßgeblich ist die Fassung des Gerichts.
