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# BGH, Beschluss vom 18.12.2025 – I ZR 182/22

1. Zivilsenat  
ECLI:DE:BGH:2025:181225BIZR182.22.0

## Tenor

Der Tatbestandsberichtigungsantrag der Klägerin wird als unzulässig verworfen.

## Gründe

**Rn. 1**

Der Antrag ist mangels Statthaftigkeit unzulässig. Der Tatbestand eines Revisionsurteils unterliegt grundsätzlich nicht der Tatbestandsberichtigung gemäß § 320 ZPO, weil die in ihm enthaltene verkürzte Wiedergabe des Parteivorbringens keine urkundliche Beweiskraft besitzt (BGH, Beschluss vom 17. Dezember 1998 - V ZR 224/97, NJW 1999, 796 [juris Rn. 1]; Beschluss vom 30. Oktober 2003 - I ZR 176/01, GRUR 2004, 271 [juris Rn. 2], jeweils mwN). Ein Ausnahmefall, in dem der Tatbestand des Revisionsurteils nach einer Zurückverweisung für das weitere Verfahren urkundliche Beweiskraft nach § 314 ZPO entfaltet (dazu vgl. BGH, Beschluss vom 22. Februar 1990 - IX ZR 257/88, juris Rn. 2), liegt nicht vor.

Koch Löffler Schwonke

Feddersen Odörfer

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Zitiervorschlag: BGH, Beschluss vom 18.12.2025 – I ZR 182/22, ECLI:DE:BGH:2025:181225BIZR182.22.0

Quelle: rechtsprechung-im-internet.de, abgerufen 04.07.2026

Nicht-amtliche Fassung — maßgeblich ist die Ausfertigung des Gerichts

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Dieses Dokument: https://recht.nulegal.eu/rechtsprechung/bgh/2025-12-18/i-zr-182-22

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