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# Landesarbeitsgericht Düsseldorf, Beschluss vom 30.03.2001 – 7 Ta 108/01

ECLI:DE:LAGD:2001:0330.7TA108.01.00

## Tenor

Die sofortige Beschwerde des Klägers gegen den Beschluss des

Arbeitsgerichts Essen vom 13.02.2001 wird kostenpflichtig als un-

zulässig verworfen.

Beschwerdewert: 30.000,00 DM.

**Rn. 1**

G R Ü N D E:

**Rn. 3**

A.

**Rn. 5**

Die Beschwerde des Klägers richtet sich gegen einen Beschluss des Arbeitsgerichts,

**Rn. 6**

mit dem sein gegen den Kammervorsitzenden angebrachtes Ablehnungsgesuch zu-

**Rn. 7**

rückgewiesen worden ist. Der Entscheidung liegt folgender Sachverhalt zugrunde:

**Rn. 8**

Mit Telefax seiner Anwälte vom 02.02.2001 hatte der Kläger den Antrag gestellt, die

**Rn. 9**

mit Beschluss des Vorsitzenden vom 14.11.2000 getroffene Anordnung seines per-

**Rn. 10**

sönlichen Erscheinens zum Kammertermin vom 13.02.2001 aufzuheben, weil er an

**Rn. 11**

diesem Tag einen wichtigen geschäftlichen Termin in Warschau zwecks Anbahnung

**Rn. 12**

wirtschaftlicher Kontakte wahrzunehmen habe.

**Rn. 13**

Mit Schreiben vom 06.02.2001, das bei den Anwälten am 09.02.2001 einging, wies der

**Rn. 14**

Vorsitzende darauf hin, dass der Termin bestehen bleibe. Als Begründung wurde ange-

**Rn. 15**

führt:

**Rn. 16**

Da der Termin bereits am 14.11.2000 also vor fast drei Monaten (!) anbe-

**Rn. 17**

raumt worden ist, hätte Ihr Mandant eine eventuell bereits seinerzeit bestehende

**Rn. 18**

Terminskollision dem Gericht entweder vor Monaten mit der Bitte um Terminsver-

**Rn. 19**

legung schriftlich mitteilen müssen oder aber u n b e d i n g t dafür Sorge tragen

**Rn. 20**

müssen, dass er sich den 13.02.2001 von sonstigen Terminen freihält und den

**Rn. 21**

Termin vor dem Arbeitsgericht wahrnehmen kann. Im Übrigen geht es im

**Rn. 22**

Kammertermin um den Bestand des Arbeitsverhältnisses Ihres Mandanten,

**Rn. 23**

sodass auch gar nicht vorstellbar ist, dass ein geschäftlicher Termin etwa wich-

**Rn. 24**

tiger sein könnte!

**Rn. 25**

Dem wurde folgender unterstrichener Hinweis hinzugefügt:

**Rn. 26**

Da Anträge der vorliegenden Art mit ähnlich lautenden Begründungen von

**Rn. 27**

Ihrer Kanzlei in letzter Zeit leider häufiger kurz vor dem Terminstag bei dem

**Rn. 28**

hiesigen Gericht gestellt worden sind, darf ich Sie bei dieser Gelegenheit

**Rn. 29**

ebenso höflich wie dringend ersuchen, Ihre Mandanten, wenn deren per-

**Rn. 30**

sönliches Erscheinen angeordnet ist, stets dahingehend zu bescheiden, dass

**Rn. 31**

ihr Erscheinen zum Termin unabwendbar erforderlich ist, sofern nicht ledig-

**Rn. 32**

lich ein unwiderruflicher Vergleich geschlossen oder die Klage zurückge-

**Rn. 33**

nommen werden soll...

**Rn. 34**

Mit Telefax vom 13.02.2001, das zwei Stunden vor dem Termin beim Arbeitsgericht

**Rn. 35**

ankam, lehnte der Kläger den Vorsitzenden wegen Befangenheit ab.

**Rn. 36**

Zur Begründung wurde ausgeführt, der Hinweis in dem gerichtlichen Schreiben stelle

**Rn. 37**

eine herabsetzende Äußerung gegenüber den Prozessbevollmächtigten dar. Zudem

**Rn. 38**

sei die dortige Angabe, solche kurzfristigen Anträge seien in letzter Zeit häufiger vor-

**Rn. 39**

gekommen, unzutreffend. Dies sei lediglich in einem weiteren Verfahren geschehen.

**Rn. 40**

Dort sei der Mandant allerdings entschuldigt nicht erschienen. Ohnehin sei das per-

**Rn. 41**

sönliche Erscheinen der Parteien in jeden Rechtsstreit ohne nachvollziehbaren Grund

**Rn. 42**

angeordnet gewesen. In der vorliegenden Sache verstärke sich der Eindruck der

**Rn. 43**

fehlenden Neutralität des Richters ihm gegenüber dadurch, dass er die Sache nach

**Rn. 44**

Widerruf eines Vergleichs länger als 2 Monate unbearbeitet gelassen habe. Mög-

**Rn. 45**

licherweise bearbeite der Richter Angelegenheiten, in denen seine Bevollmächtigten

**Rn. 46**

als Bevollmächtigte aufträten, besonders zögerlich. Insoweit verweist er auf ein

**Rn. 47**

weiteres Verfahren, das nach einem Vergleichswiderruf ebenfalls mehrere Monate un-

**Rn. 48**

bearbeitet geblieben sei.

**Rn. 49**

Die Kammer in der Besetzung mit dem abgelehnten Vorsitzenden wies den Befangen-

**Rn. 50**

heitsantrag noch vor der Sitzung zurück. Von der erfolgten Zurückweisung gab der

**Rn. 51**

Vorsitzende der Gegenseite vor Eintritt in die mündliche Verhandlung Kenntnis, die

**Rn. 52**

daraufhin ein Versäumnisurteil gegen den Kläger beantragte, das antragsgemäß er-

**Rn. 53**

ging.

**Rn. 54**

In den Gründen des Beschlusses wird ausgeführt: Es habe sich um den Fall der

**Rn. 55**

rechtsmissbräuchlichen Ablehnung gehandelt, denn mit dem bezeichnender-

**Rn. 56**

weise - erst kurz vor dem Termin, nämlich am 13. Februar 2001 um 10.58 Uhr, also

**Rn. 57**

zwei Stunden vor dem anstehenden Termin, bei Gericht per Telefax eingereichten

**Rn. 58**

Ablehnungsgesuch werde offenkundig nur der Zweck verfolgt, die Durchführung des

**Rn. 59**

Termins zu verhindern und damit das Verfahren zu verzögern. Rechtsmissbräuchliche

**Rn. 60**

Ablehnungsanträge könne das Gericht in alter Besetzung als unzulässig verwerfen.

**Rn. 61**

Gegen diesen Beschluss hat der Kläger Beschwerde eingelegt.

**Rn. 62**

Die Beschwerde sei trotz des in § 49 Abs. 3 ArbGG festgelegten Anfechtungsaus-

**Rn. 63**

schlusses zulässig. Die gesetzliche Regelung betreffe nicht den hier vorliegenden Fall,

**Rn. 64**

dass das Gericht unter Einschluss des abgelehnten Richters ein Ablehnungsgesuch

**Rn. 65**

als unzulässig zurückweise. Unabhängig hiervon sei die Beschwerdemöglichkeit auch

**Rn. 66**

deshalb gegeben, weil das Arbeitsgericht ihm für die unterstellten Verschleppungsab-

**Rn. 67**

sichten kein rechtliches Gehör gewährt und die von ihm jetzt vorgebrachten Gesichts-

**Rn. 68**

punkte nicht berücksichtigt habe.

**Rn. 69**

In der Sache wendet er sich gegen die Feststellung des Arbeitsgerichts, das Ab-

**Rn. 70**

lehnungsgesuch sei offenkundig zum Zweck erfolgt, die Durchführung des Termins

**Rn. 71**

zu verhindern und damit das Verfahren zu verzögern . In diesem Zusammenhang

**Rn. 72**

weist er darauf hin, dass er vernünftige und nachvollziehbare Gründe für das Ab-

**Rn. 73**

lehnungsgesuch angeführt habe.

**Rn. 74**

B.

**Rn. 76**

Nach ausdrücklicher gesetzlicher Regelung (§ 49 Abs. 3 ArbGG) unterliegt im ar-

**Rn. 77**

beitsgerichtlichen Verfahren eine Entscheidung, die sich über die Ablehnung von

**Rn. 78**

Gerichtspersonen verhält, keiner Anfechtung. Die Unanfechtbarkeit gilt auch für den

**Rn. 79**

hier vorliegenden Fall, dass was grundsätzlich rechtlich zulässig ist (vgl. Baum-

**Rn. 80**

bach-Hartmann, Zivilprozessordnung, 59. Aufl., § 42 Rdn. 7 m.w.N.; Germelmann/

**Rn. 81**

Matthes/Prütting, Arbeitsgerichtsgesetz, 3. Aufl., § 49 Rdn. 31 f.) das Ablehnungs-

**Rn. 82**

gesuch unter Mitwirkung des abgelehnten Richters als rechtsmissbräuchlich ver-

**Rn. 83**

worfen wird (so bereits Beschluss der Beschwerdekammer vom 27.11.2000

**Rn. 84**

7 Ta 444/00 -; ebenso: LAG Rheinland-Pfalz EzA Nr. 2 zu § 49 ArbGG 1979

**Rn. 85**

Germelmann/Matthes/Prütting, a.a.O., Rdn. 47; GK/ArbGG-Dörner, § 49 Rdn. 43).

**Rn. 86**

Diese Auffassung ist allerdings nicht unbestritten. Der gegenteiligen Auffassung

**Rn. 87**

(Baumbach-Hartmann, a.a.O., § 46 Rdn. 10; Zöller-Vollkommer, Zivilprozessord-

**Rn. 88**

nung, 22. Aufl., § 46 Rdn. 22; Vollkommer in Anm. zu LAG Rheinland-Pfalz a.a.O.)

**Rn. 89**

kann indes nicht gefolgt werden.

**Rn. 90**

Der Gesetzeswortlaut gibt für eine einschränkende Auslegung nichts her. Entgegen der

**Rn. 91**

von den abweichenden Kommentatoren vertretenen Ansicht ist eine Zurückweisung

**Rn. 92**

des Ablehnungsgesuchs wegen Rechtsmissbrauchs eine Entscheidung über die Ab-

**Rn. 93**

lehnung . Vor allem verbietet der Gesetzeszweck, das Verfahren zu beschleunigen,

**Rn. 94**

eine solche einschränkende Auslegung. Denn sonst könnte dieser Gesetzeszweck

**Rn. 95**

gerade in den gravierenden Fällen einer rechtsmissbräuchlichen Vorgehensweise des

**Rn. 96**

Antragstellers dass in der Einschätzung der Beschwerdekammer hier ein solcher

**Rn. 97**

Fall vorliegt, soll damit nicht gesagt sein nicht zum Tragen komme. Vollkommer

**Rn. 98**

meint (a.a.O.), der Beschleunigungszweck könne durch eine Anfechtung der Ent-

**Rn. 99**

scheidung, an der der abgelehnte Richter selbst mitgewirkt hat, nicht berührt sein,

**Rn. 100**

weil bei einer solchen das Gesuch verwerfenden Entscheidung der Ausgang eines

**Rn. 101**

Beschwerdeverfahrens nicht abgewartet zu werden brauchte. Abgesehen davon,

**Rn. 102**

dass diese Auffassung nicht unbestritten ist, trifft diese Einschätzung auch nicht für

**Rn. 103**

alle Fälle zu. Falls das Beschwerdegericht die Rechtsmissbräuchlichkeit anders

**Rn. 104**

sehen sollte, wäre im Regelfall das Verfahren an das Arbeitsgericht zur erneuten Ent-

**Rn. 105**

scheidung über das Ablehnungsgesuch durch die zuständige Kammer unter Heran-

**Rn. 106**

ziehung des Vertreters des abgelehnten Richters zurückzuverweisen. In diesem Fall

**Rn. 107**

müsste der erstinstanzliche Rechtsstreit zunächst unterbrochen werden. Weiterungen

**Rn. 108**

ergäben sich in diesem Fall vor allem dann, wenn das Arbeitsgericht bereits vor Ab-

**Rn. 109**

schluss des Beschwerdeverfahrens eine Entscheidung gefällt hat. Die Entscheidung

**Rn. 110**

wäre stets mit einem Anfechtungsgrund behaftet.

**Rn. 111**

Etwas Anderes gilt auch nicht wegen Art. 101 Abs. 1 S. 2 GG. Wenn über die Frage

**Rn. 112**

eines rechtsmissbräuchlichen Ablehnungsgesuchs die Kammer unter Einschluss des

**Rn. 113**

abgelehnten Richters entscheiden darf, ist sie insoweit der gesetzliche Richter. Daran

**Rn. 114**

kann sich nichts dadurch ändern, dass die Entscheidung zu Lasten des Ablehnenden

**Rn. 115**

hinsichtlich des Rechtsmissbrauchs unrichtig ausfallen kann (so auch LAG Rhein-

**Rn. 116**

land-Pfalz, a.a.O., unter II 4 der Gründe).

**Rn. 117**

Anders liegt der von dem Kläger herangezogene Fall, dass über das Ablehnungsge-

**Rn. 118**

such allein der Vorsitzende des Arbeitsgerichts entscheidet. Eine solche Entscheidung

**Rn. 119**

ist generell unzulässig (§ 49 Abs. 1 ArbGG: entscheidet die Kammer ). Hier wird in der

**Rn. 120**

Tat der gesetzliche Richter entzogen. Außerdem ist eine Anfechtungsmöglichkeit

**Rn. 121**

gegen eine solche Entscheidung auch aus dem Grunde eröffnet, weil die Ent-

**Rn. 122**

scheidung greifbar gesetzeswidrig ist (LAG Köln LAGE § 49 ArbGG Nr. 6;

**Rn. 123**

Germelmann/Matthes/Prütting, a.a.O., Rdn. 47; Grunsky, Arbeitsgerichtsgesetz,

**Rn. 124**

7. Aufl., § 49, Rdn. 10; siehe auch den Beschluss der Beschwerdekammer vom

**Rn. 125**

16.11.2000 7 (15) Ta 384/00 sowie BAG AP nr. 1 zu § 45 ZPO).

**Rn. 126**

Das Rechtsmittel kann auch als außerordentliche Beschwerde wegen greifbarer

**Rn. 127**

Gesetzeswidrigkeit der angegriffenen Entscheidung keinen Erfolg haben.

**Rn. 128**

Auf einen solchen Ausnahmefall krassen Unrechts (vgl. statt aller: BAGE 88, 259)

**Rn. 129**

stützt der Kläger das Rechtsmittel selbst nicht. Ein solcher Fall liegt auch nicht vor.

**Rn. 130**

Der Kläger begründet die Beschwerde damit, dass das Arbeitsgericht zu Unrecht an-

**Rn. 131**

genommen habe, dass das Ablehnungsgesuch offenkundig zum Zweck erfolgt sei,

**Rn. 132**

die Durchführung des Termins zu verhindern und damit das Verfahren zu ver-

**Rn. 133**

zögern. Dieser rechtliche Ausgangspunkt des Arbeitsgerichts ist zutreffend. Was

**Rn. 134**

die Subsumtion angeht, ist die Entscheidung jedenfalls nicht unvertretbar.

**Rn. 135**

Das äußere Bild, wie es sich für das Arbeitsgericht bei seiner Entscheidung über das

**Rn. 136**

Ablehnungsgesuch darstellte - Eingang des Antrags erst zwei Stunden vor dem Ter-

**Rn. 137**

min -, spricht in der Tat zunächst für eine Verzögerungsabsicht. Dies gilt jedenfalls

**Rn. 138**

unter Berücksichtigung des weiteren Umstandes, dass der Prozessbevollmächtigte

**Rn. 139**

angezeigt hatte, zu dem Termin erst gar nicht zu erscheinen, obwohl er damit

**Rn. 140**

rechnen musste, dass eine Entscheidung über das Ablehnungsgesuch aus seiner

**Rn. 141**

Sicht unter Hinzuziehung des Vertreters des Vorsitzenden vor Beginn des Termins

**Rn. 142**

ergehen und das Verfahren dann gegebenenfalls fortgesetzt würde. Zwar könnten die

**Rn. 143**

von dem Kläger angeführten Ablehnungsgründe gegen eine Verzögerungsabsicht

**Rn. 144**

sprechen. Allerdings ist dies nicht zwingend. Wenn das Arbeitsgericht davon nicht

**Rn. 145**

überzeugt war und die Ablehnungsgründe offenbar für nur vorgeschoben ansah, so

**Rn. 146**

ist eine solche Entscheidung nachvollziehbar. Hierbei ist auch zu berücksichtigen, dass

**Rn. 147**

das Ablehnungsgesuch nicht auf die Ablehnung des Antrags auf Aufhebung des per-

**Rn. 148**

sönlichen Erscheinens gerichtet war, sondern mit dem zusätzlichen Hinweis in dem

**Rn. 149**

gerichtlichen Schreiben, der für die Ablehnung nicht tragend war, begründet worden ist.

**Rn. 150**

Es war eher fernliegend, dass eine Partei aufgrund dieses Hinweises zu dem Schluss

**Rn. 151**

kommen konnte, der Vorsitzende werde an seinen Fall nicht unvoreingenommen

**Rn. 152**

herangehen, und zwar auch dann, wenn es sich entgegen der dortigen Angabe nur um

**Rn. 153**

einen weiteren Fall eines kurz vor dem Termin gestellten Antrags gehandelt hat. Dass

**Rn. 154**

zwei Sachen in der dargelegten Weise verzögert bearbeitet worden sind, kann noch

**Rn. 155**

weniger darauf schließen lassen, dass der Vorsitzende gerade gegenüber dem Kläger

**Rn. 156**

bzw. dessen Anwalt voreingenommen sein könnte.

**Rn. 157**

Zu guter Letzt wird mit der Beschwerde die Verletzung des rechtlichen Gehörs gerügt.

**Rn. 158**

Ob die Verletzung rechtlichen Gehörs überhaupt einen sonst verschlossenen Rechts-

**Rn. 159**

zug eröffnen kann (verneinend: BAG a.a.O. und zuletzt Beschluss vom 25.01.2001

**Rn. 160**

- 8 AZB 1/01 -), bedarf keiner Entscheidung, da ein solcher Verstoß hier nicht festge-

**Rn. 161**

stellt werden kann. Der Kläger hat alle Ablehnungsgründe vorgebracht. Dass das Ge-

**Rn. 162**

richt in der Ablehnungsentscheidung nicht auf alle Punkte eingegangen ist, bedeutet

**Rn. 163**

ohne sonstige Anhaltspunkte nicht, dass es sie nicht zur Kenntnis genommen hat.

**Rn. 164**

Dass sich für das Gericht die Frage einer Verzögerungsabsicht stellen würde, lag bei

**Rn. 165**

dem gegebenen Sachverhalt auf der Hand.

**Rn. 166**

Der Streitwert war auf einen Bruchteil des Hauptsachewertes festzusetzen.

**Rn. 167**

Die Kostenentscheidung beruht auf § 97 Abs. 1 ZPO.

**Rn. 168**

Gegen diesen Beschluss findet keine weitere Beschwerde statt (§ 78 Abs. 2 ArbGG).

**Rn. 169**

gez. Dr. Rummel

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Zitiervorschlag: Landesarbeitsgericht Düsseldorf, Beschluss vom 30.03.2001 – 7 Ta 108/01, ECLI:DE:LAGD:2001:0330.7TA108.01.00

Datenquelle: Open Legal Data, abgerufen 09.07.2026

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