nu:legal · recht.nulegal.eu

# Landgericht Dortmund, Urteil vom 15.09.1999 – 6 O 219/99

ECLI:DE:LGDO:1999:0915.6O219.99.00

## Tenor

## Tatbestand

**Rn. 2**

Die Klägerin begehrt von den Beklagten Schadensersatz

**Rn. 3**

in Höhe von 192.160,45 DM.

**Rn. 4**

Die Klägerin ist Eigentümerin des Grundstücks

**Rn. 5**

Q-straße 35 a in V, eingetragen im Grundbuch von

**Rn. 6**

V, G1. Dieses Grundstück

**Rn. 7**

ist ein Hinterliegergrundstück und hat keine eigene

**Rn. 8**

Verbindung zur Straße. Der Weg zur Straße sowie die

**Rn. 9**

Frisch- und Abwasserleitungen verlaufen vielmehr über

**Rn. 10**

das Grundstück der Beklagten, Q-Straße 35, Flur ##,

**Rn. 11**

Flurstück ###, welches die Klägerin den Beklagten mit

**Rn. 12**

notariellem Kaufvertrag vom 06.03.1992 verkauft hatte.

**Rn. 13**

Eine Vereinbarung wegen eines Wegerechts in Form einer

**Rn. 14**

Dienstbarkeit wurde zwischen den Parteien nicht ge-

**Rn. 15**

troffen. lm Kaufvertrag wurde die Eintragung in das

**Rn. 16**

Baulastverzeichnis zitiert und in § 3 heißt es unter

**Rn. 17**

anderem: "Die aus dem Baulastverzeichnis hervorgehende

**Rn. 18**

Belastung wird jedoch zur Duldung von den Käufern über-

**Rn. 19**

nommen . "

**Rn. 20**

1992 beabsichtigte die Klägerin, das Einfamilienhaus

**Rn. 21**

auf dem Grundstück Q-Straße 35a aufzustocken und

**Rn. 22**

vier Mietwohnungen zu errichten. Im Oktober 1992

**Rn. 23**

forderte die Klägerin die Beklagten auf, aufgrund des

**Rn. 24**

Vertrages eine Grunddienstbarkeit eintragen zu lassen.

**Rn. 25**

Die Beklagten teilten am 06.01.1993 mit, dass sie keine

**Rn. 26**

Grunddienstbarkeit wünschten, wohl aber zu einer

**Rn. 27**

schuldrechtlichen Vereinbarung wegen der gewünschten

**Rn. 28**

Nutzungseinräumung gegen Kostenbeteiligung von 2/3

**Rn. 29**

bereit: seien. Die Klägerin verlangte im April 1993 die

**Rn. 30**

Unterzeichnung der vom Notar entworfenen schuldrecht-

**Rn. 31**

lichen Dienstbarkeit durch die Beklagten. Aufgrund der

**Rn. 32**

Bauarbeiten, die die Klägerin auf dem Hinterlieger-

**Rn. 33**

grundstück ausführen ließ, kam es in der Folgezeit zu

**Rn. 34**

Streitigkeiten. Die Beklagten, untersagten der Klägerin

**Rn. 35**

daraufhin im Juni 1993 die Benutzung der Zufahrt für

**Rn. 36**

Baufahrzeuge. Es kam zu einem Verfahren vor dem Amts-

**Rn. 37**

gericht Unna (3 bC 27/93), in welchem die Parteien am

**Rn. 38**

18.06.1993 eine vorläufige Einigung über die Ausführung

**Rn. 39**

der Bauarbeiten erzielten und die Klägerin versprach,

**Rn. 40**

den früheren Zustand der Zuwegung auf ihre Kosten

**Rn. 41**

wiederherzustellen, falls dieser durch Baufahrzeuge

**Rn. 42**

beschädigt werde. Das Amtsgericht Unna ging von einem

**Rn. 43**

Notwegerecht zugunsten der Klägerin aus.

**Rn. 44**

Mit Schreiben vom 12.08.1993 an die Bevollmächtigten

**Rn. 45**

der Klägerin forderten die Prozeßbevollmächtigten der

**Rn. 46**

Beklagten, die Klägerin solle nicht einseitig Ansprüche

**Rn. 47**

reklamieren, andererseits aber selbst bestehende Ver-

**Rn. 48**

pflichtungen nicht erfüllen. Sie schlugen vor, eine

**Rn. 49**

einvernehmliche Regelung über sämtliche Punkte, über

**Rn. 50**

die zur Zeit Streit bestehe, herbeizuführen, weil die

**Rn. 51**

Frage der schuldrechtlichen Dienstbarkeit nicht losge-

**Rn. 52**

löst werden könne. Mit Schreiben vom 25.08.1993

**Rn. 53**

forderten sie für die Beklagten Abhilfe wegen der von

**Rn. 54**

den Baufahrzeugen angerichteten Schäden. Mit Schreiben

**Rn. 55**

vom 26.09.1993 forderten die Bevollmächtigten der

**Rn. 56**

Klägerin die Beklagten auf, vorab die schuldrechtliche

**Rn. 57**

Dienstbarkeit abzugeben und zur Verfügung zu stellen,

**Rn. 58**

sodann könne alles andere erörtert werden, und drohten

**Rn. 59**

Klageerhebung an. Mit Schreiben vom 11.10.1993 er-

**Rn. 60**

klärten die Prozessbevollmächtigten der Beklagten

**Rn. 61**

hierauf, dass diese keine Geschenke an die Klägerin zu

**Rn. 62**

verteilen hätten und sie die von der Klägerin unter-

**Rn. 63**

schriebene Erklärung über die schuldrechtliche Dienst-

**Rn. 64**

barkeit vom 14.04.1993 nicht separat unterschreiben.

**Rn. 65**

würden, insbesondere wegen der Verhältnisse, die sich

**Rn. 66**

in der Zwischenzeit geändert hätten, und forderten

**Rn. 67**

Klärung verschiedener Fragen, bevor eine gemeinsame Be-

**Rn. 68**

sprechung zwecks Vereinbarung stattfinden könne. Auf

**Rn. 69**

dieses Schreiben antworteten die Bevollmächtigten der

**Rn. 70**

Klägerin mit Schreiben vom 25.03.1994, dessen Beant-

**Rn. 71**

wortung hätte aufgeschoben werden müssen, da sich die

**Rn. 72**

Fertigstellung des Bauvorhabens der Klägerin zeitlich

**Rn. 73**

erheblich verschoben habe. Sie baten um einen Be-

**Rn. 74**

sprechungstermin zur Regelung der Angelegenheit. Diese

**Rn. 75**

Besprechung fand am 14.04.1994 im Büro der Prozessbe-

**Rn. 76**

vollmächtigten der Beklagten statt. Hierauf schrieben

**Rn. 77**

die Bevollmächtigten der Klägerin am 21.04.1994, dass

**Rn. 78**

der Beklagte zu 1.) nunmehr die Wasserleitung zum Hause

**Rn. 79**

der Klägerin abgesperrt habe, was sie allerdings nicht

**Rn. 80**

weiter vertiefen wollten, um den Streit nicht zu ver-

**Rn. 81**

schärfen. Bezüglich des Wegerechtes erklärten sie die

**Rn. 82**

Bereitschaft der Klägerin, für jede der vier Eigentums-

**Rn. 83**

wohnungen für die Benutzung und Unterhaltung der Zu-

**Rn. 84**

wegung ein Entgelt von 60,00 DM pro Monat zu zahlen,

**Rn. 85**

vorausgesetzt, es werde auch Einvernehmen bezüglich der

**Rn. 86**

Verlegung der Wasserleitung erzielt. Mit Schreiben vom

**Rn. 87**

29.04.1994 nahmen die Prozessbevollmächtigten der Be-

**Rn. 88**

klagten auf die Besprechung Bezug und gaben die Vor-

**Rn. 89**

stellungen der Beklagten zur Einigung in sechs Punkten

**Rn. 90**

bekannt.

**Rn. 91**

Mit Schreiben vom 24.05.1994 erklärte die Klägerin den

**Rn. 92**

Beklagten, dass sie bereit sei, den Verkauf an diese

**Rn. 93**

rückabzuwickeln einschließlich angefallener Kosten ab-

**Rn. 94**

züglich gezogener Nutzungen, und bat darum, deren

**Rn. 95**

Forderungen bekannt zu geben. Daraufhin bezifferten die

**Rn. 96**

Beklagten mit Schreiben vom 31.05.1994 ihre Kosten auf

**Rn. 97**

666.604,10 DM und erklärten, gegen Zahlung von

**Rn. 98**

650.000,00 DM zurückzuverkaufen. Per Fax vom 13.06.1994

**Rn. 99**

forderte die Klägerin Nachweis der Kosten und der Ab-

**Rn. 100**

rechnung und Vorlage von Unterlagen, Mietverträge

**Rn. 101**

u.s.w.. Mit Schreiben vom 15.07.1994 teilten die

**Rn. 102**

Prozessbevollmächtigten der Beklagten den Bevoll-

**Rn. 103**

mächtigten der Klägerin mit, dass die Beklagten die ge-

**Rn. 104**

forderten Unterlagen der Klägerin unmittelbar zugesandt

**Rn. 105**

bzw. zur Verfügung gestellt hätten, und setzten Frist

**Rn. 106**

zur Erklärung zum Vergleichsangebot. Gleiches geschah

**Rn. 107**

mit Schreiben vom 07.09.1994, 28.11.1994 und

**Rn. 108**

06.01.1995, ohne dass eine Antwort erteilt wurde.

**Rn. 109**

Nach Anwaltswechsel forderten die Prozessbevoll-

**Rn. 110**

mächtigten der Klägerin mit Schreiben vom 09.05.1997

**Rn. 111**

die Einräumung eines Notwegerechtes und drohten Klage

**Rn. 112**

an. Die Prozessbevollmächtigten der Beklagten teilten

**Rn. 113**

mit Schreiben vom 13.05.1997 mit, dass eine Einigung

**Rn. 114**

über sämtliche Punkte erforderlich sei. Daraufhin erhob

**Rn. 115**

die Klägerin mit Schriftsatz vom 27.08.1997 gegen die

**Rn. 116**

Beklagten Klage vor dem Landgericht Dortmund, die Be-

**Rn. 117**

klagten zur Duldung zu verurteilen, dass die Klägerin

**Rn. 118**

eine Frischwasser- und eine Abwasserleitung verlege und

**Rn. 119**

unterhalte sowie die Bewohner ihres Grundstücks die Zu-

**Rn. 120**

wegung betreten und überqueren dürften und mit Fahr-

**Rn. 121**

zeugen benutzen dürften. In diesem Verfahren schlossen

**Rn. 122**

die Parteien am 11.02.1998 einen Vergleich auf Wider-

**Rn. 123**

ruf. Die Beklagten widerriefen mit Schriftsatz vom

**Rn. 124**

19.02.1999 und unterbreiteten der Klägerin gleichzeitig

**Rn. 125**

einen geänderten Vergleichsvorschlag (6 0 460/97).

**Rn. 126**

In der Folgezeit verkauften die Beklagten ihr Grund-

**Rn. 127**

stück an die Eheleute Y, die mit der Klägerin

**Rn. 128**

am 21.07.1998 eine notarielle Vereinbarung über die

**Rn. 129**

Einräumung eines Wegerechtes und Leitungsrechtes gegen

**Rn. 130**

Entgelt trafen und das Wegerecht dinglich im Grundbuch

**Rn. 131**

absichern ließen. Der Rechtsstreit wurde daraufhin

**Rn. 132**

übereinstimmend für erledigt erklärt. Durch Beschluß

**Rn. 133**

vom 28.12.1998 wurde über die Kosten des Rechtsstreits

**Rn. 134**

entschieden. In dem Beschluss ging die Kammer von einem

**Rn. 135**

Notwegerecht zugunsten der Klägerin und einem Zurückbe-

**Rn. 136**

haltungsrecht der Beklagten aus, weshalb es die Kosten

**Rn. 137**

im Verhältnis von 55 % zu Lasten der Klägerin und 45 %

**Rn. 138**

zu Lasten der Beklagten verteilte.

**Rn. 139**

Mit Schreiben vom 24.02.1999 forderte die Klägerin

**Rn. 140**

Schadensersatz von den Beklagten in der jetzt geltend

**Rn. 141**

gemachten Höhe und setzte Frist bis zum 10.03.1999.

**Rn. 142**

Die Klägerin begehrt für den Zeitraum vom 01.04.1994

**Rn. 143**

bis zum 30.04.1998 Erstattung entgangener Mieteinnahmen

**Rn. 144**

von den Beklagten. Sie behauptet, ihr seien Mietein-

**Rn. 145**

nahmeverluste in Höhe von 204.430,45 DM (netto Kalt-

**Rn. 146**

mieten) aufgrund des Verhaltens der Beklagten ent-

**Rn. 147**

standen. Die Beklagten hätten sich beharrlich ge-

**Rn. 148**

weigert, die Klägerin bzw. ihre Mieter auf das hinter-

**Rn. 149**

liegende Grundstück zu lassen, und die Wasserversorgung

**Rn. 150**

für das hinterliegende Grundstück über einen im Haus

**Rn. 151**

der Beklagten befindlichen Regulator abgestellt. Sie

**Rn. 152**

habe im März 1994 auf ihrem Grundstück vier Wohnungen

**Rn. 153**

errichtet, welche bereits im Februar/März 1994 zur Ver-

**Rn. 154**

mietung angeboten worden seien. Es hätten sich als

**Rn. 155**

Interessentin vor allem auch das Immobilienbüro

**Rn. 156**

I aus V mit Schreiben vom. 12.03.1994 ge-

**Rn. 157**

meldet. Sämtliche Wohnungen wären im April 1994 ver-

**Rn. 158**

mietet worden, hätten nicht die Beklagten Ende März

**Rn. 159**

1994 die Wasserzufuhr zu ihrem Grundstück gesperrt. Die

**Rn. 160**

Wasserzufuhr hätten sie gesperrt, als sie bemerkt

**Rn. 161**

hätten, dass die ersten Mieter mit der Inneneinrichtung

**Rn. 162**

des vollständig erstellten Hauses begannen, so dass die

**Rn. 163**

Eheleute F der Klägerin am 27.03.1994 mitgeteilt

**Rn. 164**

hätten, die Wohnung wegen der fehlenden Wasserzufuhr

**Rn. 165**

nicht mieten zu können. Sie versuche seit April 1994

**Rn. 166**

vergeblich, das Gebäude Q-Straße 35a nutzbar zu.

**Rn. 167**

machen. Nicht nur die Eheleute F, sondern auch die

**Rn. 168**

Familie L hätten den Mietvertrag wegen der

**Rn. 169**

fehlenden Wasserzufuhr nicht unterzeichnet. Die Wasser-

**Rn. 170**

leitung sei nicht eingefroren, sondern von den Be-

**Rn. 171**

klagten gesperrt worden. Rechtsanwalt X habe

**Rn. 172**

Rechtsanwalt D telefonisch zugesagt, auf den Be-

**Rn. 173**

klagten zu 1.) einzuwirken, und dafür Sorge zu tragen,

**Rn. 174**

dass die Wasserzufuhr wieder freigegeben werde. Die Be-

**Rn. 175**

klagten hätten jegliche Einigung über den Notweg und

**Rn. 176**

die Notwegrente abgelehnt, weil sie hieran nicht

**Rn. 177**

interessiert gewesen seien, so dass es nicht zu einer

**Rn. 178**

Vereinbarung gekommen sei.

**Rn. 179**

Es seien die Beklagten gewesen, die den Vorschlag

**Rn. 180**

unterbreiteten, den Kaufvertrag rückabzuwickeln, wes-

**Rn. 181**

halb sie - die Klägerin - das Schreiben vom 24.05.1994

**Rn. 182**

an die Beklagten, habe richten lassen. Deren Forderung

**Rn. 183**

sei jedoch mit 170 .000,00 DM über dem Kaufpreis über-

**Rn. 184**

höht gewesen. Unterlagen habe sie niemals erhalten,

**Rn. 185**

weshalb keine Einigung über den Rückkauf erfolgt sei.

**Rn. 186**

Es treffe nicht zu, dass sie drei Jahre nichts unter-

**Rn. 187**

nommen habe. Die Beklagten hätten im Verfahren 7 O

**Rn. 188**

17/95 LG Münster unhaltbare Forderungen gestellt. Sie

**Rn. 189**

habe versucht, das Grundstück anderweitig zu er-

**Rn. 190**

schließen, was die Beklagten durch Nachbarwiderspruch

**Rn. 191**

verhindert hätten, wie die Ordnungsverfügung der Stadt

**Rn. 192**

Unna vom 29.09.1997 zeige. Auch hiergegen hätten die

**Rn. 193**

Beklagten Widerspruch eingelegt, über welchen wegen des

**Rn. 194**

Verkaufs der Beklagten nicht mehr entschieden worden

**Rn. 195**

sei.

**Rn. 196**

Sie hätte für die Wohnung Nr.1 1.192,00 DM (91,69 m2),

**Rn. 197**

für die Wohnung Nr.2 1.317,55 DM (101,35 m2), für die

**Rn. 198**

Wohnung Nr. 3 937,70 DM (72,13 rm2) und für die Wohnung

**Rn. 199**

Nr. 4 724, 8O DM (55,76 m2) an Kaltmiete erzielt, so

**Rn. 200**

dass der entgangene Mietzinsgewinn monatlich

**Rn. 201**

4.172,00 DM, jährlich 50.064,00 DM ergeben hätte. Der

**Rn. 202**

Mieteinnahmeverlust für die Zeit vom 01.04.1994 bis

**Rn. 203**

30.04.1998 betrage daher 204.430,45 DM. Hiervon sei ein

**Rn. 204**

Betrag von 12.250,00 DM abzuziehen, der den Beklagten

**Rn. 205**

als angemessene Notwegerente für die Erhaltung des

**Rn. 206**

Weges sowie die Benutzung durch die Mieter zu zahlen

**Rn. 207**

sei.

**Rn. 208**

Die Klägerin beantragt,

**Rn. 209**

die Beklagten als Gesamtschuldner zu verurteilen,

**Rn. 210**

an sie 192.180,45 DM nebst 7,25 % Zinsen seit dem

**Rn. 211**

11.03.1999 zu zahlen.

**Rn. 212**

Die Beklagten, beantragen,

**Rn. 213**

die Klage abzuweisen.

**Rn. 214**

Sie bestreiten, die Wasserzufuhr zum Haus gesperrt zu

**Rn. 215**

haben, und behaupten, dass diese im Winter zugefroren

**Rn. 216**

sei und die Wasseruhr geplatzt sei, weshalb die

**Rn. 217**

Gelsenwasser die Wasseruhr abmontiert und die Leitung

**Rn. 218**

totgelegt habe. Sie hätte wegen der Kosten, die sie für

**Rn. 219**

die Neuinstallation einer Wasseruhr hätten tragen

**Rn. 220**

müssen, eine neue Wasseruhr abgelehnt.

**Rn. 221**

Die Wohnungen der Klägerin seien unvermietbar gewesen

**Rn. 222**

und stünden noch heute leer. Die Klägerin habe im Jahre

**Rn. 223**

1995/1996 notwendige Reparaturen unterlassen, weshalb

**Rn. 224**

ein Einbruchsversuch erfolgt sei und der Schaden bis

**Rn. 225**

heute nicht repariert sei, vielmehr die Ausgangstür nur

**Rn. 226**

mit Brettern zugenagelt sei.

**Rn. 227**

Die Klägerin treffe ein hundertprozentiges Mitver-

**Rn. 228**

schulden, weil sie beim Verkauf des Grundstücks an die

**Rn. 229**

Beklagten gewußt habe, dass die Überfahrt über das von

**Rn. 230**

ihnen gekaufte Grundstück nötig war. Die Klägerin habe

**Rn. 231**

ca. drei Wochen vor dem Vertragsschluß erklärt, ihr

**Rn. 232**

Haus würde ohne Veränderungen verkauft oder vermietet.

**Rn. 233**

Daraufhin habe der Beklagte zu 1. ) ihr erklärt, dass er

**Rn. 234**

gegen die Überfahrt eines neuen Eigentümers nichts ein-

**Rn. 235**

zuwenden hätte. Die Klägerin habe damals allerdings be-

**Rn. 236**

reits gewußt, dass sie ihr Gebäude aufstocken wolle,

**Rn. 237**

denn sie habe bereits einen Bauantrag gestellt. Die

**Rn. 238**

Wohnungen sollten als Eigentumswohnungen verkauft

**Rn. 239**

werden, wie sich aus dem Schreiben ihres damaligen Be-

**Rn. 240**

vollmächtigten vom 21.04.1994 ergebe.

**Rn. 241**

In der Folgezeit sei die Klägerin völlig untätig ge~

**Rn. 242**

blieben, was eine Verletzung ihrer Schadensminderungs-

**Rn. 243**

pflicht darstelle. Zumindest hätte die Klägerin aus der

**Rn. 244**

zu ihren Gunsten eingetragenen Baulast vorgehen können

**Rn. 245**

und müssen.

**Rn. 246**

Es treffe auch nicht zu, dass sich die Beklagten ge-

**Rn. 247**

weigert hätten, an einer Lösung mitzuwirken. Hierzu

**Rn. 248**

seien sie immer bereit gewesen. Sie seien allerdings

**Rn. 249**

berechtigt gewesen, sich nicht den einseitigen

**Rn. 250**

Forderungen der Klägerin zu beugen, sondern auf eine

**Rn. 251**

Gesamtlösung zu dringen. Diese hätten sie, wie sich aus

**Rn. 252**

dem vorgerichtlichen Schriftverkehr ergebe, immer ange-

**Rn. 253**

boten, ohne dass die Klägerin hierauf eingegangen wäre.

**Rn. 254**

Vielmehr habe sie monatelang geschwiegen und dann

**Rn. 255**

schließlich nach der Besprechung vom 14.04.1994 das

**Rn. 256**

Grundstück zurückkaufen wollen. Ihr Angebot, zum Preis

**Rn. 257**

von 650.000,00 DM das Grundstück zurückzuverkaufen, sei

**Rn. 258**

annehmbar gewesen, weil sie es später im Jahre 1998 zu

**Rn. 259**

diesem Preis verkauft hätten. Aus den Unterlagen ergebe

**Rn. 260**

sich, dass die Klägerin das Verfahren und eine Einigung

**Rn. 261**

mutwillig verzögert habe.

**Rn. 262**

Im übrigen habe auch nur eine Verpflichtung der Be-

**Rn. 263**

klagten, wenn überhaupt, Zug um Zug gegen Zahlung einer

**Rn. 264**

Notwegrente bestanden. Hierzu sei die Klägerin nicht

**Rn. 265**

bereit gewesen, weshalb ein Schadensersatzanspruch aus-

**Rn. 266**

scheide.

**Rn. 267**

Wegen der weiteren Einzelheiten wird auf die zwischen

**Rn. 268**

den Parteien gewechselten Schriftsätze sowie auf die zu

**Rn. 269**

den Akten gereichten Urkunden und die zu Informations-

**Rn. 270**

zwecken beigezogenen Akten 6 0 460/97 LG Dortmund und

**Rn. 271**

3 bC 27/93 AG Unna Bezug genommen.

## Entscheidungsgründe

**Rn. 273**

Die Klage ist nicht begründet.

**Rn. 274**

Die Klägerin hat einen Schadensersatzanspruch gegen die

**Rn. 275**

Beklagten, weder dem Grunde noch der Höhe nach schlüssig

**Rn. 276**

dargetan.

**Rn. 277**

1.

**Rn. 278**

Ein Anspruch auf Ersatz entgangener Mieteinnahmen hätte

**Rn. 279**

der Klägerin aus § 286 BQB gegen die Beklagten zustehen

**Rn. 280**

können. Voraussetzung wäre gewesen, dass die Beklagten

**Rn. 281**

mit der Erfüllung einer Verpflichtung aus einem ver-

**Rn. 282**

traglichen oder aus einem gesetzlichen Schuldverhältnis

**Rn. 283**

der Klägerin gegenüber in Schuldnerverzug waren.

**Rn. 284**

Voraussetzung wäre also gewesen, dass die Beklagten der

**Rn. 285**

Klägerin die Gewährung einer Zuwegung und einer neuen

**Rn. 286**

Wasserleitung für ihr Hinterliegergrundstück geschuldet

**Rn. 287**

hätten.

**Rn. 288**

Aus dem notariellen Kaufvertrag ergab sich der Klägerin

**Rn. 289**

gegenüber keine Verpflichtung, die Zuwegung zu dulden

**Rn. 290**

und ihr zu gestatten, eine neue Frischwasser- und Ab-

**Rn. 291**

Wasserleitung unterhalb dieser Zuwegung zu verlegen.

**Rn. 292**

Im notariellen Kaufvertrag sind unter Belastungen die

**Rn. 293**

im Grundbuch unter Abteilung II und Abteilung III ein-

**Rn. 294**

getragenen Belastungen sowie die im Baulastverzeichnis

**Rn. 295**

eingetragene Verpflichtung gegenüber den jeweiligen

**Rn. 296**

Eigentümern und Nutznießern der Grundstücke der

**Rn. 297**

Klägerin bestehende Verpflichtung erwähnt, eine näher

**Rn. 298**

gekennzeichnete Grundstücksfläche von jeglicher Be-

**Rn. 299**

bauung freizuhalten und als Zuwegung und zur Verlegung

**Rn. 300**

und Unterhaltung der Abwasserleitung und der erforder-

**Rn. 301**

lichen Kontrollschächte zur Verfügung zu stellen. Auf-

**Rn. 302**

grund der in § 3 Abs. 2 Satz 2 des Kaufvertrages ge-

**Rn. 303**

troffenen Regelung, wonach die aus dem Baulastver-

**Rn. 304**

zeichnis hervorgehende Belastung zur Duldung von den

**Rn. 305**

Käufern Übernommen werde, ergab sich keine privat-

**Rn. 306**

rechtliche Verpflichtung der Beklagten der Klägerin

**Rn. 307**

gegenüber.

**Rn. 308**

Eine Baulast ist eine öffentlich-rechtliche Ver-

**Rn. 309**

pflichtung des Baulastverpflichteten, die von der Bau-

**Rn. 310**

aufsichtsbehörde mit hoheitlichen Mitteln durchgesetzt

**Rn. 311**

werden kann. Aufgrund der Baulast und der Übernahme der

**Rn. 312**

Baulast durch die Beklagten entstand für die Beklagten

**Rn. 313**

keine Pflicht zur Duldung der baulastkonformen Nutzung

**Rn. 314**

(BGHZ 88, 97; 94, 160). Zwar hätte es der ausdrück-

**Rn. 315**

lichen Übernahme der Baulast durch die Beklagten nicht

**Rn. 316**

bedurft und diese Belastung auch bestanden, wenn sie

**Rn. 317**

diese nicht gekannt hätten; aus der in § 3 Abs. 2

**Rn. 318**

Satz 2 erklärten Übernahme ergibt sich jedoch nicht,

**Rn. 319**

dass die Beklagten mehr übernehmen wollten als sie

**Rn. 320**

öffentlich-rechtlich mussten; insbesondere nicht, dass

**Rn. 321**

sie darüber hinaus der Klägerin gegenüber eine zivil-

**Rn. 322**

rechtliche Verpflichtung übernehmen wollten. Da der

**Rn. 323**

Vertrag vom Notar beurkundet wurde, ist davon auszu-

**Rn. 324**

gehen, dass dieser bei Übernahme einer auch privat-

**Rn. 325**

rechtlichen Nutzungsverpflichtung eine Absicherung

**Rn. 326**

durch die Eintragung einer Grunddienstbarkeit vorge-

**Rn. 327**

nommen hätte. Aus der weiteren Regelung in § 3 Abs. 3

**Rn. 328**

des Kaufvertrages, wonach andere als die erwähnten, im

**Rn. 329**

Grundbuch und im Baulastverzeichnis eingetragenen Be-

**Rn. 330**

lastungen nicht übernommen werden, ergibt sich, dass

**Rn. 331**

eine zivilrechtliche Absicherung der übernommenen Bau-

**Rn. 332**

last von den Parteien nicht gewollt war.

**Rn. 333**

Gleichwohl ergab sich eine Verpflichtung der Beklagten,

**Rn. 334**

der Klägerin einen Notweg sowie ein Leitungsrecht zu

**Rn. 335**

gewähren, aus §§ 918 Abs. 2, 917 BGB. § 918 Abs. 2 BGB

**Rn. 336**

begründet eine Pflicht zur Einräumung eines Notwegs und

**Rn. 337**

Notleitungsrechts, wenn Grundstücke ursprünglich im

**Rn. 338**

selben Eigentum standen, wie dies hier der Fall war.

**Rn. 339**

Dass sich die Beklagten als Schuldner mit der Erfüllung

**Rn. 340**

ihrer Verpflichtung zur Gewährung des Notwegs und der

**Rn. 341**

Notleitung in Verzug befanden, hat die Klägerin nicht

**Rn. 342**

in ausreichendem Maße substantiiert dargetan. Eine Ver-

**Rn. 343**

letzung ihrer Pflichten hätte es dargestellt, wenn die

**Rn. 344**

Beklagten die Wasserleitung gesperrt hätten; ob dies

**Rn. 345**

der Fall war, braucht nicht aufgeklärt zu werden. Denn

**Rn. 346**

eine Aufforderung der Klägerin an die Beklagten, die

**Rn. 347**

Wasserzufuhr wiederherzustellen, ist nicht vorgetragen.

**Rn. 348**

Insbesondere das Schreiben der Bevollmächtigten der

**Rn. 349**

Klägerin vom 21.04.1994 enthält nicht einmal eine Auf-

**Rn. 350**

forderung zur Öffnung der angeblich abgesperrten

**Rn. 351**

Wasserleitung, so dass insoweit ein Verzug der Be-

**Rn. 352**

klagten nicht ersichtlich ist. Was die Zuwegung be-

**Rn. 353**

trifft, kann das Schreiben der Bevollmächtigten der

**Rn. 354**

Klägerin vom 11.04.1994 mit der Aufforderung, das Tor

**Rn. 355**

unverzüglich zu öffnen, als Gewährung der Zuwegung an-

**Rn. 356**

gesehen werden. Eine Verweigerung der Erfüllung ihrer

**Rn. 357**

Verpflichtungen insoweit liegt nicht vor. Der Vortrag

**Rn. 358**

der Klägerin hierzu ist weitgehend unsubstantiiert.

**Rn. 359**

Wie sich aus dem von den. Beklagten vorgelegten un-

**Rn. 360**

streitigen Schriftverkehr der Parteien ergibt, haben

**Rn. 361**

die Beklagten bereits im Jahre 1993 den Abschluss eines

**Rn. 362**

schuldrechtlichen Vertrages zur gewünschten Nutzung an-

**Rn. 363**

geboten, allerdings gegen die Zahlung eines Entgeltes,

**Rn. 364**

welches ihnen gemäß § 917 Abs. 2 BGB für das Notweg-

**Rn. 365**

und Notleitungsrecht zustand. Dies zeigen die Schreiben

**Rn. 366**

der Beklagten vom 06.01.1993, wonach sie eine schuld-

**Rn. 367**

rechtliche Vereinbarung zur gewünschten Nutzungsein-

**Rn. 368**

räumung gegen Kostenbeteiligung vorschlugen. Hieraus

**Rn. 369**

ergibt sich, dass die Beklagten bereits damals ein Zu-

**Rn. 370**

rückbehaltungsrecht, welches ihnen aufgrund ihres An-

**Rn. 371**

spruchs auf Zahlung einer Notwegerente zustand, geltend

**Rn. 372**

machten, wenn dies auch nicht ausdrücklich erklärt

**Rn. 373**

wurde. Dass die Beklagten insoweit ein Zurückbe-

**Rn. 374**

haltungsrecht geltend machten, ergibt sich auch aus

**Rn. 375**

ihrem Schreiben vom 12.08.1993 an die Bevollmächtigten

**Rn. 376**

der Klägerin. Wenn die Beklagten hierin ausführen, dass

**Rn. 377**

die Klägerin nicht einseitig Ansprüche geltend machen

**Rn. 378**

könne, andererseits bestehende Verpflichtungen nicht

**Rn. 379**

erfülle, so zeigt dies, dass sie das ihnen zustehende

**Rn. 380**

Zurückbehaltungsrecht bereits damals geltend machten.

**Rn. 381**

Gleiches ergibt sich aus ihrem Schreiben vom 11.10.1993

**Rn. 382**

an die Klägerin. Ihre Ausführungen, keine Geschenke an

**Rn. 383**

die Klägerin zu machen, und verschiedene andere Fragen,

**Rn. 384**

die im Zuge der Baumaßnahmen entstanden waren, zu

**Rn. 385**

klären, und dann eine Vereinbarung in einer gemeinsamen

**Rn. 386**

Besprechung zu treffen, zeigt, dass sie die ihnen zu-

**Rn. 387**

stehenden Gegenrechte geltend machten. Eine Auf-

**Rn. 388**

forderung der Klägerin gegenüber den Beklagten nach

**Rn. 389**

diesem Schreiben und ein tatsächliches Angebot ihrer-

**Rn. 390**

seits, die geforderte Notwegrente zu zahlen und die

**Rn. 391**

durch die Baufahrzeuge entstandenen Beschädigungen zu

**Rn. 392**

beseitigen, ist seitens der Klägerin nicht erfolgt. Auf

**Rn. 393**

die von der Klägerin im Schreiben vom 25.03.1994 er-

**Rn. 394**

betene Besprechung wegen des Durchfahrtsrechtes haben

**Rn. 395**

sich die Beklagten eingelassen. Nach der Besprechung

**Rn. 396**

vom 14.04.1994 haben die Beklagten ihre Vorstellungen

**Rn. 397**

im Schreiben vom 29.04.1994 bekannt gegeben und

**Rn. 398**

wiederum die Zahlung für die Benutzung gefordert. Ob-

**Rn. 399**

wohl die Klägerin diese Verpflichtung eingehen wollte,

**Rn. 400**

wie ihr Schreiben vom 21.04.1994 zeigt, hat sie den Be-

**Rn. 401**

klagten zu keinem Zeitpunkt eine Zahlung tatsächlich

**Rn. 402**

angeboten oder gar geleistet, so dass das Zurückbe-

**Rn. 403**

haltungsrecht der Beklagten nicht in Wegfall kam. Auf

**Rn. 404**

das Angebot der Beklagten vom 29.04.1994 ging die

**Rn. 405**

Klägerin, wie der Schriftverkehr zeigt, in der Folge-

**Rn. 406**

zeit nicht ein, sondern ließ sich auf Verhandlungen mit

**Rn. 407**

den Beklagten über den Rückkauf ein, die nicht zum Er-

**Rn. 408**

gebnis führten. Auf die vielfachen Erinnerungsschreiben

**Rn. 409**

der Beklagten im Jahre 1994 reagierte die Klägerin

**Rn. 410**

ebenfalls nicht. Da den Beklagten ein Zurückbe-

**Rn. 411**

haltungsrecht zustand, welches sie bereits frühzeitig

**Rn. 412**

geltend gemacht hatten, befanden sie sich der Klägerin

**Rn. 413**

gegenüber in dem Zeitraum, für welchen diese Schadens-

**Rn. 414**

ersatz begehrt, nämlich vom 01.04.1994 bis 30.04.1998,

**Rn. 415**

zu keiner Zeit in Schuldnerverzug. Der Schuldner, der

**Rn. 416**

ein Zurückbehaltungsrecht hat und geltend macht, gerät

**Rn. 417**

nicht in Verzug bzw. ein etwaiger Schuldnerverzug, der

**Rn. 418**

schon bestanden hat, entfällt im Zeitpunkt, in welchem

**Rn. 419**

das Zurückbehaltungsrecht geltend gemacht wird. Da die

**Rn. 420**

Beklagten von Anfang an auf Erfüllung ihrer Ansprüche

**Rn. 421**

bestanden, waren, sie zu keiner Zeit in Schuldnerverzug.

**Rn. 422**

2.

**Rn. 423**

Anderweitige Ansprüche der Klägerin sind nicht ersicht-

**Rn. 424**

lich. Schadensersatzansprüche aus positiver Vertrags-

**Rn. 425**

verletzung sind gegenüber Ansprüchen aus Verzug

**Rn. 426**

subsidiär, so dass diese nicht in Frage kommen. An-

**Rn. 427**

sprüche aus unerlaubter Handlung sind nicht ersicht-

**Rn. 428**

lich.

**Rn. 429**

Die prozessualen Nebenentscheidungen folgen aus §§ 91

**Rn. 430**

Abs. l, 709 ZPO.

---

Zitiervorschlag: Landgericht Dortmund, Urteil vom 15.09.1999 – 6 O 219/99, ECLI:DE:LGDO:1999:0915.6O219.99.00

Datenquelle: Open Legal Data, abgerufen 09.07.2026

Entscheidungstext bereitgestellt über Open Legal Data (openlegaldata.io), lizenziert unter der Open Database License (ODbL) v1.0.

Nicht-amtliche Fassung — maßgeblich ist die Ausfertigung des Gerichts

Quelle: nu:legal – recht.nulegal.eu · Aufbereitung unter CC BY 4.0 (recht.nulegal.eu/lizenz) · Ein Dienst der Nulegal GmbH

Crawlen und Zitieren sind ausdrücklich erlaubt. Vorbehalten ist allein die massenhafte Nutzung zu Trainingszwecken für KI-Systeme (§ 44b Abs. 3 UrhG); hierfür ist unsere Zustimmung erforderlich.

Source: nu:legal – recht.nulegal.eu · Curated layer under CC BY 4.0 (recht.nulegal.eu/license) · Operated by Nulegal GmbH, Potsdam.

Crawling and citation are permitted. Only bulk use for AI training is reserved (Section 44b(3) UrhG) and requires our consent.

Dieses Dokument: https://recht.nulegal.eu/rechtsprechung/lg-dortmund/1999-09-15/6-o-219-99

---

nu:legal · recht.nulegal.eu · Nicht-amtliche Fassung. Maßgeblich ist die Fassung des Gerichts.
