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# Landgericht Dortmund, Urteil vom 05.10.1972 – 8 O 152/72

ECLI:DE:LGDO:1972:1005.8O152.72.00

## Tenor

Die Klage wird. abgewiesen.

Die Kosten des Rechtsstreits werden den

Klägern auferlegt.

Das Urteil ist gegen Sicherheitsleistung

in Höhe von 600,— DM durch die Beklagten

vorläufig vollstreckbar.

## Tatbestand

**Rn. 2**

Die Kläger betreiben als Gesellschaft bürgerlichen

**Rn. 3**

Rechts ein Maler- und Anstreichergeschäft in

**Rn. 4**

I. Sie hatten geschäftlich wiederholt mit dem

**Rn. 5**

Vater der beklagten Ehefrau, Herrn C, zu tun,

**Rn. 6**

der bis zu seinem Tode am 9.10.1971 Bauführer im

**Rn. 7**

Architektenbüro Brückner war, dem vom Staatshochbau-

**Rn. 8**

amt die Bauleitung über den Neubau der Jugendvoll-

**Rn. 9**

zugsanstalt in Hennen übertragen worden war. Herrn

**Rn. 10**

C oblag es unter anderem, die Abschlagsrechnungen

**Rn. 11**

der dort arbeitenden Handwerker zu prüfen und zur

**Rn. 12**

Zahlung weiterzugeben. Er hatte sich wiederholt

**Rn. 13**

dafür eingesetzt, daß Abschlagszahlungen der eben-

**Rn. 14**

falls dort tätigen Kläger vom Staatshochbauamt

**Rn. 15**

prompt reguliert wurden. Die Kläger hatten sich

**Rn. 16**

dafür auch schon erkenntlich gezeigt und

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kleinere Anstreicherarbeiten in seiner

**Rn. 18**

Wohnung kostenlos erledigt.

**Rn. 19**

Als die Beklagten sich Ende 1970 auch auf Drängen

**Rn. 20**

von Herrn C zum Bezug einer größeren Wohnung

**Rn. 21**

entschlossen hatten, die vor ihrem Einzug voll-

**Rn. 22**

ständig renoviert werden sollte, trat dieser an

**Rn. 23**

den Kläger D heran und fragte, ob sie

**Rn. 24**

die dort anfallenden Anstreicherarbeiten machen

**Rn. 25**

könnten. D sagte nach anfänglichem Zögern

**Rn. 26**

wegen zahlreicher anderer vorliegender Aufträge zu

**Rn. 27**

und traf sich dann mit Herrn C und den Beklagten

**Rn. 28**

zu einer Besprechung in ihrer neuen Vierzimmerwohnung.

**Rn. 29**

Dort wurde im einzelnen abgestimmt, welche Arbeiten

**Rn. 30**

ausgeführt werden sollten, wie und in welcher Reihen-

**Rn. 31**

folge, ohne daß dabei aber von Preisen und Kosten

**Rn. 32**

oder davon gesprochen worden wäre, wer denn nun

**Rn. 33**

Auftraggeber sein solle.

**Rn. 34**

Die Kläger führten die festgelegten Arbeiten aus

**Rn. 35**

und übermittelten den Beklagten 1 1/4 Jahre später

**Rn. 36**

unter dem 1.3.1972 eine nach Material- und Zeitauf-

**Rn. 37**

wand zusammengestellte Rechnung im Gesamtbetrage

**Rn. 38**

von 6.850,50 DM.

**Rn. 39**

Die Kläger behaupten, daß sie den zugrundeliegenden

**Rn. 40**

Auftrag von den Beklagten erhalten hätten und ver-

**Rn. 41**

langen von ihnen den Rechnungsbetrag als ortsüblichen

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Werklohn. Zur Verringerung des Prozeßrisikos verlangen

**Rn. 43**

sie hier nur 80 % des Rechnungsbetrages.

**Rn. 44**

Sie beantragen daher,

**Rn. 45**

die Beklagten als Gesamtschuldner

**Rn. 46**

zu verurteilen, an sie 5.480,40 DM

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nebst 10 % Zinsen seit dem 21.3.

**Rn. 48**

1972 zu zahlen.

**Rn. 49**

Die Beklagten beantragen,

**Rn. 50**

Klageabweisung.

**Rn. 51**

Sie bestreiten, die Kläger mit der Ausführung dieser

**Rn. 52**

Arbeiten beauftragt zu haben. Auftraggeber sei viel-

**Rn. 53**

mehr ihr Vater bzw. Schwiegervater gewesen. Dieser

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habe ihnen seinerzeit gesagt, sie sollten ihm

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3.000,-- DM geben, dann würde er mit Hilfe ihm

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beruflich nahestehender Handwerker die neue Wohnung

**Rn. 57**

vollständig renovieren lassen. Damit seien sie einver-

**Rn. 58**

standen gewesen und hätten ihm auch die 3.000,-- DM

**Rn. 59**

bezahlt.

**Rn. 60**

Auch der Kläger D habe genau gewußt, daß

**Rn. 61**

sein Auftraggeber hier Herr C gewesen sei. Als die

**Rn. 62**

aufwendig und sorgfältig ausgeführten Arbeiten nämlich

**Rn. 63**

schon geraume Zeit im Gange gewesen und ihnen Beden-

**Rn. 64**

ken wegen der Kosten gekommen seien, habe der von ihnen

**Rn. 65**

darauf angesprochene Herr D sie beruhigt und

**Rn. 66**

ihnen gesagt, das koste sie gar nichts, das werde

**Rn. 67**

er alles mit "Opa C" regeln. Mit diesem habe er

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wahrscheinlich sogar vereinbart, diese Arbeiten unent-

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geltlich auszuführen, denn das habe er Frau C er-

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zählt und hinzugefügt, er mache das bei den Beklagten

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umsonst aus Dankbarkeit, weil Herr C ihm in geschäft-

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lichen Schwierigkeiten geholfen habe. Für die Unentgelt-

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lichkeit spreche im übrigen auch, daß die Kläger zu

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Lebzeiten von Herrn C weder an diesen noch an

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sie wegen der Bezahlung dieser Arbeiten herangetreten

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seien.

**Rn. 77**

Vorsorglich bestreiten die Beklagten auch die

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Üblichkeit des geforderten Werklohnes. Sie hätten

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den Wert der von den Klägern ausgeführten Arbeiten

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durch einen Fachmann schätzen lassen, der dabei auf

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nur ca. 2.900,.-- DM gekommen sei.

**Rn. 82**

Die Kläger bestreiten, mit Herrn C die unentgeltliche

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Ausführung dieser Arbeiten vereinbart zu haben.

**Rn. 84**

Sie hätten das weder zu den Beklagten noch zu Frau

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C gesagt.

**Rn. 86**

Mit der Übersendung ihrer Rechnung an die Beklagten

**Rn. 87**

hätten sie nur auf Wunsch von Herrn C so lange

**Rn. 88**

gewartet, der sie wiederholt gebeten habe, den Be-

**Rn. 89**

klagten Zeit zu lassen, weil diese noch zahlreiche

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andere Anschaffungen zu bezahlen hätten.

**Rn. 91**

Wegen der weiteren Einzelheiten des beiderseitigen

**Rn. 92**

Parteivorbringens wird auf den vorgetragenen Inhalt

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der gewechselten Schriftsätze Bezug genommen.

## Entscheidungsgründe

**Rn. 95**

Die auf die §§ 631, 632 BGB gestützte Klage ist unbe-

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gründet.

**Rn. 97**

Schuldner der geltend gemachten Werklohnforderung

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ist nach § 631 Abs. l BGB jeweils nur der Besteller,

**Rn. 99**

i d.h. der Auftraggeber. Die Kläger haben hier

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angesichts des Bestreitens der Beklagten und der von

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ihnen gegebenen Darstellung des Verlaufs der Auf-

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tragsverhandlungen und ihres Hintergrundes nicht

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hinreichend substantiiert dargetan, daß sie den Auf-

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trag zur Ausführung der Malerarbeiten von den Be-

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klagten erhalten haben. Nach ihrer eigenen Darstellung

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haben sie vor Beginn der Arbeiten und auch während

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ihrer Ausführung weder gesagt noch sonstwie klarge-

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stellt, daß sie die Beklagten als ihre Auftraggeber

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ansehen. Ihre Kontakte mit ihnen beschränkten sich auf

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die Abstimmung von Ausführungsart und-zeit. Als die

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Beklagten die Tapeten aussuchten und bei den Arbeiten

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jeweils bestimmten, welche Farbtöne die verschiedenen

**Rn. 113**

Decken und Wände haben sollten, ist nicht zwingend

**Rn. 114**

auf sie als Auftraggeber schließen, weil es sich dabei

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nicht um rechtsgeschäftliche Willenserklärungen

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sondern um rein tatsächliche Anweisungen zur Durchführung

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der Arbeiten handelte.

**Rn. 118**

Es ist allerdings richtig, daß nach der allgemeinen

**Rn. 119**

Lebenserfahrung bei der Ausführung von Anstreicher-

**Rn. 120**

arbeiten in Wohnungen regelmäßig der Wohnungsinhaber

**Rn. 121**

Auftraggeber und damit Schuldner des Werklohnes für

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alle Arbeiten ist, die in seiner Wohnung ausgeführt

**Rn. 123**

werden. Arbeitet ein Malermeister in der Wohnung

**Rn. 124**

eines Kunden, so wird er es in der Regel auf Grund

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eines Werkvertrages mit diesem tun. Deswegen sind

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auch die Kläger hier möglicherweise als selbstver-

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ständlich davon ausgegangen daß die Beklagten ihre

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Auftraggeber seien und eine besondere Klarstellung

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gar nicht für erforderlich hielten. Dieser der

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allgemeinen Lebenserfahrung entsprechende Regel-

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fall liegt hier aber gerade nicht vor. Hier ist

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es nach dem unstreitigen Sachverhalt ebensogut

**Rn. 133**

möglich, daß Auftraggeber der Vater der beklagten

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Ehefrau, der verstorbene Herr C war. Er ist zuerst

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an die Kläger herangetreten und hat sie gebeten,

**Rn. 136**

diese Arbeiten in der Wohnung seiner Kinder auszu-

**Rn. 137**

führen. Er legte Wert darauf, daß diese die neue

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Wohnung bezogen, obwohl sie Bedenken gegen die damit

**Rn. 139**

auf sie zukommenden erheblichen Renovierungskosten

**Rn. 140**

hatten. Er stand mit den Klägern beruflich in Ver-

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bindung und war ihnen wiederholt gefällig gewesen.

**Rn. 142**

Die Kläger waren an einer weiteren guten Zusammenarbeit

**Rn. 143**

mit ihm naturgemäß sehr interessiert. In solchen

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fällen widerspricht es keineswegs der Lebenserfahrung,

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daß ein Handwerker auch für Familienangehörige

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eines ihm so wichtigen Mannes Arbeiten ausführt,

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sei es unentgeltlich oder für einen mit ihm auszu-

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handelnden Vorzugspreis.

**Rn. 149**

So gesehen spricht hier genausoviel oder genauso-

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wenig für die Behauptung der Kläger, die Beklagten

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seien ihre Auftraggeber gewesen, wie für die Be-

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hauptung der Beklagten, nicht sie, sondern Herr

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C habe die bei ihnen ausgeführten Arbeiten bei

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den Klägern in Auftrag gegeben. Unter diesen Umständen

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erschien es auch nicht sinnvoll, die vom Kläger in

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seinem Schriftsatz vom 2.10.1972 angebotenen

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drei Zeugen darüber zu vernehmen, daß Auftrag-

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geber der Kläger hier die Beklagten gewesen seien.

**Rn. 159**

Die Kläger haben keine Tatsachen, sondern lediglich

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eine Rechtsfolge in ihr Wissen gestellt und dem-

**Rn. 161**

entsprechend hat auch der Kläger D in der

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mündlichen Verhandlung bestätigt, daß Zeugen

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Tatsachen, die auf eine Bestellereigenschaft im

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Sinne des § 631 BGB schließen lassen, nicht bekunden

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können.

**Rn. 166**

Da schließlich auch nicht feststellbar ist, daß zwischen

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den Parteien hinsichtlich der Bestellerqualifikation

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ein Dissens vorgelegen hat mit der Folge, daß ein

**Rn. 169**

Werkvertrag über die Arbeiten nicht zustande gekommen

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ist und die Beklagten die in ihrer Wohnung geleisteten

**Rn. 171**

Arbeiten wenigstens aus dem Gesichtspunkt der unge-

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rechtfertigten Bereicherung bezahlen müssen, war die

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Klage abzuweisen.

**Rn. 174**

Die Kostenentscheidung beruht auf § 91 ZPO; der Aus-

**Rn. 175**

spruch über die vorläufige Vollstreckbarkeit auf

**Rn. 176**

§ 710 ZPO.

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Zitiervorschlag: Landgericht Dortmund, Urteil vom 05.10.1972 – 8 O 152/72, ECLI:DE:LGDO:1972:1005.8O152.72.00

Datenquelle: Open Legal Data, abgerufen 09.07.2026

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Nicht-amtliche Fassung — maßgeblich ist die Ausfertigung des Gerichts

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