# § 11 BMeldDAV 2022 — Angaben der abrufenden Stelle

Bundesmeldedatenabrufverordnung  
Stand: 01.05.2022 (konsolidierte Textfassung, kein amtliches Inkrafttretensdatum)

Die abrufende Stelle übermittelt bei einem automatisierten Abruf von Meldedaten zur Sicherstellung der Aufgaben der Meldebehörden nach § 34 Absatz 5 und § 34a Absatz 5 Satz 2 des Bundesmeldegesetzes die folgenden Angaben:

- 1. Bezeichnung der Behörde oder sonstigen öffentlichen Stelle,

- 2. Anschrift (Straße und Hausnummer, Postfach, Postleitzahl, Ort),

- 3. Erreichbarkeit (Telefon und E-Mail-Adresse),

- 4. das Aktenzeichen der abrufenden Stelle,

- 5. den Anlass des Abrufs und

- 6. die Kennung der abrufenden Person oder bei einem maschinellen Abruf die Bezeichnung des Verfahrens.

Die Behörden oder sonstigen öffentlichen Stellen, die keine Behörden nach § 34 Absatz 4 Satz 1 des Bundesmeldegesetzes sind, übermitteln die Daten nach Satz 1 auch zum Zwecke der Protokollierung. Die abrufende und die Auskunft gebende Stelle haben die technischen Vorgaben in Nummer 8 der Anlage sicherzustellen.

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Zitiervorschlag: § 11 BMeldDAV 2022

Quelle: Bundesamt für Justiz, abgerufen 02.07.2026

Nicht-amtliche Lesefassung — verbindlich ist das Bundesgesetzblatt

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