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# Landgericht Dortmund, Beschluss vom 15.02.2000 – 9 T 1211/99 WEG

ECLI:DE:LGDO:2000:0215.9T1211.99WEG.00

## Tenor

Die Beschwerde wird zurückgewiesen

Die Gerichtskosten werden den Beteiligten zu 1.)

als Gesamtschuldnern auferlegt, außergerichtli-

che Kosten werden nicht erstattet.

Der Gegenstandswert wird auf 1.850,00 DM festge-

setzt .

## Gründe

**Rn. 2**

Die Beteiliqten 2.) bis 48.) bilden die Wohnungsei-

**Rn. 3**

gentümerschaft T-Weg in E. Das

**Rn. 4**

Objekt ist mit einer Schließanlage ausgestattet. Die

**Rn. 5**

Beteiligten zu 1.) waren Eigentümer der im Hause

**Rn. 6**

T-Weg im Erdgeschoss rechts gelegenen Woh-

**Rn. 7**

nung. Zu einem nicht näher bekannten Zeitpunkt vor dem

**Rn. 8**

30.04.1999 veräußerten sie die Wohnung an die Eheleute

**Rn. 9**

G. Der wirtschaftliche Übergang wurde vereinbart

**Rn. 10**

auf den 30.04.1999. Die Eigentumsumschreibung erfolgte

**Rn. 11**

in Juli 1999.

**Rn. 12**

Die Wohnung der Beteiligten zu 1.) war im Jahre 1997

**Rn. 13**

zunächst vermietet an eine Frau S und einen Herrn

**Rn. 14**

T2. Diese hatten - da sie das Mietverhältnis been-

**Rn. 15**

den wollten - ihre Wohnungsschlüssel im Mai 1997 ohne Information

**Rn. 16**

der Beteiligten zu 1.) an eine Frau O übergeben,

**Rn. 17**

die die Wohnung darauf hin als voraussichtliche Nachmie-

**Rn. 18**

terin nutzte. Am 01. 06.1997 erfuhren die Beteiligten zu

**Rn. 19**

1. ) von dem Auszug ihrer bisherigen Mieter aus der Woh-

**Rn. 20**

nung. Am selben Tage begab sich der Beteiligte zu 1.),

**Rn. 21**

L, in die Wohnung im Hause T-

**Rn. 22**

weg und verhandelte dort mit der Frau O über

**Rn. 23**

den Abschluss eines Mietvertrages. Ein entsprechender

**Rn. 24**

Vertrag wurde am 01.06. bzw. 02.06.1999 von L als Vertreter der Beteiligten zu 1.) und

**Rn. 25**

Frau O unterzeichnet. Ausweislich dieses Vertra-

**Rn. 26**

ges sollte die Mietzeit am 01.06.1997 beginnen. Die

**Rn. 27**

Mieterin sollte die Wohnungsschlüssel erhalten, sobald

**Rn. 28**

eine Kostenübernahmeerklärung des Sozialamtes der Stadt

**Rn. 29**

E, bei den Beteiligten zu 1.) eingegangen war.

**Rn. 30**

Des Weiteren vereinbarten die Beteiligten zu 1.) mit

**Rn. 31**

Frau O die Beibringung einer Einzugsermächtigung

**Rn. 32**

für ihr Konto betreffend den vom Sozialamt nicht über-

**Rn. 33**

nommenen Teil des Mietzinses und die Beibringung einer

**Rn. 34**

Bürgschaft für diesen Teilbetrag des monatlich geschul-

**Rn. 35**

deten Mietzinses. Die letzteren beiden Erklärungen

**Rn. 36**

brachte die Mieterin nicht bei. Die Beteiligten zu 1.)

**Rn. 37**

fochten in der Folgezeit den Mietvertrag vom 01.06.1997

**Rn. 38**

wegen arglistiger Täuschung an und erklärten darüber

**Rn. 39**

hinaus die fristlose Kündigung des Mietverhältnisses

**Rn. 40**

wegen Zahlungsverzuges. Auf die am 14.O8.1997 erhobene

**Rn. 41**

Klage des L als Vertreter der Betei-

**Rn. 42**

ligten zu 1.) wurde die Mieterin mit Versäumnisurteil

**Rn. 43**

des Amtsgerichts Dortmund vom 24.11.1997 - Aktenzeichen

**Rn. 44**

114 C 9406/97 - zur Räumung der Wohnung und Zahlung des

**Rn. 45**

rückständigen Mietzinses verurteilt. Von den der Miete-

**Rn. 46**

rin ausgehändigten vier Haustürschlüsseln gab diese le-

**Rn. 47**

diglich zwei an die Beteiligten zu 1.) heraus. In einem

**Rn. 48**

weiteren Verfahren vor dem Amtsgericht Dortmund

**Rn. 49**

- Aktenzeichen 131 C 2810/98 - wurde die Mieterin mit-.

**Rn. 50**

Versäumnisurteil vom 08.07.11998 verurteilt, die zwei

**Rn. 51**

noch fehlenden Haustürschlüssel für das Objekt

**Rn. 52**

T-Weg herauszugeben. Am 23.09.1998 wurde we-

**Rn. 53**

gen der fehlenden Schlüssel ergebnislos die Zwangsvoll-

**Rn. 54**

streckung bei Frau O versucht. Gegenüber dem Ge-

**Rn. 55**

richtsvollzieher gab sie an, die fehlenden zwei Schlüs-

**Rn. 56**

sel seien bei der Zwangsräumung der Wohnung abhanden

**Rn. 57**

gekommen.

**Rn. 58**

In der Wohnungseigentümerversammlung vom 03.05.1999

**Rn. 59**

fasste die Wohnungseigentümergemeinschaft unterTop 2 den

**Rn. 60**

Beschluss, auf Kosten der Beteiligten zu 1.) eine neue

**Rn. 61**

Schließanlage in dem Objekt T-Weg einbauen zu

**Rn. 62**

lassen. Die Kosten des Einbaus einschließlich der

**Rn. 63**

Schlüssel sollten sich auf 1.850,00 DM belaufen.

**Rn. 64**

Die Beteiligten zu 1.) haben die Ansicht vertreten, un-

**Rn. 65**

ter keinem rechtlichen Gesichtspunkt verpflichtet zu

**Rn. 66**

sein, die Kosten der neuen Schließanlage allein zu tra-

**Rn. 67**

gen. Wegen der zwei abhanden gekommenen Schlüssel be-

**Rn. 68**

stehe auch keine Gefahr für die Eigentümer, da seit dem

**Rn. 69**

Verlust der Schlüssel niemand versucht habe, unter Nut-

**Rn. 70**

zung der Schlüssel unberechtigt in das Haus einzudrin-

**Rn. 71**

gen.

**Rn. 72**

Die Beteiligten zu 1.) haben beantragt,

**Rn. 73**

die Beschlüsse der Eigentümerversammlung vom

**Rn. 74**

03.05.1999 zu Tagesordnungspunkt 2 für ungültig

**Rn. 75**

zu erklären.

**Rn. 76**

Die Beklagten zu 2 - 48.) haben beantragt,

**Rn. 77**

den Antrag zurückzuweisen.

**Rn. 78**

Sie haben die Aktivlegitimation der Beteiligten zu 1.)

**Rn. 79**

gerügt. Des Weiteren haben sie die Ansicht vertreten,

**Rn. 80**

die Beteiligten zu 1.) seien zum Ersatz der Kosten

**Rn. 81**

Kraft der Garantiehaftung aus dem Wohnungseigentumsver-

**Rn. 82**

hältnis verpflichtet, ohne das es darauf ankomme, wie

**Rn. 83**

die Schlüssel in Verlust geraten seien.

**Rn. 84**

Mit Beschluss vom 12.10.1999 wies das Amtsgericht den

**Rn. 85**

Antrag der Beteiligten zu 1.) zurück.

**Rn. 86**

Der Beschluss ist den Verfahrensbevollmächtigten der

**Rn. 87**

Beteiligten zu 1.) am 26.10.1999 zugestellt worden.

**Rn. 88**

Mit Schriftsatz vom 28.10.1999 - eingegangen bei Ge-

**Rn. 89**

richt am 29.10.1999 - haben die Beteiligten zu 1.) so-

**Rn. 90**

fortige Beschwerde gegen den Beschluß des Amtsgerichts

**Rn. 91**

Dortmund von 12.10.1999 eingelegt. Zur Begründung be-

**Rn. 92**

ziehen sie sich auf ihr bisheriges Vorbringen. Sie sind

**Rn. 93**

der Ansicht, eine Kostentragungspflicht könne sich

**Rn. 94**

nicht aus einen Näheverhältnis zu der Mieterin O

**Rn. 95**

ergeben, da eine Auswahl der Mieterin durch die Betei-

**Rn. 96**

ligten insofern nicht stattgefunden habe, als sich die

**Rn. 97**

Mieterin bei Abschluss des Vertrages vom 01.06.1997 be-

**Rn. 98**

reits in der Wohnung befunden habe.

**Rn. 99**

Die sofortige Beschwerde ist zulässig.

**Rn. 100**

Insbesondere sind die Beteiligten zu 1.) auch beschwer-

**Rn. 101**

deberechtigt. Im Zeitpunkt der Antragstellung waren sie

**Rn. 102**

nämlich noch Wohnungseigentümer, da die Umschreibung

**Rn. 103**

des Grundbuchs erst im Juli 1999 erfolgte. Der Verlust

**Rn. 104**

der Rechtsstellunq als Eigentümer nach Antragstellung

**Rn. 105**

ist unschädlich (vgl. Palandt, 59. Auflg., § 43 Rdnr.2).

**Rn. 106**

Auch ist das Rechtschutzinteresse trotz der nunmehr

**Rn. 107**

erfolgten Eintragung der Erwerber der Eigentumswohnung

**Rn. 108**

in das Grundbuch nicht entfallen, da der Beschluss Aus-

**Rn. 109**

wirkungen gerade gegenüber den Beteiligten zu 1.) ent-

**Rn. 110**

faltet.

**Rn. 111**

Die Beschwerde ist jedoch nicht begründet.

**Rn. 112**

Nach Auffassung der Kammer entsprach der unter Tages-

**Rn. 113**

ordnungspunkt 2 der Eigentümerversammlung vom

**Rn. 114**

3. Mai 1999 gefasste Beschluss über den Ersatz der

**Rn. 115**

Schließanlage den Grundsätzen einer ordnungsgemäßen

**Rn. 116**

Verwaltung. Entgegen der Auffassung der Beteiligten zu

**Rn. 117**

1.) besteht auch nach Ablauf des Zeitraums von mehr als

**Rn. 118**

einem Jahr noch die Gefahr, dass die verlorengegangenen

**Rn. 119**

Schlüssel in unberechtigte Hände gelangt sind, bzw. von

**Rn. 120**

der Mieterin wiedergefunden werden und dann in unbe-

**Rn. 121**

rechtigte Hände gelangen.

**Rn. 122**

Der angefochtene Beschluss entspricht auch insoweit den

**Rn. 123**

Grundsätzen einer ordnungsgemäßen Verwaltung, als den

**Rn. 124**

Beteiligten zu 1.) die Kosten für die Einrichtung der

**Rn. 125**

neuen Schließanlage auferlegt wurden.

**Rn. 126**

Zwar sind gem. § 16 Abs. 2 WEG die Lasten des gemein-

**Rn. 127**

schaftlichen Eigentums sowie die Kosten der instandhal-

**Rn. 128**

tung, Instandsetzung, sonstigen Verwaltung und eines

**Rn. 129**

gemeinschaftlichen Gebrauchs des gemeinschaftlichen Ei-

**Rn. 130**

qentums grundsätzlich nach dem im Grundbuch eingetrage-

**Rn. 131**

nen Verhältnis der Miteigentumsanteile zu tragen. Die

**Rn. 132**

Haftung des Eigentümers gegenüber den Miteigentümern für ein schuldhaftes Verhalten seines Erfüllungsgehilfen gem. § 278 BGB, insbesondere seines Mieters oder

**Rn. 133**

Untermieters, ist jedoch nicht grundsätzlich ausge-

**Rn. 134**

schlossen (vgl. OLG. Düsseldorf, NJW-RR 1995, 1165) .

**Rn. 135**

Zwischen den einzelnen Wohnungseigentümern besteht nach

**Rn. 136**

einhelliger Auffassung ein gesetzliches Schuldverhält-

**Rn. 137**

nis (vgl. OLG Düsseldorf a.a.O.). Die hieraus folgenden

**Rn. 138**

Sorgfaltspflichten hat der Wohnungseigentümer unabhän-

**Rn. 139**

gig von einer Vermietung zu erfüllen [vgl. Kirchhoff,

**Rn. 140**

Die Verantwortlichkeit des Wohnungseigentümers für sei-

**Rn. 141**

ne Mieter, ZMR 1989, 323 (324)]. In dieses Schuldver-

**Rn. 142**

hältnis tritt der Mieter in untergeordneter Funktion

**Rn. 143**

ein. Die Haftung des Eigentümers richtet sich dabei

**Rn. 144**

nach den Grundsätzen des § 278 BGB. Sie kommt nur für

**Rn. 145**

solche Handlungen in Betracht, die in Ausübung der Ver-

**Rn. 146**

bindlichkeit nach § 14 WEG vorgenommen worden sind,

**Rn. 147**

d.h. bei denen ein innerer sachlicher Zusammenhang zwi-

**Rn. 148**

schen der Erfüllung der Verbindlichkeit und dem Tun des

**Rn. 149**

Mieters entsteht (vgl. OLG Düsseldorf a.a.O.). Grund-

**Rn. 150**

sätzlich ist dabei davon auszugehen, das der Schuldner

**Rn. 151**

das Risiko des von ihm eingesetzten Gehilfen zu tragen

**Rn. 152**

hat (Kirchhoff a.a.O., S. 325). Durch die Vergrößerung

**Rn. 153**

seines Geschäftsbereiches schafft nämlich der Vermieter

**Rn. 154**

erst die Möglichkeit der Einwirkung auf die Rechtssphä-

**Rn. 155**

re seiner Partner, während diese auf die Auswahl und

**Rn. 156**

Überwachung der Hilfsperson keinen Einfluss haben. Zum

**Rn. 157**

Bereich der haftungsbegründenden Risikoerhöhung gehören

**Rn. 158**

die Fälle, in denen der Mieter bei ordnungsgemäßer Aus-

**Rn. 159**

übung des Mietgebrauchs die übrigen Mitbewohner fahr-

**Rn. 160**

lässig, gegebenenfalls auch vorsätzlich, schädigt

**Rn. 161**

(Kirchhoff a.a.O., S. 325).

**Rn. 162**

Unter Anwendung dieser Grundsätze sind die Kosten für

**Rn. 163**

den Austausch der Schließanlage zu Recht den Beteilig-

**Rn. 164**

ten zu 1.) auferlegt worden. Soweit sie der Ansicht

**Rn. 165**

sind, eine Haftung könne deshalb nicht in Betracht kommen,

**Rn. 166**

wie sie einerseits einen wirksamen Mietvertrag nicht

**Rn. 167**

geschlossen hätten und zum anderen die Mieterin auch

**Rn. 168**

nicht ausgesucht hätten, trifft dies nicht zu. Ob der

**Rn. 169**

Mietvertrag zustande gekommen ist oder die Mieterin die

**Rn. 170**

Wohnung "besetzt " hatte, ist für die Frage der Haftung

**Rn. 171**

unerheblich, da die Beteiligten zu 1.) der Mieterin

**Rn. 172**

O jedenfalls die Nutzung der Wohnung gestattet haben.

**Rn. 173**

Ein Ausschluss der Haftung kann auch nicht darauf ge-

**Rn. 174**

stützt werden, dass eine wirkliche Auswahl der Mieterin

**Rn. 175**

nicht stattgefunden habe, da sich diese bereits in der

**Rn. 176**

Wohnung befunden habe. Denn die Beteiligten zu 1.) ha-

**Rn. 177**

ben jedenfalls Kontakt zu der Mieterin aufgenommen, mit

**Rn. 178**

ihr die finanziellen Verhältnisse erörtert und den

**Rn. 179**

Vertrag vom 01.06.1997 unterzeichnet. Insoweit haben

**Rn. 180**

sie sich mit der Nutzung der Wohnung durch die Mieterin

**Rn. 181**

einverstanden erklärt und in diesem Sinne auch eine

**Rn. 182**

Auswahl getroffen.

**Rn. 183**

Die Haftung der Beteiligten zu 1.) für den Verlust der

**Rn. 184**

Schlüssel erscheint auch sachgerecht. Die Person des

**Rn. 185**

Mieters wird allein von dem vermietenden Eigentümer

**Rn. 186**

ausgewählt. Nur dieser kann sich bei Vertragsschluss

**Rn. 187**

gegen künftige Schäden sichern, die am Vertragsschluss

**Rn. 188**

nicht beteiligten Miteigentümer dagegen nicht (vgl.

**Rn. 189**

Amtsgericht Frankfurt a.M., NJW-RR 1994, 1167). Beim

**Rn. 190**

vermietenden Wohnungseigentümer besteht von Anfang an

**Rn. 191**

ein erhöhtes Fremdschädigungsrisiko, welchem durch eine

**Rn. 192**

entsprechende Solvens des Schädigers Rechnung zu tragen

**Rn. 193**

ist. Dies kann allein durch den Vermieter sicherge-

**Rn. 194**

stellt werden (vgl. Amtsgericht Frankfurt a.M. a.a.O.). Wenn der

**Rn. 195**

Vemieter dem Sicherungsbedürfnis - wie hier - nicht

**Rn. 196**

durch entsprechende Vereinbarungen nachkommt, kann dies

**Rn. 197**

nicht zur Folge haben, da s s die Miteigentümer letztlich

**Rn. 198**

die Schadensregulierung tragen, weil der Vermieter sei-

**Rn. 199**

nen Regressanspruch gegen die Mieterin nicht zu reali-

**Rn. 200**

sieren vermag.

**Rn. 201**

Die sofortige Beschwerde war daher mit den Nebenent-

**Rn. 202**

scheidungen gem. §§ 47 WEG, 131 Abs. 2, 30 KostO zu-

**Rn. 203**

rückzuweisen.

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Zitiervorschlag: Landgericht Dortmund, Beschluss vom 15.02.2000 – 9 T 1211/99 WEG, ECLI:DE:LGDO:2000:0215.9T1211.99WEG.00

Datenquelle: Open Legal Data, abgerufen 09.07.2026

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