# § 6 GKG 2004 — Fälligkeit der Gebühren im Allgemeinen

Gerichtskostengesetz  
Stand: 01.06.2025 (konsolidierte Textfassung, kein amtliches Inkrafttretensdatum)

(1) In folgenden Verfahren wird die Verfahrensgebühr mit der Einreichung der Klage-, Antrags-, Einspruchs- oder Rechtsmittelschrift oder mit der Abgabe der entsprechenden Erklärung zu Protokoll fällig:

- 1. in bürgerlichen Rechtsstreitigkeiten,

- 2. in Insolvenzverfahren und in schifffahrtsrechtlichen Verteilungsverfahren,

- 3. in Verfahren nach dem Unternehmensstabilisierungs- und -restrukturierungsgesetz,

- 4. in Rechtsmittelverfahren des gewerblichen Rechtsschutzes und

- 5. in Prozessverfahren vor den Gerichten der Verwaltungs-, Finanz- und Sozialgerichtsbarkeit.

Im Verfahren über ein Rechtsmittel, das vom Rechtsmittelgericht zugelassen worden ist, wird die Verfahrensgebühr mit der Zulassung fällig.

(2) Soweit die Gebühr eine Entscheidung oder sonstige gerichtliche Handlung voraussetzt, wird sie mit dieser fällig.

(3) In Verfahren vor den Gerichten für Arbeitssachen bestimmt sich die Fälligkeit der Kosten nach § 9.

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Zitiervorschlag: § 6 GKG 2004

Quelle: Bundesamt für Justiz, abgerufen 02.07.2026

Nicht-amtliche Lesefassung — verbindlich ist das Bundesgesetzblatt

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