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# § 59a StGB — Bewährungszeit, Auflagen und Weisungen

Strafgesetzbuch  
Historische Fassung: Stand 10.06.2019 bis 01.10.2023. Dies ist nicht die aktuelle Fassung.

(1) Das Gericht bestimmt die Dauer der Bewährungszeit. Sie darf zwei Jahre nicht überschreiten und ein Jahr nicht unterschreiten.

(2) Das Gericht kann den Verwarnten anweisen,

- 1. sich zu bemühen, einen Ausgleich mit dem Verletzten zu erreichen oder sonst den durch die Tat verursachten Schaden wiedergutzumachen,

- 2. seinen Unterhaltspflichten nachzukommen,

- 3. einen Geldbetrag zugunsten einer gemeinnützigen Einrichtung oder der Staatskasse zu zahlen,

- 4. sich einer ambulanten Heilbehandlung oder einer ambulanten Entziehungskur zu unterziehen,

- 5. an einem sozialen Trainingskurs teilzunehmen oder

- 6. an einem Verkehrsunterricht teilzunehmen.

Dabei dürfen an die Lebensführung des Verwarnten keine unzumutbaren Anforderungen gestellt werden; auch dürfen die Auflagen und Weisungen nach Satz 1 Nummer 3 bis 6 zur Bedeutung der vom Täter begangenen Tat nicht außer Verhältnis stehen. § 56c Abs. 3 und 4 und § 56e gelten entsprechend.

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Zitiervorschlag: § 59a StGB

Datenquelle: Bundesamt für Justiz (Archivstand), abgerufen 02.07.2026

Nicht-amtliche Lesefassung — verbindlich ist das Bundesgesetzblatt

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