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# Landgericht Dortmund, Urteil vom 10.12.2004 – 12 O 175/04

ECLI:DE:LGDO:2004:1210.12O175.04.00

## Tenor

Die Klage wird abgewiesen.

Die Kläger tragen die Kosten des Rechtsstreits.

Das Urteil ist gegen Sicherheitsleistung in Höhe von 115 % des jeweils

beizutreibenden Betrages vorläufig vollstreckbar.

## Tatbestand

**Rn. 2**

Die Parteien sind Nachbarn. Die Kläger waren ursprünglich Eigentümer

**Rn. 3**

der gesamten Grundstücksparzelle zwischen der F Straße und dem

**Rn. 4**

T-weg, früher als Parzellen 231 und 232 bezeichnet. Nach

**Rn. 5**

Teilung und Teil-Veräußerung gehört den Klägern weiter das Grundstück,

**Rn. 6**

das zur F Straße (Bundesstraße B ##) liegt. Rückwärtig grenzt

**Rn. 7**

dieses Grundstück an das Grundstück der Beklagten, welches über den

**Rn. 8**

T-weg her angefahren wird.

**Rn. 9**

Vor dem Grundstück der Kläger, das unmittelbar an der F Straße

**Rn. 10**

liegt, verläuft ein Bürgersteig. Dessen Bordsteinkante ist nicht abgeflacht.

**Rn. 11**

Die Kläger hatten insoweit jahrelang versucht, mit dem Straßenbauamt in

**Rn. 12**

Bochum eine Regelung zu treffen, dass sie eine Zufahrt zu ihrem Grundstück

**Rn. 13**

von der F Straße her erhalten. Sie haben sich insoweit insbesondere

**Rn. 14**

darauf gestützt, dass sie das einzige Grundstück in der Nachbarschaft

**Rn. 15**

sind, dass nicht von der F Straße her befahren werden kann.

**Rn. 16**

Diese Zufahrt wurde ihnen jedoch letztendlich durch rechtskräftige Entscheidung

**Rn. 17**

des Oberverwaltungsgerichts versagt. Zur Zeit können die

**Rn. 18**

Kläger daher - zumindest nicht legal - ihr Grundstück nicht mit einem

**Rn. 19**

PKW anfahren. Fußläufig ist das Grundstück über den vor dem Grundstück

**Rn. 20**

verlaufenden Bürgersteig zu erreichen.

**Rn. 21**

Die oben bereits erwähnte Teilung der Grundstücke wurde nur unter der

**Rn. 22**

Bedingung genehmigt, dass zugunsten des klägerischen Grundstücks ein

**Rn. 23**

Wegerecht vom T-weg her als Baulast eingetragen wird. Eine

**Rn. 24**

entsprechende Eintragung in das Baulastenverzeichnis der Stadt Dortmund

**Rn. 25**

ist auch erfolgt.

**Rn. 26**

Nach der Teilung veräußerten die Kläger die zum T-weg hin ge-

**Rn. 27**

legenen Grundstücke an eine Bauträgergesellschaft. Diese verpflichtete

**Rn. 28**

sich, an die jeweiligen Grundstückseigentümer der von dem Wegerecht

**Rn. 29**

betroffenen Parzellen die Verpflichtung weiterzugeben, das Wegerecht

**Rn. 30**

zugunsten der Kläger zu dulden, eine Baulast eintragen zu lassen und den

**Rn. 31**

Weg der Kläger auf eigene Kosten zu errichten und zu unterhalten.

**Rn. 32**

Diese Verpflichtung gab die Bauträgerin an die Käufer, d. h. unter

**Rn. 33**

anderem an die Beklagten, nicht weiter. Eingetragen ist bis heute allein

**Rn. 34**

die öffentliche Baulast. Eine Gunstdienstbarkeit in Form eines Wegerechts

**Rn. 35**

zugunsten der Kläger ist im Grundbuch nicht eingetragen. In dem

**Rn. 36**

notariellen Kaufvertrag zwischen der Bauträgerin und den Beklagten heißt

**Rn. 37**

es hierzu auf Seite 5 des Vertrages: "Als Baulast wird ein Wegerecht in

**Rn. 38**

2,5 m Breite entlang der nördlichen Grenze eingetragen zugunsten der

**Rn. 39**

Parzelle 659. Eventuell wird auch ein entsprechendes Wegerecht als

**Rn. 40**

Grunddienstbarkeit eingetragen; dem stimmen Käufer zu.".

**Rn. 41**

Die Kläger sind der Ansicht, die Beklagten seien verpflichtet, ihnen in Bereich

**Rn. 42**

der eingetragenen Baulast ein Wegerecht zu gewähren, so dass sie

**Rn. 43**

mit Fahrzeugen auf das klägerische Grundstück gelangen können.

**Rn. 44**

Sie behaupten hierzu, sie seien auf dieses Notwegerecht dringend angewiesen,

**Rn. 45**

da ausreichender Parkraum in der Nähe ihres Grundstücks nicht

**Rn. 46**

vorhanden sei.

**Rn. 47**

Soweit in der nahegelegenen Zufahrtsstraße Zum Wildgehege 4 Parkplätze

**Rn. 48**

vorhanden seien, so handele es sich hierbei um reine Besucherparkplätze

**Rn. 49**

für das Gehege, die für ihre Nutzung nicht zur Verfügung

**Rn. 50**

stünden. Mangels Beleuchtung sei die Nutzung dieser Parkplätze nachts

**Rn. 51**

auch unzumutbar. Diesen Ausführungen stehe insbesondere auch nicht

**Rn. 52**

entgegen, dass ihre Tochter - was zwischen den Parteien unstreitig ist einen

**Rn. 53**

dieser Parkplätze regelmäßig bei Besuchen nutze.

**Rn. 54**

In der Querstraße P, die von der F Straße abgehe und zu

**Rn. 55**

der Straße T-weg führe, seien wegen der zahlreichen Garagenausfahrten

**Rn. 56**

nur wenige Parkplätze vorhanden. Diese seien zudem am

**Rn. 57**

Abend in der Regel belegt, da dann die Gaststätte "X" geöffnet

**Rn. 58**

habe.

**Rn. 59**

Parkmöglichkeiten ergäben sich zudem auch nicht in der Stichstraße, die

**Rn. 60**

dem klägerischen Grundstück gegenüber liegt und ebenfalls den Namen

**Rn. 61**

F Straße trägt. Bei dieser Straße handele es sich um eine Privatstraße,

**Rn. 62**

bei der das Parken in zulässiger Weise nicht erfolgen könne.

**Rn. 63**

Die Kläger beantragen,

**Rn. 64**

1.)

**Rn. 65**

die Beklagten zu verurteilen, den Klägern den ungehinderten Zugang

**Rn. 66**

und die Zufahrt mit Kraftwagen bis zu einem Gesamtgewicht von 7,5 t

**Rn. 67**

von dem T-weg in E her auf den im anliegenden

**Rn. 68**

Lageplan (Blatt 5 der Akten) gelbschraffiert dargestellten Flächen der

**Rn. 69**

Grundstücke Parzellen Nr. 656, 673 und 674 Gemarkung C,

**Rn. 70**

Flur 7, auf einem 2,5 m breiten Grundstücksstreifen entlang der nördlichen

**Rn. 71**

Grundstücksgrenze der Nachbarparzelle Flur #, Gemarkung

**Rn. 72**

C Parzelle 388 zugunsten des Grundstücks Gemarkung

**Rn. 73**

C, Flur #, Parzelle Nr. 659 zu gewähren und zu dulden, dass

**Rn. 74**

die Kläger auf der so bezeichneten Grundstücksfläche auf eigene

**Rn. 75**

Kosten einen Weg nach straßenbaurechtlichen Vorschriften und den

**Rn. 76**

zur Zeit geltenden Regeln der Bautechnik errichten und unterhalten.

**Rn. 77**

2.)

**Rn. 78**

hilfsweise beantragen sie, den Zugang und die Zufahrt zu gewähren,

**Rn. 79**

gemäß Antrag zu 1.) Zug um Zug gegen Zahlunq einer Notwegrente

**Rn. 80**

in Höhe von 250,00 € jährlich.

**Rn. 81**

3.)

**Rn. 82**

Die Kläger beantragten, den Beklagten für jeden Fall der Zuwiderhandlung

**Rn. 83**

die Festsetzung eines Ordnungsgeldes bis zu einer Höhe

**Rn. 84**

von 250.000,00 € und/oder Ordnungshaft bis zu 6 Monaten anzudrohen.

**Rn. 85**

Die Beklagten beantragen,

**Rn. 86**

die Klage abzuweisen.

**Rn. 87**

Sie sind der Ansicht, dass der vorhandene Parkraum in der Nähe des

**Rn. 88**

klägerischen Grundstücks ausreichend sei. Sie behaupten hierzu, dass es

**Rn. 89**

sich bei den 4 Parkplätzen auf der Zuwegung zum Wildgehege um öffentliche

**Rn. 90**

Parkplätze handele. Insoweit weisen sie darauf hin, dass - unstreitig

**Rn. 91**

- keine Nutzungseinschränkung durch Schilder oder andere Kennzeichen

**Rn. 92**

erkennbar sei.

**Rn. 93**

Sie sind der Ansicht, dass sich die ausreichenden Parkmöglichkeiten auch

**Rn. 94**

durch die Parkmöglichkeiten in der Seitenstraße P und durch die

**Rn. 95**

Parkmöglichkeiten in der Stichstraße/F Straße ergebe. Zu letzteren

**Rn. 96**

weisen sie darauf hin, dass - auch dies ist zwischen den Parteien unstreitig

**Rn. 97**

- auch insoweit keinerlei Kennzeichnung in der Straße vorhanden

**Rn. 98**

ist, die das Parken einschränkt.

**Rn. 99**

Zudem sind sie der Ansicht, dass die Voraussetzungen für ein Notwegerecht

**Rn. 100**

nicht vorliegen. Sie verweisen darauf, dass diese Gewährung eines

**Rn. 101**

Notwegerechts einen erheblichen Eingriff in ihr Eigentum darstellen

**Rn. 102**

würde, da - was ebenfalls zwischen den Parteien unstreitig ist - der Teil

**Rn. 103**

des Grundstücks, den die Kläger befahren wollen, als Garten angelegt ist

**Rn. 104**

und von den Beklagten auch als solcher genutzt werde.

**Rn. 105**

Das Gericht hat Beweis erhoben durch Inaugenscheinnahme der Örtlichkeiten.

**Rn. 106**

Wegen des Ergebnisses der Beweisaufnahme wird Bezug genommen

**Rn. 107**

auf das Protokoll des Ortstermins vom 19. November 2004 (Blatt

**Rn. 108**

73 ff. der Akten).

## Entscheidungsgründe

**Rn. 110**

Die Klage ist zulässig, aber weder mit den Hauptanträgen noch mit dem

**Rn. 111**

Hilfsantrag begründet.

**Rn. 112**

Den Klägern steht unter keinem rechtlichen Gesichtspunkt ein Anspruch

**Rn. 113**

auf Einräumung eines Wegerechts gegen die Beklagten zu.

**Rn. 114**

Insbesondere besteht kein vertraglicher Anspruch.

**Rn. 115**

Zwischen den Parteien selbst bestehen keine vertraglichen Beziehungen;

**Rn. 116**

entsprechend ist ein Anspruch aus einem Vertrag zwischen den Parteien

**Rn. 117**

nicht gegeben.

**Rn. 118**

Es ist auch nicht ersichtlich, dass es sich bei dem Vertrag zwischen der

**Rn. 119**

Bauträgerin und den Beklagten um einen Vertrag mit Schutzwirkung zugunsten

**Rn. 120**

Dritter oder um einen Vertrag zugunsten Dritter handelt. Insoweit

**Rn. 121**

wurden die Kläger bereits in der mündlichen Verhandlung vom 27. August

**Rn. 122**

2004 darauf hingewiesen, dass die von ihnen zitierte Regelung auf Seite 5

**Rn. 123**

des Vertrages keine Vereinbarung in diesem Sinne darstellt. Sinn und

**Rn. 124**

Zweck dieser Regelung war nicht, den Klägern Rechte aus dem Vertrag

**Rn. 125**

zukommen zu lassen. Die entsprechende Vereinbarung könnte allenfalls

**Rn. 126**

als grundbuchrechtliche Bewilligung im Sinne des § 19 Grundbuch-

**Rn. 127**

ordnung zu werten sein. Auch unter diesem Gesichtspunkt ist aber letztlich

**Rn. 128**

ein Anspruch der Kläger nicht erkennbar. Soweit sie auf Basis dieser

**Rn. 129**

Bewilligung einen Anspruch auf Eintragung einer Grunddienstbarkeit

**Rn. 130**

gegen die Beklagten haben könnten, setzt dies insbesondere voraus, dass

**Rn. 131**

es eine entsprechende Einigung im Sinne von § 873 BGB gibt. Dies wurde

**Rn. 132**

von den Parteien - auch nach entsprechenden rechtlichen Hinweis im

**Rn. 133**

Termin vorn 27. August 2004 - nicht vorgetragen.

**Rn. 134**

Die Kläger haben gegen die Beklagten auch keinen Anspruch aus

**Rn. 135**

§ 917 BGB, da die Voraussetzungen, bei denen nach dieser Vorschrift ein

**Rn. 136**

Notweg zu gewähren ist, nicht vorliegen. Dem Grundstück der Kläger fehlt

**Rn. 137**

nicht die zur ordnungsmäßigen Nutzung notwendige Verbindung mit

**Rn. 138**

einem öffentlichen Weg. Das Grundstück der Kläger grenzt unmittelbar an

**Rn. 139**

die F Straße und man kann von dem Grundstück der Kläger unmittelbar

**Rn. 140**

den Bürgersteig an der F Straße betreten, so dass das

**Rn. 141**

Grundstück fußläufig erreichbar ist und insoweit eine Nutzung in jedem

**Rn. 142**

Fall möglich ist.

**Rn. 143**

Zur ordnungsmäßigen Benutzung im Sinne des § 917 Abs. 1 gehört es

**Rn. 144**

nicht, dass in jedem Fall auch die Zufahrt für Kraftfahrzeuge auf das

**Rn. 145**

Grundstück erforderlich sein muss. Ein solcher Anspruch auf Zufahrt für

**Rn. 146**

Kraftfahrzeuge besteht insoweit nur, wenn in der Nähe auf der Straße

**Rn. 147**

keine ausreichenden Parkmöglichkeiten vorhanden sind.

**Rn. 148**

Nach dem Ergebnis der durchgeführten Beweisaufnahme steht jedoch zur

**Rn. 149**

Überzeugung des Gerichts fest, dass im vorliegenden Fall ausreichend

**Rn. 150**

Parkmöglichkeiten in zumutbarer Entfernung zur Verfügung stehen.

**Rn. 151**

So finden sich zum einen Parkmöglichkeiten in der Straße P. Die

**Rn. 152**

hier vorhandenen Parkplätze befinden sich in einer Entfernung von rund

**Rn. 153**

200 m zum klägerischen Grundstück. Diese Entfernung ist den Klägern

**Rn. 154**

zumutbar. Soweit die Kläger einwenden, dass die vorhandenen Parkplätze

**Rn. 155**

häufig durch andere Anwohner und Gäste der Gaststätte belegt sind, so

**Rn. 156**

ist dies im Zusammenhang mit der Frage, ob ein Notweg zu gewähren ist,

**Rn. 157**

irrrelevant. Die Kläger haben insoweit keinen Anspruch, dass tatsächlich

**Rn. 158**

regelmäßig die möglichen Parkplätze frei sind und zu ihrer Verfügung

**Rn. 159**

stehen. Für die Frage, ob ausreichender Parkraum vorhanden ist, kommt

**Rn. 160**

es darauf an, ob tatsächlich Parkraum vorhanden ist. Dass es immer die

**Rn. 161**

Möglichkeit geben kann, dass alle Parkplätze besetzt sind, führt nicht

**Rn. 162**

dazu, dass ein Notweg über das Beklagtengrundstück verlangt werden

**Rn. 163**

kann.

**Rn. 164**

Hinzu kommt auch, dass es sich bei den Parkplätzen in der Straße

**Rn. 165**

P nicht um die einzigen Parkplätze in der näheren Umgebung des

**Rn. 166**

klägerischen Grundstücks handelt.

**Rn. 167**

Zwar sind die Kläger insoweit der Ansicht, dass die vorhandenen Parkplätze

**Rn. 168**

in der Zufahrt Am Wildgehege und in der gegenüberliegenden

**Rn. 169**

Stichstraße für sie nicht nutzbar seien. Nach der Inaugenscheinnahme vor

**Rn. 170**

Ort steht jedoch zur Überzeugung des Gerichts fest, dass die Kläger sowohl

**Rn. 171**

die 4 Parkplätze auf der Zufahrt Zum Wildgehege als auch die Parkmöglichkeit

**Rn. 172**

in der Stichstraße/F Straße nutzen können und dürfen.

**Rn. 173**

Eine Einschränkung der Nutzbarkeit ist an beiden Stellen durch nichts ersichtlich.

**Rn. 174**

Es befinden sich dort keine entsprechenden Schilder oder Hinweise.

**Rn. 175**

Tatsächlich werden die Stellplätze an der Zuwegung zum Wildge-

**Rn. 176**

hege auch von der Tochter der Kläger benutzt, ohne dass dies bislang von

**Rn. 177**

irgendeiner Seite zu Beanstandungen geführt hat.

**Rn. 178**

Soweit die Kläger der Ansicht sind, dass die Parkplätze zu weit von ihrem

**Rn. 179**

Haus entfernt seien und daher die Grenzen der Zumutbarkeit für sie, auf

**Rn. 180**

diese Parkplätze zurückzugreifen, überschritten sei, vermag das Gericht

**Rn. 181**

dieser Auffassung nicht zu folgen. Selbst die am weitesten entfernten

**Rn. 182**

Parkplätze in der Stichstraße/F Straße liegen in einem Bereich von

**Rn. 183**

weniger als 300 m. Dies ist eine Entfernung, die durchaus zumutbar ist. Im

**Rn. 184**

Rahmen der Frage der Zumutbarkeit und der Interessenabwägung war

**Rn. 185**

zudem auch darauf abzustellen, mit welchen Belastungen es für die Beklagten

**Rn. 186**

verbunden wäre, wenn sie verpflichtet würden, das Notwegerecht

**Rn. 187**

einzuräumen. Insofern war zu berücksichtigen, dass der gesamte Bereich,

**Rn. 188**

auf dem die öffentliche Baulast eingetragen ist und den die Kläger als Zufahrt

**Rn. 189**

zu ihrem Grundstück nutzen wollen, von den Beklagten als Garten

**Rn. 190**

angelegt ist, wovon sich das Gericht bei dem Ortstermin selbst überzeugen

**Rn. 191**

konnte. Der Umbau des Gartens in eine Zufahrtsstraße würde

**Rn. 192**

eine erhebliche Beeinträchtigung des Grundstücks der Beklagten bedeuten,

**Rn. 193**

da diese in der Nutzbarkeit ihres Gartens im großen Maße eingeschränkt

**Rn. 194**

wären.

**Rn. 195**

Ein Anspruch der Kläger auf Einräumung eines Notwegerechts ergibt sich

**Rn. 196**

letztendlich auch nicht aus der eingetragenen Baulast. Aus einer allein

**Rn. 197**

öffentlich rechtlich wirkenden Baulast folgen keine zivilrechtlichen Ansprüche.

**Rn. 198**

Die Nebenentscheidungen beruhen auf den §§ 91,709 ZPO.

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Zitiervorschlag: Landgericht Dortmund, Urteil vom 10.12.2004 – 12 O 175/04, ECLI:DE:LGDO:2004:1210.12O175.04.00

Datenquelle: Open Legal Data, abgerufen 09.07.2026

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