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Gericht der Europäischen Union, Urteil vom 29.06.1995 – T-31/91

Erste erweiterte Kammer

ECLI:EU:T:1995:116

Leitsatz

1) Die Entscheidung 91/298/EWG der Kommission vom 19. Dezember 1990 in einem Verfahren nach Artikel 85 EWG-Vertrag (IV/33.133-B: Soda — Solvay, CFK) wird für nichtig erklärt. 2) Die Kommission trägt die Kosten des Verfahrens.

In der Rechtssache T-31/91

Solvay SA, vormals Solvay und Cie SA, Gesellschaft belgischen Rechts, Brüssel, Prozeßbevollmächtigte: Rechtsanwalt Lucien Simont, zugelassen bei der belgischen Cour de cassation, in der mündlichen Verhandlung: Rechtsanwälte Paul-Alain Foriers und Guy Block, Brüssel, Zustellungsanschrift: Kanzlei des Rechtsanwalts Jacques Loesch, 11, rue Goethe, Luxemburg,

Klägerin,

gegen

Kommission der Europäischen Gemeinschaften, vertreten durch Berend Jan Drijber, Juristischer Dienst, als Bevollmächtigten, Beistand: Rechtsanwältin Nicole Coutrelis, Paris, Zustellungsbevollmächtigter: Carlos Gómez de la Cruz, Juristischer Dienst, Centre Wagner, Luxemburg-Kirchberg,

Beklagte,

wegen Nichtigerklärung der Entscheidung 91/298/EWG der Kommission vom 19. Dezember 1990 in einem Verfahren nach Artikel 85 EWG-Vertrag (IV/33.133-B: Soda — Solvay, CFK, ABl. 1991, L 152, S. 16)

hat

DAS GERICHT ERSTER INSTANZ DER EUROPÄISCHEN GEMEINSCHAFTEN (Erste erweiterte Kammer)

unter Mitwirkung des Präsidenten J. L. Cruz Vilaça, der Richter D. P. M. Barrington, A. Saggio, H. Kirschner und A. Kalogeropoulos,

Kanzler: H. Jung

(Gründe nicht wiedergegeben)

für Recht erkannt und entschieden:

1) Die Entscheidung 91/298/EWG der Kommission vom 19. Dezember 1990 in einem Verfahren nach Artikel 85 EWG-Vertrag (IV/33.133-B: Soda — Solvay, CFK) wird für nichtig erklärt.

2) Die Kommission trägt die Kosten des Verfahrens.