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# § 802a ZPO — Grundsätze der Vollstreckung; Regelbefugnisse des Gerichtsvollziehers

Zivilprozessordnung  
Historische Fassung: Stand 10.06.2019 bis 01.10.2026. Dies ist nicht die aktuelle Fassung.

(1) Der Gerichtsvollzieher wirkt auf eine zügige, vollständige und Kosten sparende Beitreibung von Geldforderungen hin.

(2) Auf Grund eines entsprechenden Vollstreckungsauftrags und der Übergabe der vollstreckbaren Ausfertigung ist der Gerichtsvollzieher unbeschadet weiterer Zuständigkeiten befugt,

- 1. eine gütliche Erledigung der Sache (§ 802b) zu versuchen,

- 2. eine Vermögensauskunft des Schuldners (§ 802c) einzuholen,

- 3. Auskünfte Dritter über das Vermögen des Schuldners (§ 802l) einzuholen,

- 4. die Pfändung und Verwertung körperlicher Sachen zu betreiben,

- 5. eine Vorpfändung (§ 845) durchzuführen; hierfür bedarf es nicht der vorherigen Erteilung einer vollstreckbaren Ausfertigung und der Zustellung des Schuldtitels.

Die Maßnahmen sind in dem Vollstreckungsauftrag zu bezeichnen, die Maßnahme nach Satz 1 Nr. 1 jedoch nur dann, wenn sich der Auftrag hierauf beschränkt.

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Zitiervorschlag: § 802a ZPO

Datenquelle: Bundesamt für Justiz, abgerufen 02.07.2026

Nicht-amtliche Lesefassung — verbindlich ist das Bundesgesetzblatt

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Dieses Dokument: https://recht.nulegal.eu/gesetze/ZPO/802a?asof=2019-06-10

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