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# § 2 AugOptMstrV 2026 — Begriffsbestimmungen

Augenoptikermeisterverordnung  
Stand: 01.07.2026 (konsolidierte Textfassung, kein amtliches Inkrafttretensdatum)

Im Sinne dieser Verordnung ist

- 1. eine augenoptische Anamnese das systematische Erfragen der für die Leistungserbringung im Augenoptiker-Handwerk relevanten Informationen, insbesondere für

  - a) eine Refraktionsbestimmung,

  - b) eine Korrektionsbestimmung,

  - c) eine optometrische Untersuchung oder

  - d) eine Versorgung mit Sehhilfen,

- 2. ein Eingangstest ein orientierender Test zur Prüfung visueller und okulärer Funktionen, insbesondere der Motilitätstest, der Cover-Uncover-Test, die Messung des Konvergenznahpunktes sowie der Pupillenreaktionstest,

- 3. eine Refraktionsbestimmung die Grundlage für die Beurteilung der Sehleistung, bestehend aus

  - a) der objektiven Refraktionsbestimmung,

  - b) der subjektiven Refraktionsbestimmung,

  - c) dem monokularen Feinabgleich unter binokularen Bedingungen,

  - d) der Prüfung auf Refraktionsgleichgewicht,

  - e) der Bestimmung des Visus mit der ermittelten refraktiven Korrektion,

  - f) der Bestimmung des Nahzusatzes sowie

  - g) dem Ableiten der Korrektionswerte für eine Sehhilfenverordnung,

- 4. ein Kostenträger eine natürliche oder juristische Person, welche die Kosten für die Leistungen der Augenoptikerin oder des Augenoptikers übernimmt.

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Zitiervorschlag: § 2 AugOptMstrV 2026

Quelle: Bundesamt für Justiz, abgerufen 02.07.2026

Nicht-amtliche Lesefassung — verbindlich ist das Bundesgesetzblatt

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Dieses Dokument: https://recht.nulegal.eu/gesetze/AugOptMstrV%202026/2

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