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# Landgericht Dortmund, Beschluss vom 05.02.2003 – 9 T 67/03

ECLI:DE:LGDO:2003:0205.9T67.03.00

## Tenor

Die Beschwerde wird zurückgewiesen.

Die Kosten des Beschwerdeverfahrens werden der Klägerin

nach einem Gegenstandswert bis zu 300,00 €

auferlegt.

**Rn. 1**

G r ü n d e:

**Rn. 2**

Die Beschwerde ist unbegründet.

**Rn. 3**

Die Klägerin kann keine weiteren Kosten erstattet verlangen

**Rn. 4**

als diejenigen, die ihr durch den angefochtenen

**Rn. 5**

Kostenfestsetzungsbeschluss zuerkannt wurden. Dabei

**Rn. 6**

handelt es sich um drei Gebühren in Höhe von jeweils

**Rn. 7**

130,00 DM, 60,50 DM Auslagen, 60,00 DM Abwesenheitsgeld

**Rn. 8**

für die Wahrnehmung der Termine vom 02.03.2000 und

**Rn. 9**

01.02.2001 sowie 72,80 DM (2 x 70 km/h x 0,52 DM)

**Rn. 10**

Fahrtkosten, die zwecks Wahrnehmung der beiden Termine

**Rn. 11**

aufgewendet wurden. Insgesamt ergibt sich damit einschließlich

**Rn. 12**

Mehrwertsteuer ein Betrag in Höhe von

**Rn. 13**

345,95 €, zu dem noch die Gerichtskosten in Höhe von

**Rn. 14**

943,75 € kommen.

**Rn. 15**

Abwesenheitsgeld und Fahrtkosten für die Wahrnehmung

**Rn. 16**

von Terminen am 14.10.1999 und 13.04.2000 sind nicht zu

**Rn. 17**

erstatten, weil die Prozessbevollmächtigte der Klägerin

**Rn. 18**

diese Termine nicht wahrgenommen hat. Bei dem Termin am

**Rn. 19**

13.04.2000 handelte es sich um einen Verkündungstermin,

**Rn. 20**

zu dem ausweislich der Sitzungsniederschrift niemand

**Rn. 21**

erschienen war. Die Niederschrift über die Verhandlung

**Rn. 22**

erbringt insoweit vollen Beweis.

**Rn. 23**

Auch den Termin vom 14.10.1999 hat die Klägervertreterin

**Rn. 24**

nicht wahrgenommen. Sie ist erst nachträglich bei

**Rn. 25**

Gericht erschienen. Dass sie möglicherweise durch höhere

**Rn. 26**

Gewalt gehindert war, den Termin wahrzunehmen, ist

**Rn. 27**

nicht der Beklagten anzulasten, die nur für notwendige

**Rn. 28**

Auslagen aufzukommen hat.

**Rn. 29**

Soweit die Klägerin Fotokopien zur Gerichtsakte gereicht

**Rn. 30**

hat, ist festzustellen, dass die dadurch verursachten

**Rn. 31**

Kosten zu den allgemeinen Geschäftskosten gehören, weil

**Rn. 32**

sie gefertigt wurden, um an sich notwendigen Sachvortrag

**Rn. 33**

zu ersetzen. Eine Erstattung findet daher nicht

**Rn. 34**

statt.

**Rn. 35**

Dass die Vergütung nach früherem Recht zu berechnen

**Rn. 36**

ist, ergibt sich aus § 134 BRAGO.

**Rn. 37**

Die Nebenentscheidungen beruhen auf §§ 97 Abs. 1 ZPO,

**Rn. 38**

12 GKG, 3 ZPO.

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Zitiervorschlag: Landgericht Dortmund, Beschluss vom 05.02.2003 – 9 T 67/03, ECLI:DE:LGDO:2003:0205.9T67.03.00

Quelle: Open Legal Data, abgerufen 09.07.2026

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Nicht-amtliche Fassung — maßgeblich ist die Ausfertigung des Gerichts

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