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# § 1 BinSchEO — Begriffsbestimmungen

Binnenschiffseichordnung  
Historische Fassung: Stand 20.01.2022 bis 26.03.2022. Dies ist nicht die aktuelle Fassung.

Im Sinne dieser Verordnung sind:

- 1. "Eichung" die Feststellung der von einem Schiff nach Maßgabe seiner Eintauchung verdrängten Wassermenge;

- 2. "Übereinkommen" das Übereinkommen vom 15. Februar 1966 über die Eichung von Binnenschiffen (Bundesgesetzblatt 1973 II S. 1417), das für die Bundesrepublik Deutschland am 19. April 1975 in Kraft getreten ist;

- 3. "Zentralstelle" die Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt;

- 4. "Schiffe" Binnenschiffe, die zur Beförderung von Gütern bestimmt sind, und andere auf Binnenwasserstraßen verkehrende Fahrzeuge (z. B. Fahrgastschiffe, Fähren, schwimmende Geräte, Schlepper, Schubboote);

- 5. "Antragsberechtigte" der Schiffseigentümer, der Schiffseigner oder eine von ihnen beauftragte Person;

- 6. „Schiffsregisterordnung“ Schiffsregisterordnung in der Fassung der Bekanntmachung vom 26. Mai 1994 (BGBl. I S. 1133), die zuletzt durch Artikel 2 des Gesetzes vom 20. Dezember 2012 (BGBl. I S. 2792) geändert worden ist, in der jeweils geltenden Fassung;

- 7. „Eichgesetz“ Eichgesetz in der Fassung der Bekanntmachung vom 23. März 1992 (BGBl. I S. 711), das zuletzt durch Artikel 1 des Gesetzes vom 7. März 2011 (BGBl. I S. 338) geändert worden ist, in der jeweils geltenden Fassung;

- 8. „Binnenschiffsuntersuchungsordnung“ Binnenschiffsuntersuchungsordnung vom 21. September 2018 (BGBl. I S. 1398, 2032), die zuletzt durch Artikel 1 der Verordnung vom 5. Januar 2022 (BGBl. I S. 2) geändert worden ist, in der jeweils geltenden und anzuwendenden Fassung.

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Zitiervorschlag: § 1 BinSchEO

Datenquelle: Bundesamt für Justiz (Archivstand), abgerufen 02.07.2026

Nicht-amtliche Lesefassung — verbindlich ist das Bundesgesetzblatt

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